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Archiv-Konzerte

Der Bestand des Musikarchivs am Goetheanum soll bewusster gemacht werden. Zum Beispiel durch Archiv-Konzerte.


Im Musikarchiv des Goetheanum sind rund 5400 Kompositionen von rund 240 anthroposophischen Musikern (von Walther Abendroth bis Ernst Züllig) erfasst. Johannes Greiner ist mit Viola Heckel und Felix Lindenmaier verantwortlich für den Fachbereich Musik in der Sektion für Redende und Musizierende Künste und möchte den Bestand stärker ins Bewusstsein bringen. Den Anfang macht Christian Ginat. Unter seiner Leitung bringt ein Kammerorchester Ad-hoc-Kompositionen zu den Mysteriendramen Rudolf Steiners von 1910 bis heute zum Erklingen. Christian Ginat: «Die Erlebnisse vor und hinter der Schwelle zur geistigen Welt werden sehr verschieden ‹angetönt› – zugleich werden die Wandlungen der musikalischen Stilmittel im Laufe der Zeit deutlich.» Das Erklingen der Kompositionen, die keine Konzertmusiken sind, wird durch Einführungen und kurze Passagen aus den Dramen vorbereitet. Johannes Greiner ist offen für weitere Initiativen dieser Art. Er plant zudem, ausgewählte Noten auf der Sektionswebsite öffentlich zugänglich zu machen. Bis es so weit ist, sind jedoch unter anderem noch rechtliche Abklärungen vorzunehmen, da die Nachlässe urheberrechtlich geschützt sind.


Archiv-Konzerte zu den Mysteriendramen Rudolf Steiners: 19. Januar, 20 Uhr; 1. Februar, 20 Uhr; 22. Februar, 20 Uhr.
Kontakt: johannes.greiner@goetheanum.ch

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