Berlin, Deutschland / Brüssel, Belgien. Kritische Publikation zur Agrar- und Lebensmittelindustrie.
Die Heinrich-Böll-Stiftung bringt jedes Jahr in Zusammenarbeit mit weiteren internationalen Organisationen einen Atlas heraus, der ökologische Grundthemen aufgreift und sie verständlich aufbereitet sowie kostenfrei für die Öffentlichkeit zugänglich macht. In den vergangenen Ausgaben ging es um Moor, Boden und Wasser; dieses Jahr thematisiert der Atlas die Agrar- und Lebensmittelindustrie. Der sogenannte ‹Konzernatlas 2026› beleuchtet den Einfluss von Großkonzernen, die mit ihren Interessen politische Entscheidungen rund um Saatgut, Pestizideinsatz und Lebensmittelproduktion dominieren sowie maßgeblich an der Preisgebung entsprechender Produkte beteiligt sind. Die Inhalte des Atlas machen die Zusammenhänge auf europäischer und globaler Ebene verständlich und zeigen zudem konkrete Möglichkeiten auf, wie Bürgerinnen und Bürger die Macht der Konzerne begrenzen können – im Sinne einer umweltverträglichen und sozial gerechten Ernährung.
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