Basel, Schweiz. Neue Ausstellung im KunstSchauDepot.
Vor 100 Jahren – 1926 – wurden zwei bedeutende Künstler geboren: Walther Roggenkamp am 18. September in Ulm, Manfred Welzel genau einen Monat später am 18. Oktober in Berlin. Beide waren von einem starken gestalterischen Impuls geprägt und schöpften aus einer tiefen Verbindung zur Anthroposophie. Roggenkamp studierte in Stuttgart Malerei; nach seiner Entdeckung der Farbenlehre Goethes ging er 1949 nach Dornach, um seine Studien bei der Malerin Henni Geck fortzusetzen. Seine beginnende Mitarbeit an der Bühne wurde zu einem roten Faden in seinem Leben: Von 1978 bis 1994 malte er die Bühnenbilder für fast alle großen Aufführungen. Auch schuf er viele große Wandteppiche, Buchillustrationen und farbige Glasschliffbilder. Legendär war seine lebenslange Zusammenarbeit mit Weleda, für die er unter anderem den Schriftzug und viele jährliche Kalender entwarf. Welzel studierte an der Akademie der Künste in Berlin Bildhauerei. Studienreisen führten ihn nach Italien, Griechenland und Kreta. 1954 zog er nach Stuttgart und arbeitete zunächst als Lehrer für Plastizieren, Schnitzen und Zeichnen an der Waldorfschule. Ab 1969 wirkte er als freischaffender Künstler sowie als gefragter Dozent. Seine Werke waren in vielen nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen. Die beiden Künstler kannten und schätzten sich. So lag es nahe, beide in einer gemeinsamen Sonderausstellung zu würdigen. Die öffentliche Vernissage findet am 18. September um 17 Uhr statt. Es folgt am 18. Oktober um 11 Uhr eine Matinee in den Ausstellungsräumen der Familie Welzel in Hechingen. Die Ausstellung endet am 29. Januar mit einer Finissage um 17 Uhr. Das KunstSchauDepot am Juraweg hat in der Regel von Dienstag bis Freitag von 17 bis 18.30 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
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