«Ein Wahrheitssucher» – Der Arzt Max Asch

Marginalien zu Rudolf Steiners Leben und Werk Nr. 38.


Der Arzt und Kardiologe Max Asch war mit August Strindberg, Edvard Munch und dem polnischen Schriftsteller Stanisław Przybyszewski befreundet. Alle seine Bekannten unterstützte er nach Kräften. Er hatte die Gabe, Menschen miteinander bekannt zu machen – etliche auch mit Rudolf Steiner. Er selbst blieb im Hintergrund, ein Unbekannter.

Max Asch (Schneidemühl, heute Piła in Polen, 10. August 1855 bis 17. März 1911, Berlin) kam aus einer jüdischen Familie, trat jedoch aus seiner Glaubensgemeinschaft aus. Er studierte in Würzburg und Berlin Medizin, um sich dann in der deutschen Hauptstadt als praktizierender Arzt niederzulassen. Dort verkehrte er 1892/93 im literarisch-künstlerischen Kreis Das schwarze Ferkel, in dem man mit Lust die «Torpedierung bürgerlicher Verhaltensnormen» betrieb und «Musik, Lyrik, Gesang und Skandal»1 sowie exzessives Trinken pflegte. In diesem illustren Kreis verkehrten vor allem die in Berlin lebenden Skandinavier, allen voran der Schriftsteller August Strindberg und der Maler Edvard Munch. Mit beiden befreundete sich Asch und unterstützte sie auch finanziell. Als eine Ausstellung Munchs im Berliner Architektenhaus im November 1892 schon nach einer Woche wegen der Empörung der älteren Berliner Maler geschlossen werden musste, organisierte Asch ihm neue Ausstellungsräume. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen, dem bekannten und vielfach begabten Arzt, Dichter und Philosophen Carl Ludwig Schleich (1859–1922), besuchte er Munchs Ausstellung am 2. Januar 1893.2 Anfang 1895 schuf Munch eine Porträtradierung von Max Asch.3

Auch mit dem polnischen Schriftsteller Stanisław Przybyszewski (1868–1927) befreundete er sich innig, sodass sie zeitweise täglich zusammenkamen. Przybyszewski beschreibt Asch in seinen Erinnerungen als «hochinteressanten Menschen, einen außerordentlich intelligenten Arzt» – wenn auch «mehr Künstler als Arzt» – mit «weitem geistigen Horizont»4: «Nichts interessierte ihn mehr als die langen Debatten über Stirner und Nietzsche, die wir führten.»5 Das muss etwa in der Zeit gewesen sein, als sich auch Rudolf Steiner brennend für die beiden interessierte. Max Asch verdankte Przybyszewski seine Laufbahn als Schriftsteller: Asch brachte dessen Manuskript ‹Chopin und Nietzsche› dem Schriftsteller Franz Servaes und dieser brachte es im renommierten Verlag Fontane unter. Oft traf Przybyszewski in Aschs Haus – er «stand mit fast der gesamten damaligen Literatur auf gutem Fuß»6 – John Henry Mackay, mit dem Rudolf Steiner in den frühen Berliner Jahren häufig verkehren sollte. Asch war außerdem sehr befreundet mit Maximilian Harden, Else Lasker-Schüler und Melchior Lechter. Frida Strindberg beschreibt ihn (ohne Namensnennung) in ihren Erinnerungen so: «Und jener hagere Große, einem Perserkönig ähnelnd, neben ihm, ist Arzt und Weiberfeind. Er spielt gern den Mephisto.»7

Aschs privates Leben war bewegt: Er heiratete zunächst 1885 Henriette Kantorowicz, mit der er zwei Kinder hatte. 1894 ließ er sich scheiden, um 1895 Flora Bertha Röther zu heiraten. Doch diese Ehe wurde nicht einmal ein Jahr später geschieden – und nun heiratete Asch 1899 wieder seine erste Frau Henriette. Seine Trauzeugen waren dabei der Kunstkritiker Willy Pastor und der Arzt Berthold Lasker – Ehemann von Else Lasker-Schüler. Irma von Gürgens (verheiratete Hass-Berkow), die durch Max Asch zu Rudolf Steiner kam, schildert ihn als «fesselnde Persönlichkeit»: «Immer hatte er einen Kreis junger Menschen um sich, die ihn befragten. Von sprühendem Geist, Witz und Humor und genialer Vitalität. Auf Spaziergängen blieb er oft vor alten, armen und gebrechlichen Leuten stehen, fragte sie nach ihrem Schicksal und versuchte, ihnen zu helfen. Er erweckte Begeisterung durch seine Unterhaltung. Ging unbarmherzig in die Tiefe, sodass dann alle verstummten. Blieb vor jedem Bücherladen stehen und kaufte viele Bücher, die ihn fesselten.»8

Menschenvermittler

Max Asch hatte, wie Rudolf Steiner im Totengedenken bemerkte, «in seinem viel bewegten Leben […] mancherlei zu überstehen, was es einem Menschen schwer machen kann, einer rein geistigen Bewegung nahezutreten»9. Wann sie sich erstmals begegneten, ist nicht genau festzustellen. Wahrscheinlich schon in den vortheosophischen Jahren in den Berliner literarischen Kreisen, da sie so viele gemeinsame Bekannte hatten.10 Am 1. Oktober 1904 trat Max Asch jedenfalls in die Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft ein. Er muss aber, von Zweifeln befallen, bald wieder ausgetreten sein und sich als Schiffsarzt verdingt haben,11 wie Irma Hass-Berkow berichtet. Nach seiner Rückkehr besuchte er eifrig die Vorträge Rudolf Steiners und bat um Wiederaufnahme, die ihm gewährt wurde, da er «ein Wahrheitssucher» sei, wie sich Rudolf Steiner geäußert haben soll. Er schlug dem Arzt vor, mit Marie Ritter «unter seiner Hilfe die anthroposophische Medizin auszubauen». Asch versuchte das zeitweise, aber bald kamen ihm wieder Zweifel.12 Und so nahm er ein anderes Angebot an, nämlich eine Arbeit in einem Röntgeninstitut. Der ständige Umgang mit der Strahlung aber setzte seiner Gesundheit stark zu, und er musste sich viele Monate in einem Institut für Radiumbehandlung aufhalten. Er starb am 17. März 1911.

Max Asch war Impfskeptiker, wie Rudolf Steiner einmal kritisch anmerkte: «Denn das fanatische Sich-Stellen gegen diese Dinge ist dasjenige, was ich, nicht aus medizinischen, aber aus allgemein anthroposophischen Gründen, ganz und gar nicht empfehlen würde. Die fanatische Stellungnahme gegen diese Dinge ist nicht das, was wir anstreben, sondern wir wollen durch Einsicht die Dinge im Großen anders machen. Ich habe das immer, wenn ich mit Ärzten befreundet war, als etwas zu Bekämpfendes angesehen, zum Beispiel bei Dr. Asch, der absolut nicht geimpft hat.»13

Im April 1910 empfahl Max Asch Rudolf Steiner den jungen Heinrich Goesch – ein Freund seines Schwiegersohns, des Rechtsanwalts Fritz Kalischer – mit warmen Worten: «Ich stehe seit etwa zwei Wochen in einem regen persönlichen Gedankenaustausch mit einem Herrn Dr. phil. Heinrich Goesch, der, wie mir scheint, für eine okkulte Schulung prädestiniert ist. Er gehört zu den hochbegabtesten Menschen, die mir bisher begegnet sind und hat vor etwa einem Jahre so merkwürdige innere Erlebnisse, die innerhalb eines achttägigen ekstatischen Zustandes zu Tage traten, gehabt, daß ich zu der Vermutung neige, daß dieser Fall auch für Sie ein spezielles Interesse haben dürfte. Er hat sich in der letzten Zeit ganz in das Studium Ihrer Schriften – Theosophie, Geheimwissenschaft etc. – versenkt und die unglaubliche Schnelligkeit, mit der er diese Dinge erfasst hat, lässt mich annehmen, daß er in einer früheren Inkarnation schon eine Geheimschulung irgendwelcher Art durchgemacht hat – mir scheint die spezifisch christliche nach den Erlebnissen in der erwähnten Ekstase. Herr Dr. Goesch wird morgen Abend im Vortrag sein; wenn Sie es wünschen, stelle ich ihn Ihnen vor. Er will auch sofort Mitglied der theosophischen Gesellschaft werden.» Goesch hatte sich vorher einige Zeit intensiv in die Psychoanalyse eingelebt. Nun stürzte er sich mit derselben Vehemenz in die Werke Rudolf Steiners und wurde einige Jahre ein glühender Anhänger, bevor er ein ebenso glühender Gegner wurde.14

Noch eine zweite Bekanntschaft vermittelte Asch Rudolf Steiner, schon auf seinem Sterbebett. Er bat ihn im Brief vom 9. Februar 1911 um Besuch im Sanatorium. Bei diesem Besuch lernte Rudolf Steiner den bekannten Arzt Carl Ludwig Schleich kennen. Nun erlebte er bei diesem Besuch etwas sehr Interessantes, wie er in einem Vortrag im September 1924 erzählt. Er habe Schleich in Gegenwart einer «anderen Persönlichkeit» angetroffen, eben Max Asch: «Diese andere Persönlichkeit kannte ich schon längere Zeit sehr genau; sie machte auf mich stets einen, ich möchte nicht sagen tiefen, aber gründlichen Eindruck. Einen gründlichen Eindruck aus dem Grunde, weil diese Persönlichkeit außerordentlich gern zusammen war mit Menschen, die sich im weitesten Umfange gerade mit einem etwas äußerlich aufgefassten Okkultismus befassten. Diese Persönlichkeit erzählte aber auch außerordentlich gern von dem, wie sich viele ihrer Bekannten eben äußern über allerlei Okkultes, namentlich auch über allerlei, was aus dem Okkulten heraus zusammenhängt mit dem, was etwa der heutige Künstler als Lyriker, als Epiker, Dramatiker anstreben soll. Und es umschwebte diese Persönlichkeit eine Art, ich möchte sagen von moralischer Aura. Ich gebrauche das Wort ‹moralisch› für alles das, was mit den vom Willen beherrschten seelischen Eigenschaften zusammenhängt. In der Gegenwart dieser Persönlichkeit, welche ich eigentlich besuchte, fand ich nun den andern, den ich seiner Schriftstellerlaufbahn nach, seiner ärztlichen Tätigkeit nach kannte und sehr schätzte. Und was sich da abspielte während dieses Besuches, das hinterließ wirklich einen tiefen Eindruck, der dazu anregte, das Ganze in das Gebiet der geistigen Forschung aufzunehmen.»

Rudolf Steiner konnte zwar nicht gleich Schleichs Persönlichkeit ihren «Lebens- und Schicksalszusammenhängen nach» prüfen, «aber sie strahlte gewissermaßen auf den andern, den ich schon lange kannte, Licht hinüber, und es ergab sich, dass der andere […] im alten Ägypten gelebt hat und, was das Eigentümliche ist, im alten Ägypten mumifiziert worden ist […].» Und diese Einbalsamierung als Mumie des jetzigen Max Asch geschah durch zwei Individualitäten, die er in seinem gegenwärtigen Leben miteinander bekannt machen sollte: «Die Persönlichkeit, bei der ich Schleich getroffen habe, von der ich so gesprochen habe, dass sie ja von Schleich selber im alten Ägypterleben mumifiziert worden ist, diese Persönlichkeit ist ja dieselbe, von der Schleich in seinen Memoiren erzählt, dass sie ihm Strindberg gebracht hat, wiedergebracht hat. An der Leiche haben sie zusammengearbeitet: diese Seele, die in diesem Körper war, die hat sie wieder zusammengebracht.»15 Schleich erwähnt das in seinen Erinnerungen: «Es war anfangs der neunziger Jahre, als eines Tages mein Kollege Dr. Max Asch mit einem mir Unbekannten in mein Arbeitszimmer trat. ‹Hier bringe ich Ihnen Strindberg.› Mich durchfuhr es doch eigentümlich, dem längst verehrten Manne so plötzlich ins Auge sehen und ihm die Hand herzlich schütteln zu können.»16

Geist und Materie verbinden

Offenbar versuchte Asch auf seinem Krankenbett, so Irma Hass-Berkow, noch möglichst viele Menschen an Rudolf Steiner heranzubringen: «Geht diesen Weg; jedes Wort von Dr. Steiner ist wahr.» Selbst zu Schleich soll er gesagt haben: «Du alter Sünder bist immer noch nicht an Steiners Geisteswissenschaft herangekommen.» Ihr selbst vertraute er auf dem Totenbett an, «er habe seine Erdenaufgabe nicht geleistet, weil er den Geist nicht genügend mit der Materie verbunden und keine Ordnung in seine Lebensverhältnisse gebracht habe».17

Rudolf Steiner gedachte des lieben Sektionsmitglieds «Doktor Max Asch» in einem Totengedenken. Dieser habe «zuletzt den Weg so zu uns gefunden, dass er, der Arzt, das beste Heilmittel für seine Leiden in der Pflege theosophischer Lektüre und Gedanken gefunden hat. Wiederholt hat er mir versichert, dass dem Arzte kein anderer Glaube in der Seele ersprießen könne an irgendein anderes Heilmittel als dasjenige, was spirituell aus theosophischen Büchern kommen kann, dass er die theosophische Lehre wie Balsam in seinen schmerzdurchwühlten Körper strömen fühlte. Wirklich bis in seine Todesstunde pflegte er in diesem Sinne Theosophie.» – Aschs Tochter Else Kalischer18 bat Rudolf Steiner, er möge einige Worte an Aschs Grab sprechen. Für diesen war es «eine schwere Entsagung», dass er ihr diesen Wunsch nicht erfüllen konnte, «da an diesem Tag mein Vortragszyklus in Prag seinen Anfang nahm, und es mir deshalb eine Unmöglichkeit war, dem theosophischen Freunde diesen letzten Dienst auf dem physischen Plane zu erweisen. Dass ihm die Worte, die ich hätte an seinem Grabe sprechen sollen, als Gedanken nachgesandt worden sind in diejenige Welt, die er damals betreten hatte, dessen können Sie versichert sein.»19

Aschs Sohn, Walter Erich Asch (*1889), interessierte sich für Spirituelles und wandte sich mehrfach an Rudolf Steiner, hatte auch Gespräche mit ihm und schrieb 1915 einen berührenden Brief von der Front. Zu einer nachhaltigen Verbindung mit der Anthroposophie kam es aber wohl nicht. Walter Erich Asch wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.


Bild ‹Max Asch›, 1895. Gezeichnet von Edvard Munch. Original: The Art Institute of Chicago

Fußnoten

  1. August Strindberg, Briefe. München 1956, S. 228.
  2. Der ‹Fall Munch› schlug hohe Wellen und lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den norwegischen Künstler und die moderne Kunst. Munchs Popularität war damit begründet, und er siedelte nach Berlin über, wo er bis 1896 blieb. Später hatte er Kontakt mit dem Lübecker Augenarzt Max Linde, für den er verschiedene Gemälde anfertigte. Sein Bild der vier Söhne Lindes – darunter der spätere Eurythmist Lothar Linde – gilt als eines der Hauptwerke moderner Porträtmalerei.
  3. Auch in den folgenden Jahren trafen sie sich immer wieder, zuletzt wohl 1905 in Berlin. Munchs Geliebte Tulla Larsen war zeitweise bei Max Asch in Behandlung.
  4. Stanisław Przybyszewski, Ferne komme ich her … Erinnerungen an Berlin und Krakau. Leipzig und Weimar 1985, S. 62.
  5. Ebd. S. 70.
  6. Ebd. S. 76.
  7. Frida Strindberg, Liebe, Leid und Zeit: Eine unvergessliche Ehe. Hamburg 1936, S. 153. Irma Hass-Berkow schreibt an Emil Bock, dass Asch durch die Anthroposophie «seine Ansicht über die Frau völlig» veränderte.
  8. Briefe an Emil Bock, 1957, Zentralarchiv der Christengemeinschaft Berlin.
  9. In: Zur Geschichte der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft 1902–1913, GA 250, Basel 2020, S. 463.
  10. Es ist auffällig, mit wie vielen Menschen Max Asch verkehrte, die auch mit Rudolf Steiner bekannt waren oder werden sollten, so John Henry Mackay, Franz Servaes, Otto Julius Bierbaum, Otto Erich Hartleben, Richard Dehmel, Paul Scheerbart, Maximilian Harden und andere.
  11. Er hatte wohl in dieser Zeit keine Praxis mehr in Berlin, sondern praktizierte an verschiedenen Orten, unter anderem in Hamburg und Bad Orb.
  12. Marie Ritter musste immer wieder ihre Mittel gegenüber staatlichen Institutionen verteidigen. So wurde ihr Patent im Februar 1906 auf eine Eingabe hin vom Königlichen Patentamt zu Berlin für nichtig erklärt; sie wehrte sich dagegen vor Gericht, wofür ihr Max Asch (April 1907) ein Exposé schrieb: «Etwa im Februar 1906 hatte ich in Breslau Gelegenheit, die Wirkung verschiedener Neuro-Dynamischer Heilmittel kennen zu lernen bei Kranken, die von Fräulein Ritter behandelt worden waren. Seit dieser Zeit habe ich bei einer Anzahl eigener Patienten diese Mittel angewendet und die Ueberzeugung gewonnen, dass die in einer grösseren Anzahl von Fällen erzielte Besserung mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die erwähnten Medikamente zurückzuführen sei. Jn dieser Annahme wurde ich bestärkt, als ich in Bad Orb im Spessart einen Teil meiner Patienten gemeinschaftlich mit Fräulein Ritter behandelte. Verschiedene Kranke, bei denen die Heilfaktoren der ärztlichen Wissenschaft versagten, zeigten sich den Einwirkungen der Ritter-Mittel in nicht unerheblichem Masse zugänglich.» (Archiv am Goetheanum, GoeA_B. 06.016.021)
  13. Ansprache vom 21. April 1924, Physiologisch-Therapeutisches, GA 314, 3. Aufl. Dornach 1989, S. 322. In Rudolf Steiners Bibliothek findet sich Max Aschs Buch ‹Zur Hypertrophie der quergestreiften Muskeln, speziell des Herzmuskels›, Berlin 1905 (RSB Me 12).
  14. Zur Gegnerschaft Goeschs siehe unter anderem ‹Probleme des Zusammenlebens in der Anthroposophischen Gesellschaft›, GA 253, Dornach 1989, wo auch der Brief Max Aschs auf S. 135 abgedruckt ist.
  15. Vortrag vom 7. September 1924 in: Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge. Vierter Band, GA 238. In diesem Vortrag werden die karmischen Wege von Carl Ludwig Schleich und August Strindberg durch verschiedene Leben weiter ausgeführt; für Max Asch ergaben sich zunächst keine weiteren Zusammenhänge. Methodisch sehr interessant ist, wie Rudolf Steiner ausführt, dass er bei dieser Forschung immer wieder geistig in das Zimmer zurückgeführt wurde, in dem er beim Besuch Aschs Schleich kennengelernt hatte.
  16. Carl Ludwig Schleich, Besonnte Vergangenheit. Berlin 1922, S. 244.
  17. Nach Irma Hass-Berkows Briefen an Emil Bock. Dies mag sich auch auf die Beziehung zu ihr selbst beziehen. Er war noch verheiratet, hatte aber auch ein Kind mit ihr, Tordis Ludwig.
  18. Else Kalischer, 1886 geboren, war bis zur Scheidung viele Jahre mit dem Rechtsanwalt Fritz Kalischer verheiratet und hatte vier Söhne mit ihm; 1941 wurde sie ins Minsker Ghetto verschleppt.
  19. Am 10. Dezember 1911; in: Zur Geschichte der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft 1902–1913, GA 250, Basel 2020, S. 454.

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