Vor einigen Jahren reiste ich zu einer Tagung nach London. Im Hotel angekommen, sagte der mitreisende Freund: «Seit wir in Dornach ins Taxi gestiegen sind, haben wir keinen Himmel über uns gesehen.»

Ähnlich wie bei der Jugendkritik lässt sich die Diagnose ‹Sprachverfall› bis in die vorchristliche Zeit verfolgen. Interessant: Es ist immer Fremdkritik, nie ist man selbst das Problem, der Stein des Anstoßes.

Es sei beklemmend wie kaum zuvor gewesen. So beschrieben die Mitarbeitenden in der Cafeteria und am Empfang am Goetheanum die Atmosphäre an der Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft.

"Niemals kann ein Christus im Innern leben, wenn nicht ein historischer Christus gelebt hätte. Ebenso hätte kein Wesen Licht und Leben, schiene nicht die äußere Sonne im Leben. So verdankt die Welt das Sehen des inneren Christus dem auf der Erde erschienenen Christus."

Heute Mittag mit Glassner japanische Bilder betrachtet. Und auf einmal wusste ich wieder: So will ich schreiben. Mit so viel Raum um ein paar Wörter.

Es gab nichts, was ich nicht werden wollte, und also wurde ich – nichts.
 

Liebe kann ein Wesen nur haben, wenn es nicht von oben herunterdirigiert wird, sondern wenn das eine Ich dem anderen gegenübersteht.

Die Teufel lästern Gott, das Vieh, das acht ihn nicht, · Die Menschen lieben ihn, die Engel schauen sein Licht · Stets unverwendet an. Aus diesem kannst du kennen, · Wen du sollst Engel, Mensch, Vieh oder Teufel nennen.

Ja, ich sage euch: Wenn zwei von euch in Einmütigkeit auf der Erde um etwas bitten, so wird, was sie wollen, im Reiche meines Vaters in den Himmeln erfüllt. Denn wo zwei oder drei im Wesen und in der Kraft meines Ich versammelt sind, da bin ich selbst in ihrer Mitte.

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