Neuer Stil

Die Naturwissenschaften haben die ‹Elemente›, bei den Lehrerinnen und Lehrern und auch bei den Eurythmistinnen und Sprachgestaltern ist es der ‹Rundbrief›. Die einzelnen Sektionen haben Fachpublikationen, die halb- oder vierteljährlich erscheinen und zum wissenschaftlichen und künstlerischen Leben des Sektionsfeldes gehören.


Für die Bildenden Künste leistet das die Zeitschrift ‹Stil›. Ab 1979 unter der Regie von Wilhelm Oberhuber und dem Titel ‹Goetheanistisches Bilden und Bauen›, später dann mit dem Zusatz ‹Goetheanismus in Kunst und Wissenschaft›, erscheint die bilderreiche Zeitschrift vierteljährlich. Zur Redaktion von Michael Kurz sind jetzt Ariane Eichenberg, Literaturwissenschaftlerin aus Stuttgart, Christiane Haid, Sektionsleiterin, und Reinhard Moritzen, Schriftsteller aus Hamburg, hinzugestoßen. Mit der aktuellen Ausgabe zur Ausstellung am Goetheanum ‹Aufbruch ins Ungewisse – Kunstschaffen in Zeiten von Corona› gibt das Redaktionsteam der Zeitschrift gestalterisch und inhaltlich ein neues Gesicht und dokumentiert dabei, dass in diesem Organ die Vielfalt von anthroposophisch inspiriertem Malen, Plastizieren und Schreiben Platz findet. Die Forschung der Sektion für Bildende Künste und der Sektion für Schöne Wissenschaften soll, so Christiane Haid im Editorial, den neuen Stil prägen. Jede Ausgabe soll sich einem Schwerpunkt widmen. «Da in den vergangenen Monaten vor allem Medizin in Verbindung mit staatlichem Handeln und der Presse als überaus dominante gesellschaftliche Gestaltungsinstrumente wirksam geworden sind, traten Kultur und Kunst durch den Lockdown gezwungenermaßen in den Hintergrund. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass eine Lösung der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme ohne einen pointierten Beitrag der Künste erfolglos bleiben wird», erklärt Christiane Haid. Worin der Beitrag der Kunst liegen könnte, vermittelt der bilderreiche Text zur Ausstellung am Goetheanum. Bis zum 8. November sind die 82 Werke von 55 Künstlerinnen und Künstlern am Goetheanum zu sehen.


Mehr Stil, Kooperative Dürnau, Im Winkel 11,
DE 88422 Dürnau, abo.stil@goetheanum.ch

Print Friendly, PDF & Email

Letzte Kommentare

  • Hallo Herr Hansen, es freut uns, wenn Ihnen dieser Beitrag...
    Franka Henn
    Franka Henn
  • Lieber Rolf Heine, vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich kenne...
    Avatar
    michael2
  • Was für ein wunderbarer Aufsatz von Herrn Ben Ahron über...
    Avatar
    Kai Hansen
  • Schmerz mit allergie oder allergieen mit Schmerzen in menschlichen organen...
    Avatar
    Johannes DeNiet
  • Wirklich sehr zu schaetzendes Artikel! So vielschichtig, so bezogen, so...
    Avatar
    Babs Kruisdijk
  • Ich finde ihre Artikel immer sehr anregend. Und würde sie...
    Avatar
    Marion Koch
  • Ich denke,dass anthroposofische info den menslichen Geist kann bereichern um...
    Avatar
    Johann de Niet
  • Ich habe Unterschriften für die Volksabstimmung über das Grundeinkommen auf...
    Avatar
    margrith.kaeser
  • Hallo Adelheid, wenn ich fragen darf...sind die Bücher ihres verstorbenes...
    Avatar
    Herr Alejandro DODERA
  • Hallo, „ gleichwohl ist auch in der Anthroposophischen Gesellschaft und...
    Avatar
    Wieland Hartwich

Facebook