Musik für Aug und Ohr

Zwei Künstler aus den USA folgen den ersten Anregungen von Rudolf Steiner und Jan Stuten in ihrem Kurs ‹Exploring the live motion picture›. In einem kleinen Arbeitskreis entdecken und entwickeln sie die ‹Lichtspielkunst› weiter.


An der Ostküste der USA, im Bundesstaat New York, laden der Komponist Don Jamison und der Künstler Nathaniel Williams vier bis fünf Teilnehmende zu einem dreiwöchigen Workshop in der freien Ausbildungsstätte Free Columbia ein. Es wird im Chor gesungen, mit Virginia Hermann Eurythmie gemacht und mit einer Reihe neu erfundener, analoger Farbprojektionsinstrumente gearbeitet. Diese Teile des Workshops werden mit dem Jahrgang des M. C. Richards Program und einem lokalen Chor gemeinsam gestaltet. Außerdem gibt es Gespräche mit Kunstschaffenden und gemeinsame Forschungsgespräche. Die Inspiration für dieses Angebot beruht auf den inspirierenden Hinweisen von Rudolf Steiner über Musik, Farbe, Bewegung und das gesprochene Wort. Steiner schlug vor, dass es eine bewegte ‹Lichtspielkunst› geben könnte, in der Farben und Formen von Menschen lebendig zu bewegten Bildern gebildet werden, anstelle der Bilder, die von automatisierten Maschinen zu Filmen werden. Der Workshop ist ein Eingangstor für alle, die dieser kreative Forschungsansatz interessiert. Selber singen und Farbarbeiten werden die Hauptsäulen der täglichen Arbeit der Teilnehmenden sein. Der Kurs wird vom 14. November bis zum 3. Dezember dauern. Das Projekt endet mit drei abschließenden eigenen Performances im Lightforms Art Center in Hudson. Gleichzeitig findet dort eine Ausstellung von themenverwandten Arbeiten bildender Kunstschaffender statt: Gary Lamb, Michael Howard und Laura Summer.


Kontakt nathaniel@freecolumbia.org

Bild Counterpoint in Space Op 146 – Lumia› von Thomas Wilfred, Foto: Amaury Laporte, CC

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