Der Mensch ist der kürzeste Weg zwischen Leben und Tod. E. M. CioranAus: Gedankendämmerung. Aus dem Rumänischen übersetzt von Ferdinand...
Der Menschengeist füllt den ganzen Weltenraum aus. Er ist nicht eingeschlossen in einen einzelnen Organismus. Der Geist ist da, wo er wahrnimmt.
Als Kulturveranstaltungen wieder möglich wurden, da wartete die Junge Bühne nicht lange und präsentierte einen Lyrikabend am Goetheanum. Rezitation gehört zur Ausbildung, um, wie Jutta Nötiger, Sprachtrainerin im Dozententeam, betont, jenseits des dramatischen Ausdrucks sich auf die Sprachführung zu konzentrieren. Die neun Jugendlichen begannen zusammen mit ‹Ecce Homo› von Heinz...
Rabbi Chajim von Krosno, ein Schüler des Baalschem, sah einst mit seinen Schülern einem Seiltänzer zu. Er war so tief...
Siehe! Das ist Gottes Lamm.Dieser wird für unsre Sündesterben an des Kreuzes Stamm,dass er allen Völkern künde:Gott nimmt ihr Gebrest...
Des Nachts steigen wir in unsere Köpfe verlassen die Linearität des Weges schweben in multidimensionalen Räumen wie der Phönix aus der Asche fliegen verstaubte Bücher aus den Regalen die Seiten öffnen sich wie Schmetterlinge beginnen die Lettern zu tanzen der Panther ist erwacht hat seinen Käfig verlassen weckt mit dem...
Die ersten drei Strophen verhalten sich wie Kopf, Brust und Gliedmaßen zueinander. Die vierte gilt der Frage: Was hält die...
Dicht verdichtet das Gedicht, schützt den Kern vor bösen Sinnen. Schale, wenn der Kern durchbricht, weis’ der Welt ein dichtes...
Der in seiner Heimat verehrte und gefeierte amerikanische Dichter Robert Frost wäre am 26. März 150 Jahre alt geworden. Im Werk des uns wenig bekannten Lyrikers spiegelt sich ein lebenslanges Ringen mit existenziellen menschlichen Fragen und ein Jahrhundert US-amerikanischer Geschichte. Frosts langes Leben vollzog sich im Schatten epochaler dramatischer Ereignisse...
“Die Dichter […] waren Seher, die über unsere physische Wirklichkeit hinweg hineinleuchten wollten in die höheren Welten."
Die Berge stehnim Morgenduftder Märzenluftso silberfein,dass manein Seidenwebermöchte sein,sie hinzubannenall in ihren Zärtenvon Licht und Schatten:denn so sanften Glanzhat Seid’...









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