Pfingstmorgen. Über der Hecke besonnten Flugs eine Flocke. Geist, der weht, wo er will, Blüte, die entführt, Same, der Fuß...
Die Erinnerung an deinen Körper wachet mir im Herzen,
Der Abdruck deines Augenblickes verewigt mir die Seele…
Diese mittlere Stimmung, in welcher das Gemüt weder physisch noch moralisch genötigt und doch auf beide Art tätig ist, verdient vorzugsweise eine freie Stimmung zu heißen …
Die Gedanken kommen zu mir, ich bin ihnen nicht mehr fremd.
Ich wachse ihnen als Stätte zu wie ein gepflügtes Feld.
Niemand kann die Evangelien lesen, ohne die tatsächliche Präsenz Jesu zu spüren. Seine Persönlichkeit pulsiert in jedem Wort. Aus: What...
Wir müssen die Gegenwart vergessen: Wir müssen alles neu schaffen: Dazu müssen wir uns selbst schaffen […]. — Andrej Belyj, Die Zukunft der Kunst (1907). Zitiert aus dem Nachwort von John E. Malmstad, in: Andrej Belyj, Geheime Aufzeichnungen, Dornach 1992, S. 322. Die Welt von Morgen wird auf einer neuen...
Die Idee ist ewig und einzig; dass wir auch den Plural brauchen, ist nicht wohlgetan. Johann Wolfgang von GoetheAus: Maximen...
Niemand könnte abstrakt denken, wirkliche Gedanken und Ideen haben, wenn er nicht hellsichtig wäre, denn in den gewöhnlichen Gedanken und...
Der Engel Farbe am frühmorgendlichen Wolkensaum ist wie ein erstes zartes ‹Es sei›. Im Rauschen des Windes und im Rauschen des Blutes schlägt ein kreatives Herz. Blätter an den Bäumen schützen die Knochen vor zu viel Nacktheit. Das Wort ist gebrochen zu festem Schritt, zu geschmeidigen Gliedern, zu schaffendem Gewissen,...
Und [du] darfst nicht sagen, dass du nicht in Gott lebest und bist oder dass Gott etwas Fremdes sei, zu...
«Diese Teilhabe am Unsichtbaren, dies ist die ursprüngliche Poesie, die Poesie, die uns unser intimes Schicksal schmackhaft macht. Sie gibt...









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