In einem linearen Zeitsystem sind Anfang und Ende absolut. Wird der Zeitverlauf in miteinander verbundenen, aber doch voneinander unterscheidbaren Zyklen...
Von Rose zu Rose duftet der Sommer, von Linde zu Linde summt er sein Lied und hält meine Sinne in...
Die erfahrene Waldorflehrerin Helga Lauten stellt auch ihre zweite Arbeit zum Thema Sprache in den Horizont von Wilhelm von Humboldts Idee der Sprache als ‹Arbeit des Geistes›. Diese Idee unterscheidet notwendigerweise zwischen Sprache als ‹Ergon› (Werk) und Sprache als ‹Energeia› (Tätigkeit). Letztgenannte hat bei beiden Vorrang. In ihrem ersten Buch...
Es gibt ein Wissen, welches aus der Kunst des Lichtes der Natur hervorgeht und nicht aus der Spekulation kommt, in der nie ein solches Wissen gewesen ist.
Die Silvesternacht ist nicht nur eine Angelegenheit des Datums in einem äußerlich aufgefassten Kalender. Sie ist die Mitte der 13...
Ich bin nicht mehr gefasst darauf, geboren zu sein. Notiz von Ilse Aichinger, 1973, aus: Kleist, Moos, Fasane. Frankfurt am Main 1991, S. 81. Im Fortschreiten des Lebens, im Entfalten der eigenen Biografie – sind es die Geburtsmomente, mit denen wir am wenigsten rechnen? Das Unfassbare des eigenen Geborenseins? Johanna Lamprecht Zeichnung von Philipp Tok...
Größtes Geheimnis, du, dein eigener Leib, dich so zu kennen, wie es niemand kann, den Schmerz, den Kälteschauer auf der...
Zwei Augen hat die Seel’: Eins schauet in die Zeit,
das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.
Viele Gedichte gefundenaberIch suche das WortZwischenzeilwortim bunten BuchstabentanzKonsonanten VokaleVokabeln ich tastedie Weite und Tiefeder Wörtersuche erfindedas verstohleneWort Rose AusländerAus: Rose Ausländer, Gedichte, Frankfurt am Main 2010, S. 253. Das Geschehen dazwischen, zwischen den Zeilen, stiehlt sich rasch hinweg – was ist es, das heimlich sich entzieht und doch so kostbar ist? Kommentar...
Ich habe sie durchlöchert, dass etwas in sie hineintröpfelte, eine Pfütze vielleicht, wo bei anderen das Gewissen liegt. Lass uns...
Die Dichtung Paul Celans (1920–1970) ist ein Zeugnis der Schwellenwirklichkeit eines Menschen, der den Holocaust durchschritten und überlebt hat, um...












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