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Kosmologie des Verdünnens

«Was geschieht in der Homöopathie beim Potenzieren?», fragte Oliver Conradt (Mathematisch-Astronomische Sektion) an der Versammlung der Mitarbeitenden.


Mit jedem Schritt der sukzessiven Verdünnung nehme das Medium zu, der Umraum werde intensiver, das Zentrum verschwinde. Es lohnt sich also, so Conradt, auf den großen Umraum, den Kosmos zu schauen. Dort zeige der Kometenprozess, dass Homöopathie wirksam sei. Erreicht der Kometenkern den Jupiterorbit, bildet er aufgrund zunehmender Sonnenwärme seine ‹homöopathische› Lichthülle, überschreitet er die Marsbahn, lässt der Sonnenwind seinen Schweif entstehen. Um den Umraum zu verstehen, müsse man sich vom irdischen, punktuellen Blick lösen, der wach für die Details sei, und die umgekehrte Haltung einnehmen, gewissermaßen aus dem Kosmos zur Erde schauen und sich mit dem Rücken dem Kosmos zuwenden. Mit dem Rücken schauen lernen, das lässt sich überall üben …


Foto: Paige Weber

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