Inmitten der Lebendigen

Als Wissenschaftler und Dichter stellt sich Goethe der Natur nicht sezierend gegenüber. Er ist ein Liebender, dessen Erkenntnis aus Teilnahme wächst.


Wir haben in dem Gedicht ‹An den Mond›1 ein charakteristisches Beispiel Goethe’scher Naturerfahrung vor uns: Die Natur wird vom lyrischen Ich durch das Darinnen-Sein erfahren. Der Dichter geht mit der Atmosphäre mit, in der die Natur durch die flüchtigen Bedingungen – hier des Mondscheins – erscheint: In unserem Befinden spüren wir, in welcher Umgebung wir uns befinden.2

Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz;

Diese erste Strophe des Gedichtes, das in der späteren Fassung neun Strophen hat, gibt ein Zeugnis lyrischer Naturbeziehung. Es geht nur um die beruhigende Wirkung des Mondlichtes, während die übrigen Strophen zeigen, dass der Sprechende, das lyrische Subjekt, im «Labyrinth der Brust» – wie es in der letzten Strophe heißt – emotional hin- und hergeworfen wird. Weil das Gedicht in den übrigen Strophen zum Ausdruck bringt, dass der Sprechende dieser Beruhigung durchaus bedarf, war mir bisher immer der vorletzte Vers dieser Strophe als «löse endlich auch einmal» in der Erinnerung, also als Wunsch oder Bitte. Das Goethe’sche Original formuliert die Zeile jedoch nicht als Hoffnung, sondern als Erfahrung, im Indikativ: «lösest endlich auch einmal».

Bild: Ohne Titel, Elena Borer, Acryl auf Papier, 2020

Verdichtete Erfahrung

Durch die Überschrift ‹An den Mond› ist der Mond der Adressat; er wird als Du angesprochen. Das lyrische Ich spricht zum Mond: «Füllest wieder Busch und Tal / Still mit Nebelglanz». Darin bringt es seine Erfahrung des Mondlichtes zur Sprache. Der Mond lichtet; er öffnet durch sein Licht in der umgebenden Dunkelheit einen Raum – und zwar so, dass Busch und Tal wie ein Gefäß erfahren werden, ein Gefäß traulicher Innerlichkeit. Letzteres wird durch die zweite Zeile deutlich. Es handelt sich nämlich nicht darum, dass der Mond etwas bescheint. Das Mondlicht kann als solches auch sehr kalt und vergegenständlichend sein. Das Mondlicht in dieser Nacht, von der das lyrische Ich berichtet, füllt den gelichteten Raum «still mit Nebelglanz». Das Mondlicht ist indirekt, also an Nebel oder Dunst zwischen Busch und Tal zu sehen. Das Licht wird dadurch quasi materiell sichtbar. Oder besser: spürbar. Schon im zweiten Vers wird die materielle Erfahrung des geschauten Mondlichtes zu einer ‹gehörten›. Sie wird als Stille empfunden.

Genauer besehen ist diese sinnesübergreifende Erfahrung des stillen Nebelglanzes eigentlich eine leibliche Erfahrung: Der Sprechende erfährt den Mondschein als stilles Licht, spricht aber zugleich über sein Befinden. Der Ausdruck «still» bezeichnet nicht einen objektiven Tatbestand, wie etwa die Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine Befindlichkeit oder einen Gemütszustand.

Der Sprechende teilt nicht mit, was er sieht, nämlich «Nebelglanz», sondern wie es ihm zumute ist: Er möchte, wie es im ‹Faust› heißt, «in deinem lieben Lichte gehen» – also im Nebelglanz sein. Das erklärt auch, warum Goethe hier von «lösest» und nicht etwa von «löse» als bittender Aufforderung spricht. Das Subjekt ist selbst still geworden; es ist in der Atmosphäre des Mondlichtes zur Ruhe gekommen.

In den letzten beiden Versen dieser Strophe bringt der Sprechende noch zum Ausdruck, worin dieses Zur-Ruhe-Kommen seines Gemütes besteht. Ich benutze hier den Ausdruck ‹Gemüt› statt ‹Seele›, weil für uns der Ausdruck ‹Seele› irreführend ist, da er eine unleibliche Instanz im Menschen bezeichnen könnte. Dagegen ist das Gelöstwerden, von dem der Dichter berichtet, gerade eine Entspannung, ein Sich-Öffnen und -Verströmen in die unbestimmte Weite des vom Mond gelichteten Raumes. Dass das lyrische Ich sich in der Unbestimmtheit des Mondenglanzes verströmt, befreit es von der Enge seiner Innerlichkeit und den Spannungen, die seine Seele sonst zusammenhalten und in die eine oder andere Richtung zerren. Der Sprechende teilt uns mit, wie er im Nebelglanz des Mondlichtes zur Ruhe kommt: «Lösest endlich auch einmal / Meine Seele ganz».

Fausts Scheitern

Naturphilosophie ist eigentlich nicht Goethes Sache. Er hielt es für unmöglich, einen Begriff des Ganzen unter ‹Natur› zu bilden, wenn nicht gar für schädlich. Allerdings kommt der Terminus ‹Natur› bei Goethe zwar selten, aber doch an prominenten Stellen vor, so vor allem in den Eingangspartien des ‹Faust I›. Bevor wir darauf eingehen, aber noch die Bemerkung, dass Goethe den Ausdruck ‹Natur› als Bezeichnung des Ganzen oder dessen, was «die Welt im Innersten zusammenhält», eher dann verwendet, wenn er sich mit anderen, die den Terminus als Begriffsbezeichnung verstehen, auseinandersetzt.

So ist der Text ‹Die Natur› aus dem ‹Tiefurter Journal›, den Goethe großzügig in seine Werke aufgenommen hat, eigentlich von Georg Christoph Tobler.3 In einem kurzen Kommentar, den Goethe dem Abdruck beifügt, 4 erklärt er zwar, dass die darin pantheistisch-spinozistisch geäußerten Auffassungen «mit den Vorstellungen […], zu denen sich mein Geist damals ausgebildet hatte», zusammenstimmten, um aber gleich hinzuzufügen, dass sein Eigentliches sich gerade in Abweichungen von solchen Vorstellungen entwickelt habe. Die hymnisch verherrlichende Diktion, in der in diesem Aufsatz über Natur gesprochen wird, passt nicht zu Goethe. Im Gegenteil ist festzuhalten, dass einer solchen pantheistischen Verherrlichung der Natur – die im 18. Jahrhundert geradezu eine intellektuelle Mode war – von Goethe schon in seinen frühen, also noch Frankfurter Jahren widersprochen wurde. Ich zitiere aus Goethes Rezension eines Buches von einem der bedeutendsten deutschen Physikotheologen, nämlich Johann Georg Sulzer.5 Man achte auf das Auftreten des Terminus ‹Natur›:

«Gehört denn, was unangenehme Eindrücke auf uns macht, nicht so gut in den Plan der Natur als ihr Lieblichstes? Sind wütende Stürme, Wasserfluten, Feuerregen, unterirdische Glut und Tod in allen Elementen nicht ebenso wahre Zeugen ihres ewigen Lebens als die herrlich aufgehende Sonne, übervolle Weinberge und duftende Orangenhaine?»6

Nun aber zum Anfang von ‹Faust I›, zum großen Monolog. Hier tritt uns nämlich ‹Natur› als Bezeichnung des Ganzen des Seins bzw. dessen, «was die Welt im Innersten zusammenhält», entgegen. Aber eben nicht als Naturphilosophie oder als ein Begriff des Ganzen, sondern als Ziel von Fausts Erkenntnisstreben, eines Strebens, das jedoch immer wieder enttäuscht wird und ins Leere geht. Erst später wird er von diesem Wissensdurst geheilt, um dann nicht mehr nach einem Begriff von Natur zu fragen, sondern ganz anders mit Natur, nämlich mit der großen Mannigfaltigkeit natürlicher Wesen umzugehen.

‹Natur› ist ein Ausdruck, mit dem Faust das Ziel seines Strebens bezeichnet, doch er hat keinen Begriff von Natur – man wird sehen, dass er von seinen manischen Erkenntnisbemühungen erst geheilt wird, nachdem er die Frage nach einem Wesen der Natur aufgegeben hat.

Ein Liebender werden

Gehen wir zur Szene ‹Wald und Höhle› in ‹Faust I›, weil sich an ihr am deutlichsten Goethes Abkehr vom faustischen Suchen nach dem, «was die Welt im Innersten zusammenhält», hin zur Naturerkenntnis in der Reihe ihrer Phänomene zeigt.

Nach der desaströsen Begegnung Fausts mit dem Erdgeist am Ende der Eingangsszene muss es das Publikum des ‹Faust›-Dramas eigentlich überraschen, wenn es hört, wie sich Faust in der Szene ‹Wald und Höhle› dankbar erneut an den Erdgeist wendet. Sein großer Monolog beginnt dort mit folgenden Worten:

Erhabener Geist, du gabst mir, gabst mir alles,
Warum ich bat.

(Faust I, 3217 f.)

Die aufmerksamen Leserinnen und Leser werden sich daran erinnern, was seither geschehen ist. Faust hat allem Wissensdurst entsagt und ist unter Leitung von Mephisto der anderen in ihm angelegten Tendenz gefolgt, die er bereits vor der Begegnung mit dem Erdgeist geäußert hatte. In seiner Auslegung des Paktes mit dem Teufel betont er, dass er nun anstelle wie auch immer erlangten höheren Wissens eine Erkenntnis durch Teilnahme sucht, Teilnahme am konkreten sinnlichen Leben der Menschen:

Mein Busen, der vom Wissensdrang geheilt ist,
Soll keinen Schmerzen künftig sich verschließen,
Und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist,
Will ich in meinem innern Selbst genießen,
Mit meinem Geist das Höchst’ und Tiefste greifen.
Ihr Wohl und Weh auf meinem Busen häufen,
Und so mein Selbst zu ihrem Selbst erweitern,

(Faust I, 1768–1774)

Dieser Weg hat ihn zu Gretchen geführt. In einer sinnlich-leiblichen Affektion durch sie hat er sich selbst als Natur erfahren. Um diese Erfahrung eines sexuellen Begehrens zu verarbeiten, hat sich Faust in die Einsamkeit zurückgezogen.

Bevor ihn seine sinnliche Leidenschaft wieder zur Geliebten hinreißt, konnte er in der Waldeinsamkeit in Ruhe seine neue Naturbeziehung reflektieren und diese Wendung als neue Art der Naturerkenntnis auswerten. Das Entscheidende ist, dass er sich nicht mehr als der gelehrte Magister der Natur entgegenstellt, sondern sich nun selbst als natürliches Wesen unter anderen gefunden hat. Das bringt er deutlich in seinem Dank an den Erdgeist zum Ausdruck:

Gabst mir die herrliche Natur zum Königreich,
Kraft, sie zu fühlen, zu genießen. Nicht
Kalt staunenden Besuch erlaubst Du nur,
Vergönnest mir in ihre tiefe Brust
Wie in den Busen eines Freunds’ zu schauen.
Du führst die Reihe der Lebendigen
Vor mir vorbei, und lehrst mich meine Brüder
Im stillen Busch, in Luft und Wasser kennen.

(Faust I, 3216–3227)

Hier formuliert Goethe die Art seiner eigenen Naturerkenntnis, die der Kenntnis durch Zugehörigkeit. Das erkennende Subjekt ist nicht mehr das distanzierte transzendentale Subjekt oder – wie Kant es formuliert – das Subjekt als Noumenon, als bloß Gedachtes, sondern es ist selbst Natur. Faust, und mit ihm Goethe, versteht die anderen Naturwesen nun nicht mehr als Objekte, sondern als «meine Brüder», die mit ihm eine natürliche Umwelt teilen und durch diese geteilte Umgebung miteinander in Austausch stehen.

Bild: Ohne Titel, Elena Borer, Acryl auf Papier, 2020

Diese Art der Erkenntnis, bei der der Erkennende selbst als Naturwesen in die Natur eingeht, wird dann explizit in Goethes Werk ‹Zur Farbenlehre›. Das Medium des Miteinander ist dort das Licht. Farbenerkenntnis ist für den Erkennenden eine Selbsterkenntnis, und zwar, wie er mit anderem natürlich Seiendem im Lichte ist. So definiert Goethe Farbe als «die gesetzmäßige Natur in Bezug auf den Sinn des Auges».7

Der Erkennende geht also in die Erkenntnis nicht als abstraktes Subjekt ein, sondern vielmehr als lebendiges Wesen, zu dem auch das Auge als ein Organ gehört. Das unterscheidet die Goethe’sche Naturwissenschaft fundamental von der neuzeitlichen, die zwar auch mit Phänomenen zu tun hat, deren Gegebenheit sich aber nicht an sinnlicher Erkenntnis, sondern daran misst, welche Daten sie an Messgeräten repräsentieren.

Ein zweites wichtiges Element Goethe’scher Naturerkenntnis taucht auch sogleich in der Rede Fausts in ‹Wald und Höhle› auf: Natur wird in der «Reihe» der Naturwesen erkannt. Und zwar ist sie nicht etwa hinter den Phänomenen zu erkennen, vielmehr lebt Goethes Naturerkenntnis von einer ständigen Erweiterung der Phänomenreihe und sie zielt darauf, in dieser Reihe eine innere Ordnung zu erkennen. In der Farbenlehre sind es die Ordnung des Spektrums der Farben und die inneren Beziehungen der Farben von Polarität und Steigerung, ferner von Mischung, die Goethe im Farbkreis darstellt. In diesem Sinne ist seine methodische Richtlinie, die seine ganze Erkenntnisbeziehung zur Natur bestimmt, die bekannte Maxime:

«Man suche nur nichts hinter den Phänomenen: Sie selbst sind die Lehre.»8

Im Sinne dieser Maxime hat Goethe auch die anderen Disziplinen der Naturwissenschaft entwickelt, wenngleich nicht im Entferntesten mit der Ausführlichkeit und dem theoretisch-methodischen Anspruch wie die Farbenlehre. Am weitesten gediehen ist die Morphologie, insbesondere als Metamorphosenlehre der Tiere und der Pflanzen. Letztere hat Goethe in seinem Gedicht ‹Die Metamorphose der Pflanzen› zugleich auch als analoge Erkenntnis des Menschen in seiner biografischen Entwicklung dargestellt. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass der Mensch in der Naturforschung, weil er selbst ein natürlich Seiendes ist, sich nicht nur bildet, sondern seiner selbst in seiner natürlichen Entwicklung bewusst wird.

Man kann die Goethe’sche Naturwissenschaft als ‹Phänomenologie der Natur› 9 bezeichnen. Diese Charakterisierung lohnt sich im Rückblick, weil sich von Edmund Husserl bis zu Hermann Schmitz in unseren Tagen die Phänomenologie als ein eigenständiger Wissenschaftstyp etabliert hat. Von daher erweist sich die Goethe’sche Naturwissenschaft als ein Beispiel solcher Art Wissenschaft in zukunftsweisender Anwendung auf den Gegenstand Natur. Für diesen Typ von Naturwissenschaft ist charakteristisch, was Goethe eindringlich im Vorwort zu seiner Farbenlehre formuliert:

«Denn eigentlich unternehmen wir umsonst,das Wesen eines Dinges auszudrücken.»10

Noch eindringlicher ist diese Haltung dort, wo Goethe sie explizit gegen die neuzeitlichen Naturwissenschaftler formuliert. Der erfolgreiche Naturwissenschaftler und Dichter Albrecht von Haller hat 1749 ein Gedicht unter dem Titel ‹Die Falschheit menschlicher Tugenden› veröffentlicht. In diesem Gedicht drückt er seine tiefen Zweifel an der Naturwissenschaft aus, die er doch sein Leben lang so erfolgreich betrieben hat – man kann geradezu von einer Verzweiflung sprechen angesichts der Erfahrung, dass diese Art von Wissenschaft nicht zu der Erkenntnis dessen gelangt, was die Natur im Innersten zusammenhält. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass von Haller mit diesem Gedicht Goethe die Vorlage zu Fausts Verzweiflung am Wissen in seinem großen Eingangsmonolog geliefert hat.11 Hier ein paar Verse aus von Hallers Gedicht:

Ins innere der Natur dringt kein erschaffener Geist,
Zu glücklich, wenn sie noch die äußere Schale weist,
Die Schale hält ihn auf, er kömmt nicht zu den Kernen.
Er kennet von der Welt, was außen sich bewegt,
Und nicht die innere Kraft, die heimlich alles regt.12

Dagegen schreibt Goethe 1820 sein Gedicht ‹Allerdings. Dem Physiker›, mit dem wir schließen wollen – man beachte, dass Goethe auch hier, wo es um Naturerkenntnis geht, am Ende darauf hinweist, welche Folgerungen von daher für die Selbsterkenntnis zu ziehen sind.

Ins Innere der Natur – 
Oh du Philister! –
Dringt kein erschaffener Geist.
Mich und Geschwister
Mögt ihr an solches Wort
Nur nicht erinnern:
Wir denken: Ort für Ort
Sind wir im Innern.
Glückselig! Wem sie nur
Die äußere Schale weist!

Das hör’ ich sechzig Jahre wiederholen
Ich fluche drauf, aber verstohlen;
Sage mir tausend tausend Male:
Alles gibt sie reichlich und gern;
Natur hat weder Kern
Noch Schale,
Alles ist sie mit einem Male;
Dich prüfe du nur allermeist
Ob du Kern oder Schale seist.13, 14


Der hier vorgelegte Text ist eine durch Ruth Richter gekürzte Version des gleichnamigen Essays in Heft 11 der Reihe ‹Schriften der Darmstädter Goethe-Gesellschaft› (Im Druck). Einen Vortrag zum gleichen Thema hielt Gernot Böhme am 27. Juni 2020 inder Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum.

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Fußnoten

  1. An den Mond. Späte Fassung, Hamburger Ausgabe (HA) 1, S. 129 f.
  2. Siehe dazu meine Ausführungen zur ökologischen Natur­ästhetik in meinem Buch: Für eine ökologische Naturästhetik. Frankfurt/M., Suhrkamp, 3. Aufl. 1999.
  3. Siehe Kommentarteil, S. 860 f. in: Johann Wolfgang Goethe, Schriften zur allgemeinen Naturlehre, Geologie und Mineralogie. Hg. von Wolf von Engelhard und Manfred Wenzel, Frankfurter Ausgabe sämtlicher Werke (fa), Erste Abteilung, Band 25.
  4. A.a.O. S. 81 f.
  5. Johann Georg Sulzer, Die schönen Künste in ihrem Ursprung, ihrer wahren Naturund besten Anwendung. Leipzig 1772. Die Rezension findet sich in HA 12, S. 17.
  6. Eine entsprechende Formulierung findet sich in Goethes Schrift über Meteorologie, ha 13, S. 309.
  7. Johann Wolfgang Goethe, Zur Farbenlehre. FA, Erste Abteilung, Band 23 I, S. 25.
  8. Maximen und Reflektieren. HA 12, S. 432.
  9. Siehe dazu: G. Böhme und Gregor Schiemann (Hg.), Phänomenologie der Natur. Frankfurt/M., Suhrkamp 1997.
  10. Zur Farbenlehre: a.a.O. S. 12.
  11. Rein zeitlich ist es geradezu wahrscheinlich, dass Goethe das von Haller’sche Gedicht schon in seiner Studentenzeit kennengelernt hat, und außerdem: Weder in den Volksbüchern noch bei Marlow ist die ‹Faust›-Tragödie eine Magistertragödie.
  12. Gedichte des Herrn von Haller. Wien 1789, S. 99.
  13. Goethe, HA 1, S. 359. Ich habe die Verse, die Goethe aus Hallers Gedicht anführt, kursiv gesetzt.
  14. Siehe dazu meinen Aufsatz: ‹Natur hat weder Kern noch Schale. Goethes Methode der Naturbetrachtung›, in: Karl Richter und Gerhard Sauder (Hg.), Goethe. Ungewohnte Ansichten. St. Ingbert, Röhrig Universitätsverlag 2001, S. 9–21.

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