Für ein neues Anthropozän

Jetzt erscheint am Goetheanum ein kleines Buch mit großem Anliegen, ‹Atmen mit der Klimakrise›. Im Anschluss an die gleichnamige Tagung 2021, die die Jugendsektion und die Sektion für Landwirtschaft gemeinsam veranstaltet hatten, entstand dieser ‹Aufruf zu einer neuen Beziehung zwischen Mensch und Erde› von Lin Bautze, Johannes Kronenberg und Ueli Hurter. Es ist auch der Versuch, eine neue Sprache im Goetheanum zu entwickeln und eine neue Beziehung zum Thema ‹Klimawandel› aufzubauen. Die Anthroposophie bietet einen Zugang, um die Menschheit in ihrer schöpferischen Wirksamkeit und Freiheit zu bejahen und die Partnerschaft mit der Erde neu aufzubauen. Das Buch stellen Lin Bautze und Ueli Hurter auf dem Klimagipfel COP 27 in Ägypten im November vor. Hier einige Auszüge:


Jemand fragt sich. Ist mein Leib die Erde? Ich bin die Erde. Die Erde bin ich. Mein Leib ist die Erde. Die Erde ist mein Leib. Doch bin ich nicht ganz Leib. Und nicht nur Erde. Ein Teil von mir ist Gast. Wir sind zu Gast. Und doch zu Hause. Ich atme. Die Erde atmet. Die Erde lebt. Auf der Erde will ich leben. […]

Die Erde trägt dein Handeln. Die reine Diagnose bringt keinen Wandel. Wir gehören zu einer Generation, die noch nie so viel Wissen frei zugänglich zur Verfügung hatte. Wir sind fertig. Wissen alles.

Und trotzdem: Das Handeln fällt so schwer.

Wir fahren mit dem Auto. Wir fliegen. Wir essen. Wir kaufen. Wir werfen weg. Wir gestalten. Wir zerstören.

Wir hören nicht. Wir wollen leben! Wie?

Wirkliche Konsequenz in der Klimakrise ist komplex. Sie ist manchmal unbequem und kann eine Überwindung des eigenen Komforts erfordern.

Die Umweltkrise atmen. Spüren. Kennenlernen. Wegschauen. Nicht wegschauen. Schauen.

Welche Perspektive könnte uns hier helfen, um einen neuen Umgang mit unserer Erde zu finden? Das Bild der Erde als Organismus kann uns helfen, uns mit der Erde zu verbinden. Empathie zu entwickeln und in ein positives Handeln zu kommen.

Wir glauben, dass es nicht in uns liegt, anderen Lebewesen wehtun zu wollen, sie zu schlagen oder gar misshandeln zu wollen. Unser Wesen, dein Wesen, mein Wesen. Es schlägt nicht. Raubt nicht. Tötet nicht.

Tun wir es doch, so fühlt es sich in uns nicht gut an. Die eigene Existenz wird zur tiefen Schuldenlast. Wir können nicht mehr frei atmen. Bekommen keine Luft.

Die Erde als wirkliches Wesen gibt ein Gegenüber. Es kann helfen, unserer Verantwortung gerecht zu werden. Der Erde zu helfen, in ihre gesunde Form zu finden, statt sie durch Chemie und Ausbeutung zu verletzen. Die Erde positiv zu gestalten.

Nun stellt sich die Frage, was wir tun, wenn wir die Erde als Lebewesen zu sehr verletzt haben. Flüchtest du? Ins Weltall? In die neue, digitale Welt?

Um dort in Zukunft zu leben?

Wollen wir als Menschheit wirklich ein verletztes Wesen zurücklassen?

Ich nicht. Du nicht?

Auf der Erde wollen wir leben! […]

Du Mensch. Du als Mitgestalterin.

Jeder Teil zählt. Alle zählen. Du. Erde. Ich. Wir.

Jedes Organ im Organismus ist relevant. Ist Teil eines Zusammenspieles im Gesamtbild unserer Erde.

So ist auch der Mensch ein wichtiger Teil davon.

Auf der Erde wird hart gearbeitet. Wird entwickelt. Entwicklung ist gewollt. Wir wollen uns entwickeln. Der Mensch strebt nach neuen Verfahren, technischen Lösungen und mehr.

Das Mehr ist Credo. Von allem mehr.

Gleichzeitig schwinden die Ressourcen. Die Erde ist kaputt. Sie ist überhitzt. Jetzt heißt es, die kaputte Maschine der Erde soll repariert werden. Ziel ist dabei, den eigenen Lebensstandard weiterzuführen.

Diese Wolkenformationen wurden über den westlichen Aleuten, eine Inselkette zwischen Nordamerika und Asien am Südrand des nordpazifischen Beringmeers, beobachtet. Ihre Farbvariationen sind wahrscheinlich auf Temperaturunterschiede und die Größe der Wassertröpfchen zurückzuführen, aus denen die Wolken bestehen. Foto: Satellitenaufnahme des USGS (United States Geological Survey).

Wir sehen eine Maschine. Eine überhitzte Maschine, die abgekühlt werden soll. Nicht morgen, sondern jetzt. Gestern schon. Kalt soll sie werden. Kalt?

Wir suchen Ersatzteile für die Erde. Kühlflüssigkeit fließen lassen. Um die eigenen, giftigen Emissionen wieder aufzufangen und unter der Erde verschwinden zu lassen. Wo? Dort. Wollen wir die Erde so sehen? Einander erzählen, dass es so ist?

So stellen sich für uns die Fragen: Wollen wir als Menschen auf dieser Erde bleiben? Bleibst du?

Haben wir hier noch ausreichend Möglichkeiten, uns zu entwickeln? Wollen wir ein Teil der Erde bleiben? Oder lösen wir die Partnerschaft auf und gehen andere Wege? Die Erde allein lassen und verschwinden? […]

Der Mensch erscheint so als Tyrann. Als Zerstörer von Mitmenschen und Erde. Das Bild der von der Natur getrennten, tyrannischen Menschen führt dazu, dass wir weniger Mensch sein wollen. Wir haben das Gefühl, die Menschen müssten weg, um die Natur und die Erde vor uns zu schützen. Wir als Menschen bekommen das Gefühl, keine Berechtigung zu haben, weil wir zerstören, töten, den Planeten erhitzen.

Müssen wir weg? Verschwinden? Die Erde vor uns schützen?

Ja, wir müssen in gewisser Weise akzeptieren, dass unsere Entscheidungen und Sichtweisen in der Vergangenheit weder uns noch der Natur dienlich waren. Wir haben eine technische, künstliche Trennung zur Erde geschaffen, die uns nicht weitergeholfen hat.

Wir haben eine Trennung zur Erde geschaffen. Wir waren frei. So frei, dass wir fliegen wollten. Fliegen ins All. Weg von unserer Aufgabe. Ich befrage das. Wir befragen das. Befragst du das?

Wir sahen die Erde als eine Maschine. Eine Maschine, die überhitzt. Wir richteten einen reduzierten, technischen, ja sogar mechanischen Blickwinkel auf sie. Wir haben uns für größer, unabhängiger und freier gehalten, als wir faktisch sind. Die Maschinen-Erde läuft heiß. Wo ist der Schalter? In mir, in dir. Umschalten, dorthin, wo ich atme, du atmest. Wo wir atmen. Mit der Erde atmen.

Auf persönlicher Ebene erkennen wir, dass Klimawissen allein noch nicht zu positiven Handlungen führt.

Wir haben versagt. Können wir das ehrlich eingestehen?

Unmenschlich ist der Mensch. Der Mensch ist aber nicht unmenschlich. Braucht es nicht zu sein. Frei bist du. Sind wir. Wir sind viele.

Sehen, was war. Sehen, was werden kann. Mutig einen neuen Atemzug nehmen.

Die Zerstörungskraft ist ein Teil des Menschen. Aber wir bestehen aus vielen Facetten.

Wir können uns entscheiden. Jeden Tag. Neu.

Entscheiden können wir uns für die positive Gestaltungskraft. Ganz frei.

Für uns als ein Lebewesen mit einer Verantwortung und Aufgaben für die Entwicklung der Erde. Als Mitgestalterin der Erde. Statt sie vor uns beschützen zu müssen. Für mehr Mensch. Für mehr Mensch in seiner vollen, gesunden Kraft?

Mehr Schöpfungs- und Gestaltungskräfte statt Zerstörung. Mehr anthropozentrischer Blick statt Wegrationalisieren des Menschen.

Liegt hier vielleicht die Aufgabe des 21. Jahrhunderts für uns Menschen? Die Tötungskräfte des Menschen umzuwandeln in Gestaltungskräfte für eine neue Welt? […]

Der Mensch ist Mitgestalterin statt Zerstörerin der Erde.

Aus der Praxis – jeder Mensch ist Landwirtin.

Was wäre, wenn wir ein radikal anderes Verständnis unserer Erde bekommen würden? Wenn die Erde ein eigenständiges Lebewesen wäre und der Mensch die Chance hätte, in eine verantwortliche Partnerschaft mit ihr einzutreten?

Was würde sich in unserer Gesellschaft verändern?

Was wäre, wenn diese Sichtweise bereits praktisch umgesetzt wird?

Weltweit. Im Hier und Jetzt. Jeden Tag.

Was wäre, wenn genau das schon funktioniert und mehr Menschen davon erfahren könnten?

Es gibt sie, die biodynamische Landwirtschaft. Das ist ein Beispiel. Ein Beispiel für Erd-Organismus-Landwirtschaft. Ein Beispiel für Erd-Kosmos-Landwirtschaft. Ein Beispiel für Mensch-Erde-Sonne-Landwirtschaft.

Es gibt andere Beispiele. Wir können voneinander lernen. Für die Erde. Von der Erde. Von der Sonne in der Erde. Für die Landwirtschaft. Aber auch generell für das Leben auf der Erde. Für unser Leben auf unserer Erde.

Jeder Mensch ist Landwirtin. Du auch? Du auch! Direkt oder indirekt bearbeiten wir alle den Boden. Die eine grüßt als Landwirtin die Sonne beim Aufgehen am Horizont über der Weide, der andere isst die Früchte der Erde. Die fruchtschwere Sonnenerde. Du bestimmst mit. Was dort passiert. Was hier passiert. Auf der Erde. Jeden Tag von Neuem.

Biologisch-dynamische Landwirtschaft produziert Nahrung und Biodiversität zugleich. Sie erzeugt Beziehung mit Mitmenschen, der Erde und den Gesetzen von Tag und Nacht, Sonne und Mond, Erde und Kosmos. Sie arbeitet im Rhythmus unseres Sonnensystems.

So wird zum Beispiel in der biodynamischen Landwirtschaft der Gedanke des Organismus ganz praktisch auf vielen Höfen weltweit erfolgreich gelebt. Hoforganismus nennt sich das.

Der Hof als lebendiges Wesen mit einem geschlossenen Kreislauf der Substanzen. Futter – Tiere – Kompost – Boden – Kulturen. Übersichtlich, aber tatkräftig. Verwurzelt in den lokalen Umständen, mit dem Blick hinauf zu den Sternen. […]

Was können wir von diesen Landwirtinnen lernen?

Dass auch wir die Natur und unsere Erde erst mal beobachten, wahrnehmen und kennenlernen können, bevor wir Entscheidungen treffen. Wir können lernen, unsere Entscheidungen abzustimmen mit den Bedürfnissen der Erde. In einen Dialog zu kommen.

Treibende Meereisbrocken in den kalten Gewässern des Foxe-Beckens in der Nähe von Baffin Island in der kanadischen Arktis. Meereis beginnt oft als Fetteis, eine suppige Schicht aus winzigen Eiskristallen auf der Meeresoberfläche. Wenn die Temperatur sinkt, wird das Fetteis dicker und verschmilzt zu festeren Eisplatten. Foto: Satellitenaufnahme des USGS (United States Geological Survey)

Dabei bewegen wir uns manchmal vielleicht außerhalb der eigenen Wohlfühlzone. Wird ein Kalb mitten in der Nacht geboren und braucht die Kuh Unterstützung, fragst du als verantwortliche Person für deinen Betrieb nicht lange, ob das jetzt für dich angenehm ist. Du kommst ins Handeln. Du übernimmst Verantwortung für die lebendige Erde, dort, wo du lebst und arbeitest. Du übernimmst aber auch Verantwortung für das, was du isst, an Kleidern trägst, benutzt und kaufst.

Das für dich Bekannte loszulassen, kann dich bereichern. Neues lernen wollen. Über dich. Über deine Umgebung. Über deine Erde.

Du darfst dabei neugierige Entdeckerin sein. Entdeckerin deiner Bedürfnisse. Deiner Grenzen. Die Grenzen deines Gegenübers, deiner Erde. Aber auch die Möglichkeiten. Deine Möglichkeiten. Die Möglichkeiten einer Kooperation.

Unsere Fähigkeit, uns zu öffnen, kann uns dabei tragen. Aufwachen: Was ist alles möglich? Das ist alles möglich!

Es kann die Freude erwecken, in Kooperation mit der Erde zu treten. Wie bei einer neuen Freundschaft, wenn man sich gerade kennenlernt. […]

Der Boden kann leben. Biodynamisch. Atmen. Er ist ein Atmungsorgan im Hoforganismus. Vergleichbar dem Zwerchfell in unserem Körper.

Atmen in der Klimakrise. Das kann auch der Boden. Mit Humus. Mit Bodenleben. Mit Wurzeln. Mit Regenwürmern. Mit Struktur. Als ein Dialog zwischen der Erde und dem Kosmos. Zwischen Tiefe und Höhe. Das kann Kultur sein. Agri-Kultur. Vom Menschen. Mensch! Humanum! Humus!

In den Boden! Mit dem Kohlenstoff. Nicht in die Luft als CO2 oder als Lachgas (N2O) oder als Methan (CH4). Diese Substanzen lieber im Lebenszyklus halten. Halten im Leben, im Boden, statt zu emittieren.

Ohne Chemie-Dünger geht das besser. Zeigt der DOK-Versuch seit 40 Jahren mit Wissenschaft und Parzellen mit verschiedenen Varianten.

D = dynamisch. O = organisch. K = konventionell.

Ohne Chemie-Dünger: 20 % weniger Ertrag, 50 % mehr Energieeffizienz, 30 % weniger Lachgasemissionen. Mehr Leben. Im Boden. Es geht.

Fruchtbarer Boden wird durch Kompostanwendungen aufgebaut. Der Kompost wird so zum Herzen eines Hofes. Er schließt den Kreislauf und trägt Vergangenheit und Zukunft des Ortes in sich. Er ist das neue Gold.

Die biodynamischen Betriebe lernen uns auch, dass es nur gemeinsam geht. Sie sind Meister im Gründen von Community Supported Agriculture (CSA) und sozialen Landwirtschaftsformen. Brücken bauen durch Anbauabsprachen. Mit kurzen Lieferwegen. Zwischen Stadt und Land. Für ein neues Bewusstsein der Verbraucherinnen für den Schatz, der auf den Feldern und in den Ställen produziert wird. Zusammen wirtschaften. Assoziatives Wirtschaften. Mit Gewinn. Für alle. Für die Bäuerin. Für dich. Für die Erde.

Mit anderen Worten: Sprich mit anderen über deine Erfahrung! Tausche dich aus! Bilde Netzwerke und engagier dich gemeinsam mit anderen für die Kooperation mit deiner Erde! Teile deinen Erfolg und Misserfolg!

Ja, das mag schwerfallen, darüber zu sprechen, aber es erlaubt, Luft zu holen. Atem zu finden. Mit anderen gemeinsam neue Ideen zu entwickeln, wie es anders und vielleicht in Zukunft besser geht.

Aber was bringt dir das alles? Was kannst du davon lernen?

Die Kooperation von Erde und Mensch tut uns gut.

Sie ist veranlagt in unserem Wesen. Auch das können wir aus der biodynamischen Landwirtschaft lernen. Meist sind es sehr zufriedene Menschen, die ihre Höfe mit viel Liebe und Hingabe betreiben. Sie arbeiten aus einer inneren Kraft. Sie arbeiten aus der Liebe zur Sache. Die Verbindung zum Boden, zu den Pflanzen, den Tieren, der Landschaft der Erde und der Sonne wirkt gesundend. […]

Illusion? Vision!

Der Ruf in dir, tief verbunden mit dir, mit allen, mit der Erde. Will da etwas geboren werden?

Da will etwas zum Atmen kommen. Atmen mit der Klimakrise.

Geboren möchte es werden. Aus Liebe. Auf die Erde kommen. Die Erde. Liebe. Sie möchte Liebe werden. Sie möchte Sonne werden. Sie möchte Lichtwärme werden.

Mensch, Erde, Sonne.

Durch das Du wurde das Ich. Durch das Ich ist das Du. Durch Ich und Du gibt es die Welt. Gibt es die Erde. Die Erde ist unser Drittes. Öffnen wir ihr unser Herz, unseren Dialog, schließen wir sie ein, hören ihr zu.

Sie hat gesprochen, die Erde. Du bist wieder dran. Und ich. Wir sind wieder dran. Die Erde hat uns zusammengebracht. Hat uns geschaffen. Muttererde. Sie ist die Substanz unseres Schicksals. Die Erde als möglicher Friedensplatz.

Jetzt aber: Weg mit der Zerstörung! Überwinde die alte Geschichte, die alte Perspektive!

Empört euch nicht, schämt euch nicht für die Vergangenheit!

Wir wollen zusammen weiter in die Zukunft.

Ins Jetzt. Weltgesellschaft gestalten.

Du bist Protagonistin.


Weiterlesen Das ganze Buch ‹Atmen mit der Klimakrise› steht digital ab dem 4. November auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch zur Verfügung

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  1. Da kann man ja nur einverstanden sein. Allerdings ist zu befürchten, dass Bio-Dyn und das Prinzip „Hoffnung“ nicht genügen werden, um die Erde zu heilen. Da jeder Mensch durchschnittlich 3 mal mehr Ressourcen verbraucht, als nachhaltig wäre, müsste Alles um zwei Drittel reduziert und dazu die zu 80% fossile Energie eliminiert werden. Die auf Konkurrenz und Egoismus basierende globale „freie“ Marktwirtschaft funktioniert aber nur mit Wachstum und zerstört damit die Lebensgrundlagen. Es bräuchte also eine grundsätzlich andere Wirtschaftsweise mit Solidarität statt Konkurrenz, Regionalisierung statt Globalisierung, kleiner statt grösser, langsamer statt schneller, leichter statt schwerer, weniger statt mehr, etc.etc. Kurz: es ist das Notwendige statt das Wünschbare zu realisieren. Ob das mit der weltweit vorherrschenden Verwechslung von „Freiheit“ und Egoismus überhaupt möglich ist ?

  2. Liebe Freunde, gehen wir doch auch einmal real vom Stand der Dinge aus: es ist nicht mehr die Frage ob ,sondern mit welchem Tempo wir den Karren an die Wand fahren. Auch dazu hatte sich Rudolf Steiner auf private Anfrage hin geäußert(1924 Hr.v.Keyserlingk)
    Zum realen Handeln eines jeden Einzelnen,im Inneren wie im Äußeren,gibt es jenseits vom spektakulären Mainstream durchaus Möglichkeiten der Umwandlung.
    Bloß mangelt es meist am Willen zur Tat und am langfristigen Durchhalten.
    Wir haben keine Vorstellung mehr davon ,was ein Einzelner bewirken kann,wenn er sich nur um die Einbindung aller Kräfte,nach „Oben wie Unten“bemüht. Man muss es halt tun!

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