Eine, die wach hält

Lyrik muss nicht zwangsläufig ernst und streng geformt sein. Das lyrische Schaffen der Dichterin Erika Beltle zeugt davon, dass Lyrik in der Heiterkeit, im Spiel gerade wahrhaftig sein kann.


1921 in Stuttgart geboren, als Stenotypistin ausgebildet, war sie unter anderem jahrelang als leitende Redakteurin der ‹Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland› tätig. Nach ihrem Tod 2013 bleibt sie der Nachwelt mit zahlreichen Lyrikbänden sowie den einzigartigen Rätselbüchern erhalten. Ihre Liebe zur Sprache reicht von forschender Arbeit zu anthroposophischer Dichtkunst über eine narrative, naturalistische Dichtung bis hin zu kecken Rätseln. In ihrer letzten Publikation als 90-Jährige bewies sie ihr Können, logisches Denken mit Fantasie so zu verquicken, dass sich im Rätsel wahre Sprachkunstwerke verkörpern. Im Rätsel stiftet Erika Beltle für Jung und Alt eine Erfahrung beweglichen Denkens, das den Zauber des Freiraums zwischen Begriff und Empfindung wach hält.


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