Das Leben verstehen lernen

Naturwissenschaft und Technik haben uns von der Natur frei werden lassen, machen möglich, dass wir uns selbst erkennen. Doch jetzt ruft die Natur nach Partnerschaft mit uns. Partnerschaft beginnt damit, einander zu verstehen – wie geht das


Kurz nach der Konferenz ‹Evolving Science› der Naturwissenschaftlichen Sektion kommt jetzt das Gespräch mit Johannes Wirz zur spirituellen Erforschung des Lebendigen. Ausgehend von seiner akademischen Erfahrung, dass man das Leben töten muss, um ihm forschend zu begegnen, kam Wirz zu Jochen Bockemühl an die Naturwissenschaftliche Sektion, wo es darum ging, eine dem Lebendigen angemessene Wissenschaft zu entwickeln. Dabei sei der Gedanke so einfach wie zentral, dass die Pflanze eine im Raum sich entfaltende Zeitgestalt und das Tier eine Bewegungsgestalt ausmache. Johannes Wirz spannt im Gespräch den großen Bogen: Wir haben die Gemeinschaft mit den Göttern verlassen, um eine dingliche, die Technik inspirierende Naturwissenschaft zu entwickeln. Jetzt gehe es darum, in Partnerschaft mit der Natur ihre Innen- und Wesensseite zu verstehen. Das bringe, wenn es glückt, die Götter zurück in den irdischen Kreis.

Hören ‹Das Leben verstehen lernen› Wolfgang Held im Gespräch mit Johannes Wirz auf unserem Podcast ‹Anthroposophie zur Sache› auf Das Goetheanum, Goetheanum, Spotify, Apple Podcast und vielen anderen Plattformen.


Bild: Johannes Wirz.

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