Basel, Schweiz. Was können wir von dem Schriftsteller über Gefühle, Kunst, Gegenwärtigkeit und Heilung lernen?
Das literarische Werk von Marcel Proust erzählt von Liebe, von Eifersucht und vom obsessiven Erleben dieser Gefühle. Hinter seinen Worten verbergen sich persönliche Erfahrungen, die durch das Schreiben transformiert wurden. So kann aus persönlicher Not Kunst werden: Das Erlebte wird durch das Schreiben ins Licht des Bewusstseins gerückt; der Schmerz, in Worte verpackt, bekommt eine gewisse Schönheit sowie eine Resonanzfähigkeit, die größer ist als das individuelle Leiden. Im Rahmen der Gesprächsreihe ‹Heilkraft der Liebe – Heilkraft der Kunst› im Unternehmen Mitte in Basel findet am 29. Oktober der Abend ‹Marcel Proust und die Achtsamkeit› statt. Im Gespräch mit dem Journalisten und Übersetzer Stefan Zweifel wird die Frage erkundet, ob das Schreiben beziehungsweise das Schaffen von Kunst ein Weg sein kann, um das Versinken im eigenen Erleben in Bewusstsein und Gegenwärtigkeit zu verwandeln. Weiterhin geht es um die Frage, was wir von Proust zum Umgang mit intensiven Emotionen lernen können. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Mehr Marcel Proust und die Achtsamkeit
Bild Yannick Pulver

