Waldorfpädagogik und Anthroposophie in Lateinamerika

Wo richtet sich heute der Ruf an die menschliche Seele? Wo an das Menschenbild im Sinne der Anthroposophie? Und wo an die Frage nach der Menschenwürde, vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen? Wie können wir es schaffen, die Wärme des Herzens in uns selbst und im zwischenmenschlichen Raum zu bewahren? Die argentinische Waldorflehrerin Maria Nardini erzählt in ihrem Vortrag davon, wie sie und andere in anthroposophischen Initiativen tätige Menschen in Argentinien diese Fragen immer wieder für sich und gemeinsam beantworten. In einem Exkurs zur Geschichte der Anthroposophie in Lateinamerika beschreibt sie, welche Menschen diese dorthin gebracht haben, welche kulturellen und sprachlichen Spannungen es zu überwinden galt, wie die ersten Waldorfschulen entstanden sind, wie Krisen kamen und neue Wege aufzeigten. Nardini teilt zudem ihre eigenen Erfahrungen, als Kind in Argentinien aufzuwachsen und später dort als Pädagogin zu arbeiten. Zum Abschluss stellt sie eine weitere Frage: Wie können wir durch Begegnung eine würdigere Zukunft für die nächste Generation gestalten?


Aus goetheanum.tv Waldorfpädagogik und Anthroposophie in Lateinamerika

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