Hannover, Deutschland / Harduf, Israel. Israelisch-arabische Friedensarbeit kennenlernen.
Sha’ar LaAdam – Bab l’ilInsan ist ein Begegnungsort im israelischen Kibbuz Harduf, an dem jüdische und arabische Menschen aus der Region Galiläa sowie Reisende aus aller Welt gemeinsam lernen, arbeiten und künstlerisch tätig werden. Der Name bedeutet sinngemäß ‹Tor zum Menschen›. Die Entstehung des Ortes geht auf eine Begegnung zwischen deutschen und israelischen Waldorflehrkräften bei der internationalen ‹Waldorflehrertagung› 1992 in Dornach zurück. Beim kontinuierlichen Austausch in den darauffolgenden Jahren entstand die Idee der interkulturellen Begegnungsstätte, insbesondere zur Förderung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Israel. 1998 wurde vor diesem Hintergrund der deutsche Verein Tor zur Welt gegründet, der bis heute die Projekte und Treffen in Sha’ar LaAdam – Bab l’ilInsan mitorganisiert. Am 11. April findet in Hannover ein Vereinstreffen statt, bei dem alle Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Begegnungsstätte bekommen können. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich.
Mehr Tor zur Welt
Bild Bernard Hermant

