Eine Schülerin Rudolf Steiners hatte sieben Jahre lang Meditationen, so gut sie konnte, durchgeführt. Sie war eine sehr gebildete, frei stehende Persönlichkeit. In einem Gespräch mit Rudolf Steiner bekannte sie ihm aber, dass sie sehr besorgt sei in Bezug auf den Erfolg ihrer Meditationen.

Du bist mein Atemträger in der Zeit:
Nimm die Ballung meines Lichtwillens in Freiheit in dich ein,
als Anker eines Lebensfeuers, das die Dumpfheit deines Blutes entrostet …

«Das ist ja keine Musik, das ist ja nur ein D-Dur-Akkord!», soll der Leiter des Städtischen Orchesters Krefeld 1961 gerufen haben, als es die ‹Symphonie Monoton – Silence› von Ives Klein probte.

Der Zahnschmerz ist das Beispiel: Kleiner als ein Reiskorn ist die offene Stelle und doch vermag sie den ganzen Menschen lahmzulegen.

Die rasante Entwicklung der virtuellen Welt droht den Menschen zu einem manipulierbaren, sinnesarmen Wesen zu machen. Ist die Kunst als Wesenselement der Mitte dadurch in Gefahr? Welche Erlebnisebene wird uns da entzogen und was genau tritt an ihre Stelle?

Gemächlich nähern sich die Wellen. Sie scheinen mit dem Ufersaum zu spielen. Doch sie schieben sich vor: Es ist Flut. Und es ist Sommer.

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