Schütze die Flamme. Denn schützt man die Flamme nicht, ach eh’ man’s erachtet, löscht leicht der Wind das Licht,das er...
Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an. Marc Aurel, Selbstbetrachtungen Im Denken lebt diese seltsame Möglichkeit, mich...
Das Bewusstsein zerbricht die Einheit des Lebens. Solange diese Einheit zerbrochen bleibt, schwelgen wir in den unendlichen Windungen der inneren Analyse und spalten immer wieder das, was der erste Akt der Reflexion schon gespalten hatte: und das ist ein Spiel, das unsere Selbstliebe immer wieder schärft. Aber diese Spaltung soll...
«Kleine Kostbarkeiten» findet Ursula Zimmermann in den Werken von Barbara von Stryk, die Gedichte und Geschichten zu lebendigen Bildern ineinanderwebt....
Sinn des Herzens ist, Hymnus zu werden. Aus: E. M. Cioran: Gedankendämmerung. Aus dem Rumänischen übersetzt von Ferdinand Leopold, Frankfurt...
Gelobt seist Du, mein Herr,mit all Deinen Geschöpfen,vor allem mit der edlen Herrin,der Schwester Sonne,die uns den Tag schenkt durch...
Die Dichtung Paul Celans (1920–1970) ist ein Zeugnis der Schwellenwirklichkeit eines Menschen, der den Holocaust durchschritten und überlebt hat, um...
Sterntalerkinder
sind wir
all-zeit
regnet Gold …
Zeit kauertauf dem Hohlwegund gräbt die Händein Taschenvoller Möglichkeiten. Schweigend sitze ich im Talund werfe Steine in den Fluss.Mit jedem...
Althochdeutsch heißt Stuhl stuol von (indogerm.) stha – stehen. Der Stuhl steht für mich. Er übernimmt gleichsam die Funktionen des Stehens und ist ein Abbild von mir, – er hat Armlehne, Rücken, Beine – aber kein Haupt.











Letzte Kommentare