Komm in mein Eigen mein Schweigen Ich leck dir den Lärm aus den Ohren spiel dir das Lied vom Aufgang...
Größtes Geheimnis, du, dein eigener Leib, dich so zu kennen, wie es niemand kann, den Schmerz, den Kälteschauer auf der...
Manuel und Johannes Sturm wählten ‹absinkende Sätze› für ihre gemeinsame Reise. Jeder lange Weg beginnt mit einem ersten, kleinen Schritt. Es bedarf keiner Hoffnung, um etwas zu beginnen. Es bedarf keines Erfolgs, um etwas zu beenden. Wer den Pfad der Übung betritt, kennt keine Resignation. Es braucht keinen Dank, um...
Das schönste Zeugnis einer Verbundenheit und Wertschätzung im zu Ende gehenden 150. Geburtsjahr des Dichters Christian Morgenstern ist wohl der...
Wie die Substanz der Materie die Schwere ist, so, müssen wir sagen, ist die Substanz, das Wesen des Geistes die...
Ich bin nicht ich. Mein wahres Ich – wer mag es sein? Der da aus meinem Munde spricht – wer mag es sein? Bin bloß Gefäß von Kopf bis Fuß, nicht mehr. Der, dem ich diesen Dienst verricht – wer mag es sein? Dschalaluddin RumiAus: Traumbild des Herzens. Hundert Vierzeiler. Ausgewählt und aus...
Rabbi Chajim von Krosno, ein Schüler des Baalschem, sah einst mit seinen Schülern einem Seiltänzer zu. Er war so tief...
Noch ruhe ich im Niemandsland als unsichtbarer Samen im Nachtschatten der Gewächse doch ein Glühen führt mich in meinen inneren...
qualvoll hingehauchte Schleier herbstvollkommen ruht die Welt Laubblut sickert ins Gemäuer Tod ist’s der das Leben stellt Wehe Erde Nebelbäume knorrig stülpt der Ast sich auf sommerlich verbuhlte Träume … Mond um Mond nimmt seinen Lauf Friederike Mayröcker, aus: Gesammelte Gedichte, 1939–2003. Hg. von Marcel Beyer, Frankfurt am Main 2004,...
Zwischen Himmel und Meer Zwischen Zeichen und Rauschen Tragen Wellen die Silben und aus Worten beginnt sich eine Insel zu...













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