Ich bin nicht ich. Mein wahres Ich – wer mag es sein? Der da aus meinem Munde spricht – wer mag es...
Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe. Rainer Maria Rilke, aus: Schmargendorfer Tagebuch (verfasst 1898). In:...
Ich sage euch: Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
Wer dichtet, hält sich nicht an das strenge Regime, das das Abfassen eines Aufsatzes oder Zeitungsartikels erfordert. Alles ist heute...
Wer niemals seine Meinung ändert, gleicht einem stehenden Gewässer – er brütet geistige Reptilien aus. William BlakeAus: The Marriage of Heaven and Hell. London 1790–1793. Um nicht zu faulem Wasser zu werden, braucht die Seele Bewegung. Diese Bewegung verleiht ihr das Denken, denn es hinterfragt ständig Gewissheiten und versorgt die Seele mit...
Pfingsten, das liebliche Fest war gekommen, es grünten und blühten Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und...
Zugefroren wie der breite Fluss in den Wiesen ist der Himmel Kühne Vögel stolzieren darüberhin picken zwischen den Wolken nach...
Sinn des Herzens ist, Hymnus zu werden. Aus: E. M. Cioran: Gedankendämmerung. Aus dem Rumänischen übersetzt von Ferdinand Leopold, Frankfurt am Main 1995, S. 245. Hymnus zu werden – ein Sinn des Herzens lässt sich im Jubel der Osterzeit erleben. Welcher Lobgesang erklingt? Kommentar und Auswahl von Johanna Lamprecht Zeichnung von Philipp Tok...
Ich stand auf der Straßeinmitten von etwas.Es liebkostehe der Mensch anfängt,sich Gedanken zu machen. Aus Angelika Krauß, Eine Wiege. Berlin...
Auf dem glatten hellen Wege liegen sie, verstreut und müde, braun und lächelnd wie ein weicher Mund, voll und glänzend,...









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