Fährmann, setz mich über meinenGedankenstrom, wildrauscht er an die Ufer und gehtzu tief.An meiner Muttersprache bricht er die Wellen hartund laut, raubt mirden Schlaf. Unter deinem Blickhabe ich die Zunge verloren.Wenn wir sitzen, ist mein Atem kaum hitzigerals deine inneren Gezeiten:sonnengewärmtan der Böschung. Fährmann, setz michüber. Seit letztem Winterist meine...
Nachdem der Einsatz der Homosexuellenbewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der westlichen Welt zunehmende Akzeptanz und Gleichberechtigung...
Bleiche Morgenhelle, drin der Vogel singt, deren FrühlingswelleLand der Nacht verschlingt – Früh’ um Frühe eher weckt dein Lerchenschlag, und der...
Frostumglitzert stehen,starr wie Lanzen,alte Gräser,weiß und unbelebt.Doch die Sonne steigt – ein Lichtstrahl schwebtin die Stube,und die Stäubchen tanzen. Höher in die blaue Kuppel hebtsich der Sonnenball – das Land erschimmert,Luft im warmen Hauch des Lichtesflimmert,Wasser perlt – die junge Wiese lebt. Erika BeltleAus: Gesammelte Gedichte. Stuttgart 2008, S. 338. Auswahl Johanna LamprechtZeichnung Philipp Tok...
Die Finsternis ist die größte Feindschaft des Lichts, und ist doch die Ursach’, dass das Licht offenbar werde. Jakob Böhme,...
[…] Zu Pfingsten wurden die Apostel von jedem verstanden, als ob ein jeder sie in der eigenen Sprache gehört hätte....
So erinnere ich daran, dass wir von einem Fest sagen, man begeht es. Die Begehung des Festes ist offenbar eine ganz spezifische Vollzugsweise in unserem Verhalten. ‹Begehung› – man muss ein Ohr für Worte schärfen, wenn man denken will, Begehung ist offenbar ein Wort, das die Vorstellung eines Zieles, auf das hingegangen...
Zum Tode von Sibylle Lewitscharoff Ich hatte einige Bücher von ihr gelesen und begegnete ihr auf einer Tagung in Dornach....
Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders kann man erleben «als kunstvoll gebaute Miniaturen, die mehrfach gesetzmäßig aufeinander bezogen sind und erst...






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