Im Hier und Jetzt

Im Wahrnehmen sind wir ganz Menschen der Gegenwart. Es gelingt uns nicht leicht, uns ganz und intensiv dem auszusetzen, was sich im Hier und Jetzt wirklich ereignet.


Aber erst dann «kann die Landschaft auch beginnen, davon zu sprechen, wie sie den Fluss von Geschichte als ihr Leben trägt» (Georg Maier). Dieser Fluss der Geschichte zeigt, wie der Mensch aus einem harmonisch mit der Welt verbundenen Zustand in die heutige problematische Weltdistanz, in den Gegensatz von Ich und Welt gelangt ist. Das Erwachen an der Landschaft ist ein Erwachen in dieser im Grunde heutigen feindseligen Gegenüberstellung und bildet den Ausgangspunkt für eine Wende in der Beziehung des Menschen zu seinem Lebensraum.


Aus der Ausstellung «Erwachen an der Landschaft – Lebensbeziehungen des Menschen zur Erde» 1998, Herausgeber Jochen Bockemühl

Bild: Aussicht nach Basel-Stadt von der Dornacher Hügel aus. Foto: Sofia Lismont

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  • Dieser Kommentar geht leider an der Sache vorbei, denn die...
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    Moritz Klingmann
  • Es gabe keine “Die Querdenker Veranstaltung“,Querdenker haben aufgerufen u.ebenso haben...
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  • Ein lesenswertes, wichtiges, ein zukunftsrelevantes Gespräch. Schon Friedrich Nietzsche fragte:...
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  • Vielen Dank für den fundierten Artikel. Mir fehlt allerdings der...
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  • Sehr gute Ergänzung. Die Ursache für solche Artikel ist das...
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  • AM ANFANG WAR DAS WORT! Haargenau so heißt es, weil...
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  • Bitte lesen und hoeren Sie Professor Bhakti, Zach Bush, Andrew...
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  • Wir sind alle einer "Plandemie" auf den Leim gegangen. Es...
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  • Lieber Herr Salg, herzlichen Dank für Ihre Erwiderung zu dem...
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