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Erde

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Erde –
du unsagbar Schöne,
Geschundene,
es ist,
als trüge
der Kosmos
dich nun
auf seinen Armen,
dich pflegend,
umsorgend,
dir Luft zufächelnd,
wie jemandem,
der krank,
verwundet,
verletzt ist
von der Menschen
unseligen Taten
an dir
Erde –
die du uns trägst.
Uns, die atemlosen,
hungrigen
und gebrochenen Seelen.
Wir nahmen den Atem dir,
verdunkelten
des Lichtes Spur,
versiegelten
dein Wachsen und Werden.
Wir, die Schlafenden,
Träumenden,
im Anblick
der Feuersbrünste,
Orkane und Wasserströme,
die sich wälzen
über gesegnetes Land.
Werden wir wach?
Wird dein gemarterter Leib
auferstehen?
— Brigitta Coenen

Bild: Redaktion

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