Die Dürre-Taskforce

Berlin, Deutschland. Solidarität unter landwirtschaftlichen Biobetrieben.


Die Auswirkungen der Klimakrise machen sich in der Landwirtschaft mit jedem Jahr stärker bemerkbar. Dieses Jahr hat die anhaltende Dürre in Teilen Süddeutschlands zu gravierenden Ernteausfällen bei Futtermitteln für die Nutztierhaltung geführt. Landwirtschaftliche Betriebe mussten deshalb auf Vorräte zurückgreifen, die eigentlich für den Winter und für Notfälle gedacht waren. Einige Biobetriebe sahen sich zudem gezwungen, Heu aus konventionellem Anbau zuzukaufen. Deutsche Öko-Anbauverbände haben als Reaktion auf die Herausforderungen nun eine Dürre-Taskforce gegründet. Sie unterstützt Biobetriebe bei der Vermittlung von Futtermitteln in Deutschland und Italien sowie bei der Bedarfsermittlung, Rationsoptimierung und Vorratsplanung. Innerhalb eines länder- und verbandsübergreifenden Netzwerks soll Biofutter somit zeitnah dorthin gebracht werden, wo es am dringendsten gebraucht wird. Die Verteilung erfolge «fair, gerecht und solidarisch», so Tina Andres, Vorsitzende des Bio-Spitzenverbands (BÖLW).


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Foto Pawel Czerwinski

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