Im Tode wahres Leben

Im Tode wahres Leben

Die Dinge in ihrer gewöhnlichen Bedeutung werden ertötet, sterben unter der Hand dem erkennenden Menschen. Sie erscheinen in ihrer unendlichen, ewigen Bedeutung. Dasjenige, was der gewöhnliche Mensch Leben nennt, also das, was für ihn das Fruchtbarste, das Wirkliche ist, hört auf, das Wirkliche zu sein. … Deshalb wird der Tod ein Symbol für diese höhere Anschauung.
— Rudolf Steiner, 2. November 1901, GA 87, in Vorbereitung

Im Erfassen der Gestaltungskraft des in das Sinnliche einleuchtenden Begriffes wird die Wirklichkeit zu seinem Bild. Das eigentlich Wesentliche, das Leben, findet sich dann im Geiste. Betrachtetes und Betrachter erfahren so eine Auferstehung.

Hans-Christian Zehnter, Rudolf-Steiner-Archiv


Zeichnung von Philipp Tok

Eine in sich ruhende Sphäre

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Dreifaltige Geschichte

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