Dieser Text wurde zunächst als Leserbrief zum Interview mit Karin Michael über das Buch ‹Grundlegendes …› in ‹Goetheanum› 35/2025 verfasst....
Es ist ein Sonntag im norddeutschen Sommer. Seit Jahrzehnten praktizieren und transzendieren Menschen im ‹Gorlebener Gebet› Widerstand. Gorleben – das kleine Dorf...
Kassel, Deutschland. Philip Kovce hat jüngst bei AQUINarte 18 Positionen zu Friedrich Schillers Ästhetik herausgegeben, darunter Texte von Marjana Gaponenko, Rüdiger Safranski und Adolf Muschg. Wie kam es zu dem Schiller-Projekt? Schillers ‹Ästhetische Briefe› waren in der Schulzeit meine philosophische Einstiegslektüre. 2020 habe ich dann eine Prachtausgabe dieser 27 Briefe bei AQUINarte...
Keiner sei gleich dem andern, doch gleich sei jeder dem Höchsten. Wie das zu machen? Es sei jeder vollendet in...
«Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen», so steht es geschrieben in Michael Endes ‹Momo›. Ein Kind weiß...
Wir sind die Treibenden.Aber den Schritt der Zeit,nehmt ihn als Kleinigkeitim immer Bleibenden.Alles das Eilendewird schon vorüber sein;denn das Verweilendeerst weiht uns einKnaben, o werft den Mutnicht in die Schnelligkeit,nicht in den Flugversuch.Alles ist ausgeruht:Dunkel und Helligkeit,Blume und Buch. Rainer Maria RilkeDie Sonette an Orpheus. Erster Teil, Sonett 22. Insel-Verlag, Leipzig 1923....
Ich stellte, um meditativ das rechte Verhältnis zur Welt zu gewinnen, immer wieder vor meine Seele: Da ist die Welt...
Im Jahr 2020 wurde zum ersten Mal ein Fragment gebliebener, bisher noch unbeachteter Text Rudolf Steiners veröffentlicht, der Bedeutendes zur...
Wir werden berührtund mit Licht und SchattenFarben und Meer durchglüht Die Lichterflügeldes Augenblicksschauen uns an so wach so offen –ich weiß ja du sprichst mit geschlossenem Mund. Gabriele GoehlenAus: Wortsaaten, Aachen 2015, S. 37. Vom Engel berührt, in unserem Dasein tief erkannt, ist es menschliche Entwicklung, seinem Sprechen entgegenzuwachsen. Auswahl...
Wo liegt ein Zugang zu Impulsen, die uns für das Leben stärken? Wenn alles schneller, maschineller, verrückter wird, braucht es...
Die Idee ist ewig und einzig; dass wir auch den Plural brauchen, ist nicht wohlgetan. Johann Wolfgang von GoetheAus: Maximen...


Letzte Kommentare