Dicht verdichtet das Gedicht, schützt den Kern vor bösen Sinnen. Schale, wenn der Kern durchbricht, weis’ der Welt ein dichtes...
Am Anfang A aufsteigend alsbald als Ast dazwischen Worte neue Worte sprießend gegen Mauergebein am Ende Sinn- Bilder tanzend wie...
Keiner sei gleich dem andern, doch gleich sei jeder dem Höchsten. Wie das zu machen? Es sei jeder vollendet in sich. Friedrich von SchillerAus: Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musen-Almanach für das Jahr 1797. Hrsg. Friedrich von Schiller, Tübingen 1797. Es ist eine schwierige und zugleich spannende Aufgabe, sowohl das Individuelle als...
Heute ist die Haut der Erde zart das Messer schläft das Feuer schläft Am Scheitel der Mutter der Friedensengel bewacht...
Zürne nicht! Ball nicht die Hand zur Faust! Tu sie auf, weit auf! Sieh, wenn du mich hörst, Springen die...
Vom realen Ich aus betrachtet = Der Kosmos so oft als Menschen Rudolf SteinerNotizbuch 49 (1922), S. 60. Vermutlich Notiz zum Vortrag vom 1. Juli 1922, in: Menschenfragen und Weltenantworten, GA 213, Dornach 1987, S. 62–76. Wo ich mich zum Kosmos weite, werde ich Ich. Im Ich schaut das All...
Böse Menschen müssen das Böse aus Hass gegen die Bösen tun. Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe, hrsg. von Ernst...
Wintersonnenwende!Nacht ist nun zu Ende!Schenkest, göttliches Gestirn,neu dein Herz an Tal und Firn! Oh, der teuren Brände!Hebet hoch die Hände!Lasset...
Vorher ging das LebenEinher, ging und gingGing Gang –Der Gehende war ich. Gang im Regen. Sonne, Mond; Wie ein Wind...
Fährmann, setz mich über meinenGedankenstrom, wildrauscht er an die Ufer und gehtzu tief.An meiner Muttersprache bricht er die Wellen hartund...







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