Niemand könnte abstrakt denken, wirkliche Gedanken und Ideen haben, wenn er nicht hellsichtig wäre, denn in den gewöhnlichen Gedanken und...
Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen ..Wir wollen wachen die Nacht, In den Sprachen betenDie wie Harfen...
Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe. Rainer Maria Rilke, aus: Schmargendorfer Tagebuch (verfasst 1898). In: Tagebücher aus der Frühzeit, hrsg. von Ruth Sieber-Rilke und Carl Sieber, Leipzig 1942. Oft vergessen wir, dass die Liebe Zeit braucht. Nicht jene passive Zeit, die uns von Natur aus...
Schon immer pflegte ich eine innige Liebe zum Wort ‹Fülle›. Erst jetzt fange ich an zu begreifen, wie ich es...
Die Gefühle sind dunkel, aber warm, die Gedanken klar, aber kalt – warum soll der Mensch nicht, wie die Natur, in seinem...
Keiner sei gleich dem andern, doch gleich sei jeder dem Höchsten. Wie das zu machen? Es sei jeder vollendet in sich. Friedrich von SchillerAus: Gedichte. Tabulae Votivae, in: Musen-Almanach für das Jahr 1797. Hrsg. Friedrich von Schiller, Tübingen 1797. Es ist eine schwierige und zugleich spannende Aufgabe, sowohl das Individuelle als...
Einen Fremden wie sich selbst zu lieben, bedeutet im Gegenzug, sich selbst wie einen Fremden zu lieben. Simone WeilAus: La...
Und als der Drache sah, dass er zur Erde geworfen, jagte er hinter der Frau her, die das männliche Kind...
Sieh, des Herbstes Geisteshelleklärt und adelt die Gelände;Erdenbreiten, Himmelswändekost dieselbe lautre Welle. O du glückversunken Säumen,eh die Sommerfarben sterben!O du letztes Liebeswerbenaus den unbegriffnen Räumen! Dass mir so die Seele leuchte,wann ich einst des Winters werde!Und in meines Auges Feuchtespiegelt sich der Schmelz der Erde. Christian MorgensternAus: Christian Morgenstern – Gedichte. München...
Warum plagen wir einer den andern? Das Leben zerrinnt, und es versammelt uns nur einmal wie heute die Zeit. Friedrich...
Wir sind die Treibenden.Aber den Schritt der Zeit,nehmt ihn als Kleinigkeitim immer Bleibenden.Alles das Eilendewird schon vorüber sein;denn das Verweilendeerst...


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