Warum plagen wir einer den andern? Das Leben zerrinnt, und es versammelt uns nur einmal wie heute die Zeit. Friedrich...
Wir sind die Treibenden.Aber den Schritt der Zeit,nehmt ihn als Kleinigkeitim immer Bleibenden.Alles das Eilendewird schon vorüber sein;denn das Verweilendeerst...
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich. William Blake, aus: The Marriage of Heaven and Hell. London 1790–1793. Wir nehmen die Dinge in der Regel nicht so wahr, wie sie sind, sondern so, wie wir sie uns vorstellen. Indem wir unsere Vorstellungen durch...
Ich kann mir kein seligeres Wissen denken, als dieses Eine: dass man ein Beginner werden muss. Einer, der das erste...
Böse Menschen müssen das Böse aus Hass gegen die Bösen tun. Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe, hrsg. von Ernst...
Heute habe ich keine Tautropfen gesammelt und die Wolken nicht gebürstet. Doch habe ich einem Spatzen die Fahrkarte gestohlen und den Orangensaft geminzt. Das Schiff hat dann ohne Kapitän gedampft und die lauten Leute haben Landurlaub verkauft. Als der Mond endlich untergegangen warpflückte ich unreife Haselnüsseund habe sie eingefroren. Philipp...
Kunst ist eine feine und sensible Haut zwischen uns und dem Herzen der Welt, und es ist gewiss besser, diese...
Siehe! Das ist Gottes Lamm.Dieser wird für unsre Sündesterben an des Kreuzes Stamm,dass er allen Völkern künde:Gott nimmt ihr Gebrest...
Wir werden berührtund mit Licht und SchattenFarben und Meer durchglüht Die Lichterflügeldes Augenblicksschauen uns an so wach so offen –ich weiß ja du sprichst mit geschlossenem Mund. Gabriele GoehlenAus: Wortsaaten, Aachen 2015, S. 37. Vom Engel berührt, in unserem Dasein tief erkannt, ist es menschliche Entwicklung, seinem Sprechen entgegenzuwachsen. Auswahl...
Ihr, deren Augen sich öffneten, deren Begegnungmit dem reinen Bösen eure Welt ordnetein gut organisierten Schachteln, die euch entlastetvon Schuld...
Die Idee ist ewig und einzig; dass wir auch den Plural brauchen, ist nicht wohlgetan. Johann Wolfgang von GoetheAus: Maximen...


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