Wo Gott mich über Gott nicht sollte wollen bringen,So will ich ihn dazu mit bloßer Liebe zwingen. Angelus SilesiusAus: Cherubinischer...
Niemand könnte abstrakt denken, wirkliche Gedanken und Ideen haben, wenn er nicht hellsichtig wäre, denn in den gewöhnlichen Gedanken und...
Kunst ist eine feine und sensible Haut zwischen uns und dem Herzen der Welt, und es ist gewiss besser, diese dünne Haut zu haben als einen Panzer – aber um ganz ins Herz der Welt hineinzukommen, muss man auch diese zarteste…This article is reserved for subscribers. Sign in with My Goetheanum to...
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich. William Blake, aus: The Marriage of...
Die schönen Wunder aus den sieben Reichen,Die bald Zitronenfalter, groß an Stielen,Bald Zwergflamingos, die in Büsche fielen,Bald Muscheln sind aus...
Über den Sommergärtengedämpfter Glanz.Schwirrender Flügel Gesummeund Faltertanz. Träumender Wesen Lebendurchzittert die Luft.Sinnebetörend verschenkt sichLavendelduft. Unbewusst sinken die Blütenbald ihrer Reife zu.Schauenden Auges erwachen,o Mensch, darfst du. Erika BeltleAus: Gesammelte Gedichte. Stuttgart 2008, S. 635. Wenn die Sonne mit der Sommersonnenwende…This article is reserved for subscribers. Sign in with My Goetheanum to...
Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen, und das Leben den betrübten Herzen, die des Todes warten und kommt nicht,...
Grau hängt der Himmelüber den schäumendenBlüten des Kirschbaums.Tagelang in Schwärzeschon starren die Ästeim feuchten Gefunkel. Aber kein Dunkelbesiegt je den...
Die Welt und sich selbst heute zu begreifen bedeutet, die Widersprüche und Brüche außen und innen begreifen und ergreifen zu können. Rainer Maria Rilke, Zeitgenosse Rudolf Steiners, gibt dazu einen poetischen Schlüssel mit seinem letzten großen Werk: den ‹Duineser Elegien›.
Das willkürlichste Vorurteil ist, dass dem Menschen das Vermögen, außer sich zu sein, mit Bewusstsein jenseits der Sinne zu sein,...
Was im Gebet als ‹Himmel› adressiert wird, ist wohl beides zugleich: das immer Vorhandene und doch erst Erscheinende, erst zu...





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