Der Weltengrund hat sich in die Welt vollständig ausgegossen; er hat sich nicht von der Welt zurückgezogen, um sie von außen zu lenken, er treibt sie von innen; er hat sich ihr nicht vorenthalten. …
«Diese Teilhabe am Unsichtbaren, dies ist die ursprüngliche Poesie, die Poesie, die uns unser intimes Schicksal schmackhaft macht. Sie gibt...
Begriff und Bild des doppelten Zeitenstroms, der die Grundlage für geistiges Schauen ist. Das poetische Bild Rilkes kann helfen, die Wurzelerkenntnis von Rudolf Steiners Werk besser zu verstehen.
Zürne nicht! Ball nicht die Hand zur Faust! Tu sie auf, weit auf! Sieh, wenn du mich hörst, Springen die...
Was weißt du vom Nachwort, in den Wind geschwiegen, von Stimmen, die das Leben nicht mehr tragen, im Rachen verstummen,...
Himmel und Erde werden vergehen – denn auch das, was wir von den Sternen durch unsere Sinne sehen, gehört zu diesem Vergänglichen –, Himmel und Erde werden vergehen; das aber, was sich als das innere Wort in dem inneren Chaos des Menschen, in dem Zerstörungsherde bildet, das wird, nachdem Himmel und Erde...
Es ist Morgen am Ostersonntag. Maria von Magdala steht auf der Schwelle zur Grabkammer und weint. Weder steht sie draußen,...
Dein Ort in der Welt. – Seltsam, wie die Anthroposophie mit ihrer Karmalehre den Menschen quasi mit voller Härte in sein Leben hineindrückt, ihn auf sich selbst verweist, ihm nicht erlaubt, seiner konkreten Lebensgeschichte zu entfliehen. Und seltsam, wie sie ihn gerade dadurch über diese Geschichte erhebt, ihn weitet, ins Ganze stellt....
Die Wissenschaften werden von Neuem geboren werden durch die lebendige Philosophie, die kein philosophisches System, kein bloßes theoretisches Wissen, die...
Vom realen Ich aus betrachtet = Der Kosmos so oft als Menschen Rudolf SteinerNotizbuch 49 (1922), S. 60. Vermutlich Notiz...










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