Wir sind die Bühne, auf der die Welt mit sich selbst ins Gespräch tritt

Unter dem Titel ‹Die menschliche Organisation als Instrument der Forschung› veranstaltet die Naturwissenschaftliche Sektion am Goetheanum vom 8. bis 11. Oktober 2026 ihre Herbsttagung.


Die künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Die kognitiven und sozialen Fähigkeiten des modernen Menschen scheinen zu verkümmern. Deshalb ist das Tagungsthema hochaktuell. Die ökologisch-soziale Krise spiegelt unsere Entfremdung von der Natur und unseren Mitmenschen. Wie können wir aus dieser Fremdheit herausfinden?

Zwölf Referentinnen und Referenten aus naturwissenschaftlichen Disziplinen sind eingeladen. Sie beleuchten das Verhältnis zwischen Wahrnehmung und Bewusstsein beim Betrachten von Pflanzen, Tieren, Landschaften, Mineralien oder Wasserströmungen. Auch bei Versuchen im Labor wird es möglich sein, die Wahrnehmung zu intensivieren. Dabei beziehen die Forschenden ihre seelische Organisation mit ein und steigern ihre Erkenntnisfähigkeiten. Sie bilden neue Organe zu einer erweiterten Wahrnehmung aus. In Arbeitsgruppen wollen wir bestimmte Aspekte praktisch üben, und abends erproben wir in Kunst und Eurythmie unsere Sinne. Die Tagung bietet vielschichtige Erfahrungen der menschlichen Organisation. In diesem Artikel stellen wir Ideen und Impulse vor, die auf unserer Tagung vertieft werden. Eine herzliche Einladung an alle Interessierten.


Owen Barfield im Jahr 1937, gemeinfrei

Das partizipative Bewusstsein und der Ansatz von Owen Barfield

Owen Barfield beginnt sein Buch ‹Saving the Appearances›1 mit der Betrachtung eines Regenbogens und mit der Feststellung, dass es keinen Regenbogen gibt, den nicht jemand anschaut. Gilt dies für alle Phänomene? Gibt es keinen Baum oder Stein, wenn nicht jemand da ist, der diese Dinge wahrnimmt? Das ist ein altbekanntes philosophisches Problem. Von dort aus richtet Barfield die Aufmerksamkeit der Lesenden darauf, welche Bedeutung das Bewusstsein generell für die Art hat, wie Phänomene erscheinen. Für ein anderes Bewusstsein müssen auch die Phänomene andere sein. Daher ist es interessant zu fragen, wie sich das Bewusstsein der Menschen im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat: War es früher anders als in unserer Zeit? Gewöhnlich stellt man sich vor, die Menschen alter Zeiten hätten die gleichen Dinge gesehen wie wir, sie hätten sie nur noch nicht so gut verstehen können, wie wir es heute können. Aber entspricht das der Wirklichkeit? Es scheint, dass die Menschen früher ein anderes, mehr teilnehmendes (‹partizipatives›) Bewusstsein hatten und daher auch anderes wahrnahmen in der Landschaft, in ihren Heiligtümern, in der Welt. Die Wende zur Neuzeit und die wissenschaftliche Revolution, die mit Kopernikus, Galilei, Newton und so weiter begonnen hat, haben diese Teilnahme an der Welt verdrängt. Wir sind distanzierte ‹Zuschauende› geworden. Und mit diesem ‹Zuschauerbewusstsein› haben wir all die bekannten Schäden an der Erde hervorgebracht. Die Frage ist also: Gibt es einen Weg, in einem neuen Sinne eine solche Teilnahme zu entwickeln, die die Schäden überwinden und heilen kann, ohne das wissenschaftliche Bewusstsein aufzugeben? Barfield sieht einen solchen Weg in den Arbeiten von Goethe und Rudolf Steiner. Da sein Konzept die Bedeutung des menschlichen Bewusstseins für die Forschung betont, hat er einen Platz in unserer Tagung. Johannes Kühl

Owen Barfield (1898–1997) war Literat, Sprachwissenschaftler und Rechtsanwalt in England. Seit seinem Studium in Oxford war er befreundet mit C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien. Später wurde er Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft in Großbritannien. Seine Arbeiten, im deutschen Sprachraum kaum bekannt, haben viele Menschen im englischen Sprachraum zur Anthroposophie geführt. Daher möchten wir gerne am Goetheanum auf sein Werk aufmerksam machen.


‹Decalcomania›, René Magritte, 1966

Bewusst an der unsichtbaren Wirklichkeit des Wahrgenommenen teilnehmen

Erfahrung hat zwei Hälften: einerseits das, was die Welt uns anbietet (zum Beispiel die physikalischen Bedingungen für einen Regenbogen), andererseits unsere innere Aktivität, mit der wir auf dieses Angebot eingehen.2 Erst durch diese innere Aktivität wird die Welt für uns zu einem Phänomen (zum Regenbogen). Was ein Regenbogen ist, hat mit dem Kulturkreis der Betrachtenden zu tun, der ihnen Sprache und Begriff geschenkt hat. Aber alle kennen ihn, das heißt, dass unser innerer Anteil am Phänomen nicht nur subjektiv, sondern kollektiv abgestützt ist. Das ist nicht verwunderlich, denn bereits die Entwicklung unserer Sinne ist ein kollektives Unternehmen. Kein Kind lernt allein, seine zwölf Sinne zu gebrauchen. Umgeben von anderen Menschen eignet es sich die Sinne von unten nach oben an: zunächst den Lebenssinn, dann Gleichgewichts- und Eigenbewegungssinn und Tastsinn. Mit dem Freiwerden der Hände beginnt das Kind, die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Wärmesinn, Sehen, Riechen und Schmecken eröffnen eine vielgestaltige Welt. Und schließlich lernt es das Hören, den Laut-, Begriffs- und Ich-Sinn zu betätigen. Alle Wahrnehmungen bekommen ihre Bedeutung erst, wenn das Kind etwas ‹von innen› hinzufügt. Gleichzeitig mit der Sinnesorganisation entwickeln sich seelische und intellektuelle Fähigkeiten in Interaktion mit der Gemeinschaft. Kultur, Gesellschaft, Freundeskreis, Familie und schließlich das individuell Mitgebrachte beeinflussen, wie wir die Welt sehen. Wie sollen da Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allgemeingültige Gesetze finden?

Goethe kannte das Problem, «dass eigentlich das Subjektive auch in den Wissenschaften waltet». Um eine wirklichkeitsgemäße Haltung zu fördern, gehörte es für ihn zur Ausbildung der Forschenden, dass sie «sich selber, ihren Charakter kennenlernen».3 Denn für ihn war eine vielfältige sinnliche Begegnung mit dem Forschungsgegenstand für eine adäquate Wahrheitsfindung unabdingbar. Gerade die Wahrnehmung, die uns der Teilhabe an einer Welt versichert, zu der wir auch selbst gehören, steht für ihn im Zentrum des wissenschaftlichen Prozesses. Hingegen mahnt er zu Zurückhaltung und Prüfung bei dem, was wir der Sinneserfahrung von innen hinzufügen. Man könne sich nicht genug in Acht nehmen, schreibt Goethe, aus Erfahrungen und Versuchen «zu geschwind zu folgern: denn beim Übergang von der Erfahrung zum Urteil […] ist es, wo dem Menschen alle seine inneren Feinde auflauern».4 Die Ausbildung von Selbstreflexion und Selbsterziehung, die Bereitschaft, vorgefasste Meinungen jederzeit aufzugeben, ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung in der goetheanistischen Wissenschaft. Goetheanistische Forscherinnen und Forscher widmen sich der Aufgabe, den Äußerungen der stummen Natur Bedeutung zu verleihen. Doch wenn man das Problem der subjektiven Beteiligung an den Ergebnissen ernst nimmt, reicht das nicht aus. Es gehört zur Aufgabe, in der Reflexion der eigenen Existenz auch die eigene Biografie und Befindlichkeit der wachen Beobachtung zugänglich zu machen. Denn wir müssen lernen, sie bewusst zurückzunehmen und unsere innere Aktivität dem Forschungsgegenstand zur Verfügung zu stellen. Dann werden wir zur «Bühne, auf der die Welt mit sich selbst ins Gespräch tritt».5

Goethes wissenschaftliche Methode zu praktizieren, heißt zum Beispiel, unzählige Beobachtungen an Pflanzen, auch unter experimentellen Bedingungen, innerlich nachzuvollziehen und in Bewegung zu bringen. So gelingt es, nach Rudolf Steiners Interpretation, mit der eigenen Aktivität auch in die unsichtbare Wirklichkeit des Wahrgenommenen einzutauchen. Damit gehen Forschende von der äußeren Erfahrung, die sie in der Sinneswelt an der Pflanze machen, zu einer inneren Erfahrung über. Jochen Bockemühl hat die entsprechende Erfahrung so beschrieben: «Wenn ich bemerke, dass Wahrnehmungsinhalt immer Tätigkeit ist, dann bin ich nicht mehr außen, dem Gegenstand gegenüber, sondern taste in meinem Denken durch Bewegung die Beziehung der Dinge untereinander ab. Die Denktätigkeit, die ich aufbringe, gehört zur Wirklichkeit des betrachteten wachsenden Organismus.»6 […] «Die Sinneswelt wird dadurch nach und nach durchsichtig für das in ihr wirksame Geistige, an dem wir selbst Anteil haben.»7

Das Geistige der Welt ist demnach in der Sinneserfahrung enthalten, es kann uns in der Wahrnehmung zur Erfahrung werden. Und wir können es erkennen, indem wir möglichst nahe an der Wahrnehmung bleiben und aufmerksam werden auf das, was in unseren Gedanken unbemerkt mitgedacht wird. Ruth Richter


Bild von Robert Wróblewski

Willensaktivität als Wahrnehmungsorgan – die Geistigkeit der Welt erscheint in uns

Der Mensch inkarniert sich durch seine Sinneswahrnehmungen auf der Erde. Das Sich-Einleben in die Sinneswelt über die Sinne wird durch die biologische Entwicklung und durch unsere Kultur von außen an den Menschen herangetragen. In der Anthroposophie streben wir eine Weiterentwicklung der Wahrnehmung auf andere Gebiete der Wirklichkeit an. Jeder Mensch nimmt seine Entwicklung selbst in die Hand. Der Mensch ist in der Lage, neue Sinnesorgane zu entwickeln, mit denen er weitere Welten wahrnehmen kann.

Für Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beginnt diese Entwicklung neuer Sinne durch ein Einleben in Naturvorgänge, deren Weisheit über ein intellektuelles Wissen hinausgeht. Zum Beispiel wird das Wachstum einer Pflanze verfolgt. Jeden Tag wird ihre Entwicklung beobachtet. Durch Zeichnen werden ihre Formen erfasst und vertieft. Es wird nach einiger Zeit erlebbar, dass das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze keine Gegenstände sind, denen man gegenübersteht. Das Denken steigt zunächst ins Bildhafte der Natur ein und schafft dann aus vielen Beobachtungen ein inneres Kräftebild der lebendigen Pflanzen nach. Das lebendige Bewusstsein, welches diese Lebendigkeit wahrnimmt, weil es sie in sich, in seiner ätherischen Organisation selbst erlebt, nennen wir das ‹imaginative Bewusstsein›. So wie uns durch die Sinne die Sinneswelt, der physische Leib bewusst wird, so werden uns durch diese neuen Sinne zunächst die ätherische Welt und unser Ätherleib bewusst. Die Sinnesorgane in dieser ersten Schicht des Übersinnlichen werden in der intensiven Arbeit mit der Natur gebildet. Als Beispiel für solch eine Organbildung lassen sich die vier Bildebewegungen aus der Forschung von Jochen Bockemühl nennen. In der Entwicklung der Blattmetamorphose können vier Qualitäten imaginativ beobachtet werden: das Sprießen, das Spreiten, das Gliedern und das Spitzen. Dies sind die ätherischen Bildebewegungen der Laubblätter. Jede dieser innerlich erlebbaren Kräfte erfasst einen Aspekt der Blattmetamorphose.

Im Gegensatz zu den physischen Sinnen, die ständig aktiv sind, sobald wir die Augen aufmachen, sind die übersinnlichen Organe nur so lange wahrnehmend, wie wir ihre Inhalte aktiv hervorbringen. Die Sinneswelt umgibt uns in einer aktiven Form. Sie strömt aktiv auf uns ein. Wenn ich die Augen öffne, dann sehe ich unmittelbar die Welt. Ich rieche den Duft des Essens, ohne mich zu bemühen. Anders ist es mit der übersinnlichen Welt. Diese umgibt uns auch ununterbrochen und ist voll Leben. Aber um in ihr sehen, hören, riechen, tasten, schmecken zu können, müssen wir eine ungewohnte innere Aktivität entwickeln. Die übersinnliche Wahrnehmung ist eine willentliche Aktivität. Durch einen Willensentschluss beginnen wir, in der höheren Welt wahrzunehmen. Wir aktivieren unseren Willen, indem wir der Geistigkeit der Welt entgegenstreben. Der Wille des Menschen wird zum Sinnesorgan. Er wird sehend. Wir steigen durch das Tor der Sinneswelt, die sich in unserem Bewusstsein abbildet, hindurch, und steigen ein in eine Welt von differenzierten, wesenhaften Kräften, welche die lebendige Grundlage der Welt hervorbringen. Solange wir diese Aktivität aufrechterhalten, bringen wir die übersinnliche Wahrnehmung hervor. Wir entwickeln kein universelles imaginatives Organ und sehen dann alles in der imaginativen Welt. Für jeden Bereich der imaginativen Welt muss ich mir das übersinnliche Wahrnehmen neu erarbeiten. Für jede Pflanzenart, mit der ich arbeite, muss ich den Weg mit der Beobachtung ihrer Erscheinung in der Sinneswelt beginnen, ihren Duft und Geschmack verfolgen, ihre Umgebung untersuchen. Es kommt der Moment, an dem ich all diese Beobachtungen zusammennehmen und sie innerlich wie in einer mathematischen Funktion zusammenschmelzen kann. Ich erlebe es so, dass ich dann in eine sich flüssig anfühlende Substanzwelt eintauche. In dieser Welt erlebe ich dann in mir das Wesen der Pflanze, mit der ich arbeite. Ich erlebe den Typus. An der Art, wie unser Wille sich den Lebensvorgängen anschmiegen muss, erfassen wir deren Qualität. Unser Wille wird zu einem Organ der Wahrnehmung. Nicht wir drücken uns aus, sondern wir lassen die Welt sich in uns ausdrücken. Torsten Arncken


Zeichnung: Vesna Forštnerič Lesjak

Vom Imaginativen zum Intuitiven in der Pflanzenwelt

In seinem Werk ‹Die Metamorphose der Pflanzen›8 beschreibt Goethe die dreifache Ausdehnung und Zusammenziehung während der Entwicklung der oberirdischen Pflanzenteile, in denen alles ein ‹Blatt› (mit dazugehörigem Stängelanteil und Auge) ist. So lässt sich im grünen Teil die erste Ausdehnung vom Keimblatt zum Stängelblatt und dessen allmähliche Zusammenziehung zum Kelchblatt beobachten. Dazwischen finden Stadien der Blattmetamorphose statt. An den Stellen können wir unsere imaginativen Fähigkeiten üben, wenn wir innerlich eintauchen in die Umwandlungen der Gestalt der grünen Blätter. Rudolf Steiner erweitert das Verständnis dieser Prozesse wesentlich, indem er die Pflanze in Beziehung zu irdischen und kosmischen Kräften setzt. Damit bringt er sie auch in Verbindung mit den in ihr wirkenden Elementen und Ätherarten. Erreicht die Pflanze den Zeitpunkt der Blüte, lässt sich in diesem nächsten Stadium der Blattmetamorphose eine wichtige qualitative Steigerung der Pflanzenprozesse erkennen. Die Kräfte, die zuvor Blatt für Blatt dem Licht entgegengetragen haben, laufen in einem scheinbaren Punkt zur Blüte zusammen. Steiner beschreibt dies als eine Art «astralische Berührung von außen», wobei «die Pflanze ihrem seelenhaften Teil, ihrem astralischen Teil entgegenwächst».9 Das theoretisch ewige Wachstum und die Bildung von Substanzen durch Fotosynthese finden ihr Ende. Die Knoten werden wie von außen zusammengepresst, sodass die Blütenteile nun scheinbar ‹miteinander› und nicht mehr ‹nacheinander› auswachsen. Die Kräfte, die nun von außen auf die Pflanze wirken und ihr weiteres Wachstum stoppen, greifen in den gesamten chemischen Organismus ein. Es kommt zum Ab- und Umbau der vorher aufgebauten Substanzen in sekundäre Stoffwechselprodukte. Dies äußert sich in Farben, Gerüchen und Geschmack und beeinflusst sogar die Form der grünen Hochblätter unter der Blüte. Diese bereiten auf für den kommenden Blühimpuls vor und nehmen dessen Kräfte schon mehr oder weniger in sich auf. Die Blüte wird jedoch anhand der grünen Blätter nicht vorhersagbar. Vom Betrachtenden wird sie im Augenblick ihrer Erscheinung wie ein ‹Aha-Erlebnis› empfunden und weckt in ihm verschiedene seelische Empfindungen. Er wird seelisch angesprochen. Wenn die Phänomene und die vorher erworbenen Fähigkeiten im wachen Bewusstsein behalten werden, kann dieses Ereignis zu einer inspirativen Erkenntnis führen. Ziehen sich die entfalteten Blütenblätter dann zu Staubblättern zusammen und verfeinern sich weiter, geht die Metamorphose in das dritte Stadium über: die Entwicklung der Fruchtblätter, die ‹ineinander› wachsen. Nach der Bestäubung ermöglichen sie die Weiterentwicklung von Samenanlagen. An diesem Punkt vereinen sich erneut irdische und kosmische Kräfte und erschaffen im Samen eine Essenz, die die Pflanze in ihrem Fortbestand trägt. Im Verständnis dieser Prozesse und der dabei tätigen Kräfte kann beim Betrachtenden die Fähigkeit der wahren Intuition reifen. Vesna Forštnerič Lesjak


Zeichnung Schlafmohn Jochen Bockemühl, Lebenszusammenhänge. Naturwissenschaftliche Sektion am Goetheanum, Dornach 1980

Fußnoten

  1. Owen Barfield, Saving the Appearances – A Study in Idolatry. Faber and Faber, London 1957. Deutsch: Die Evolution des Bewusstseins. N. F. Weitz, Aachen 1991. Siehe auch: Ashton Arnoldy, Crossing the Threshold with Owen Barfield, Part I, Das Goetheanum 15. December 2022 und Crossing the Threshold with Owen Barfield, Part II, 23. December 2022; Max Leyf, ‹Owen Barfield und die Evolution des Bewusstseins,› Das Goetheanum 28. März 2024.
  2. Frei nach Ronald Brady, Stephen Edelglass, Georg Maier, Being on Earth. Logos, Berlin 2008, Kap. 9.
  3. Johann Wolfgang von Goethe (1825). In: Hartmut Böhme, Natur und Figur. Wilhelm Fink, Paderborn 2016, S. 20.
  4. Johann Wolfgang von Goethe, Der Versuch als Vermittler von Subjekt und Objekt (1793). In: Wilhelm Troll (Hrsg.), Goethes Morphologische Schriften. Eugen Diederichs, Jena 1926.
  5. Ronald Brady, Stephen Edelglass, and Georg Maier, Being on Earth: Practice in Tending the Appearances, Phänomenologie in der Naturwissenschaft 5, Logos Verlag, Berlin 2008, S. 138.
  6. Jochen Bockemühl, mündliche Mitteilung.
  7. Jochen Bockemühl, Lebt die Welt in mir? Forschungsinstitut am Goetheanum, Dornach 2010, S. 5.
  8. Johann Wolfgang von Goethe, Die Metamorphose der Pflanzen (1790). 6. Aufl., Freies Geistesleben, Stuttgart 1992.
  9. Rudolf Steiner, Geisteswissenschaftliche Menschenkunde. GA 107, Dornach 1908, S. 29 (Vortrag vom 21.10.).

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