Fährmann, setz mich über meinenGedankenstrom, wildrauscht er an die Ufer und gehtzu tief.An meiner Muttersprache bricht er die Wellen hartund...
Bleiche Morgenhelle, drin der Vogel singt, deren FrühlingswelleLand der Nacht verschlingt – Früh’ um Frühe eher weckt dein Lerchenschlag, und der...
Frostumglitzert stehen,starr wie Lanzen,alte Gräser,weiß und unbelebt.Doch die Sonne steigt – ein Lichtstrahl schwebtin die Stube,und die Stäubchen tanzen. Höher in die blaue Kuppel hebtsich der Sonnenball – das Land erschimmert,Luft im warmen Hauch des Lichtesflimmert,Wasser perlt – die junge Wiese lebt. Erika BeltleAus: Gesammelte Gedichte. Stuttgart 2008, S. 338. Auswahl Johanna LamprechtZeichnung Philipp Tok...
Die Finsternis ist die größte Feindschaft des Lichts, und ist doch die Ursach’, dass das Licht offenbar werde. Jakob Böhme,...
So erinnere ich daran, dass wir von einem Fest sagen, man begeht es. Die Begehung des Festes ist offenbar eine...
Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders kann man erleben «als kunstvoll gebaute Miniaturen, die mehrfach gesetzmäßig aufeinander bezogen sind und erst zusammen das Gesamtkunstwerk ergeben». Wolfgang Ritter arbeitet seit 30 Jahren mit ihnen und berichtet von seiner Forschung. Forschungen mit dem Seelenkalender Im Zweig in Nürnberg arbeiten wir seit etwa 30...
Ich habe sie durchlöchert, dass etwas in sie hineintröpfelte, eine Pfütze vielleicht, wo bei anderen das Gewissen liegt. Lass uns...
Ein Fragender will ich sein! Das Unbekannte zu lieben soll Lernen und Streben mir sein. Und wird mir die Gnade...
Das ist das Wesen der ‹Natur›, dass Gesetz und Tätigkeit auseinanderfallen, diese von jenem beherrscht erscheint; das hingegen ist das...







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