Ausgabe 23/2026
Ausgabe 23/2026
Wir sind es gewohnt, Zeit als Linie zu denken: Termine, Deadlines, Kalenderwochen. Doch das Lebendige rechnet anders. Wer Bäume beobachtet, merkt: Wachstum ist kein Durchmarsch, sondern ein Atmen – ein Wechsel von Impuls und Ruhe. Und über diesem stillen Takt schlagen Gestirne ihre Rhythmen: Tag und Nacht, Jahreslauf, der Mond, der nicht nur Gezeiten bewegt, sondern auch das Wachstum der Pflanzen prägt. Und hinter dem Mond: ein ganzer Kosmos in Bewegung.Was lässt sich messen, was lässt sich erspüren und was lässt sich nur erahnen? Im Gespräch mit Ernst Zürcher wird der Baum zum Zeugen einer Welt, die mehrschichtig schwingt. Wer liest, wird langsamer – und trifft auf eine Uhr, die lebt.


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