Ulm, Deutschland. Künstlerische Umsetzung des neuen Bildungsortes zur Weißen Rose.
Die studentische Widerstandsgruppe Weiße Rose ist durch ihre Aktionen gegen die nationalsozialistische Diktatur in die Geschichte eingegangen. Ein Stück Boden neben der Martin-Luther-Kirche in Ulm wurde 1943 in diesem Kontext zum Schauplatz eines historischen Ereignisses: Hier verteilte eine Gruppe von Unterstützenden der Weißen Rose rund 1000 Exemplare des fünften Flugblatts, das die Verbrechen des Regimes benannte und die Bevölkerung zur Opposition aufrief. Derselbe Platz soll ab 2027 zum Standort eines neuen Lernorts zur Weißen Rose werden. Den Entwurf dafür lieferten Johannes Brunner, Professor für Bildhauerei an der Alanus-Hochschule, und Raimund Ritz, Lehrbeauftragter für Audio/Video an der Akademie der Bildenden Künste in München, in Zusammenarbeit mit Ina Scheffler, Professorin für Kunstpädagogik an der Alanus-Hochschule. Im Zentrum des Lernorts steht eine frei zugängliche Orgelskulptur, in deren Innerem eine Multimedia-Installation zum Lernen, Hören und Nachdenken einlädt. Die Lerninhalte und deren Vermittlung wurden von Studierenden der Alanus-Hochschule mitentwickelt.
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