Birken gehen, Walnuss kommt

Der Winter ist die beste Jahreszeit für die Baumpflege. Nach mehreren witterungsbedingten Stressjahren sind einige Bäume im Gartenpark des Goetheanum stark beschädigt und teilweise abgestorben. Um die Sicherheit der vielen Spaziergänger und Besucherinnen zu gewährleisten und auch, um denkmalgeschützte Bauwerke zu schützen, ist es nötig, einige alte Bäume auf dem Goetheanum-Campus zu fällen. Dies betrifft beispielsweise die 60 bis 80 Jahre alten Birken nördlich der Schreinerei neben dem neuen Präparatepavillon. Diese Bäume werden nicht ersetzt, weil die Schreinerei besser geschützt werden soll. Der Hang wird weiter mit Sträuchern bepflanzt. Zusätzlich kommt noch die große mehrstämmige Weide hinter dem Glashaus bei dem Flow-Form-Brunnen zur Fällung. Dort wird nun ein wilder Walnussbaum gefördert. Eine Linde bei der Rudolf-Steiner-Halde und eine Ulme vor dem Kristallisationslabor werden nachgepflanzt. Weitere Bäume werden bei genauer Prüfung der Kronen nochmals neu beurteilt. Markus Wespel, verantwortlicher Gärtner, bedauert, dass bei den betroffenen Bäumen keine erhaltenden Maßnahmen mehr möglich sind.


Bild Dallas Reedy

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