Ausgabe 36 · 9. September 2022

Kinder sind die Zukunft, sagt man manchmal auch leichtfertig dahin. Und gerade die Jugendlichen von heute sind sehr aktiv, um sich ihre Zukunft nicht vom Gewordenen nehmen zu lassen. Oft sind sie aber auch deprimiert, weil das Alte blockiert und so sehr zerstört hat. Die Aufgabe der Pädagogik ist, darin zu vermitteln. Sie steht in der Welt, im Vergangenen, im Gewordensein und will doch dem noch nicht Dagewesenen, dem Geheimnisvollen und noch nicht Offenbaren eine Tür öffnen, eine Hand reichen. «Das Lebenselement der Erziehungskunst ist Freiheit, Kreativität und das Nicht-alles-schon-vorher-Wissen», sagt Philipp Reubke im Vortrag, den er zusammen mit Constanza Kaliks gehalten hat. Eine frühlingshafte Stimmung kommt darin auf, auch wenn wir uns bewusst sind, dass das Werden immer geschieht. Das Urbild des Anfangs, des ewig Neuen ist sicher das Kind, aber in jedem von uns lebt seine Ermöglichung.

Gute Grüße aus der Redaktion

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