Ausgabe 12 · 19. März 2021

Neue Ideen stören. Sie stellen unsere Gewohnheiten in Frage. Neue Ideen wollen aber ins Leben. Nicht aus eigenem, willkürlichem Willen, sondern weil die Welt sie braucht, weil die Welt sich entwickeln will. Man kann es an vielen Orten sehen: überall zeigt sich der Wunsch nach Veränderung. Warum bleiben wir also alten Mustern verhaftet? Warum können diese Erneuerungskräfte nicht überall gleichermassen erscheinen?

Alle Jahre wieder, selbst online, spiegelt die Tagung der landwirtschaftlichen Sektion, dass es darum geht, konkret zu werden. Denn nur darin liegt der Wert für unsere Erde. Und wenn Ueli Hurter, der Co-Leiter der Sektion, sagt: «Jeder Mensch ist ein Bauer», öffnet er den Raum für unsere Verantwortlichkeiten, aber auch unsere Möglichkeiten. Die biodynamische Bäuerin ackert, um Verhältnisse zwischen Pflanzen, Tieren, Boden und Mensch zu verbessern. Im Zusammenhang mit der Klimakrise, die auch eine soziale Krise ist, erlebe ich mein ‹Bäuerin-Sein› als meinen an der Notwendigkeit eingesehenen Freiraum, mitzugestalten an etwas, das mich angeht. Denn nirgendwo anders als bei der Landwirtschaft wird deutlicher und sichtbarer, dass ich ein konkreter Teil eines konkreten Ganzen bin.

Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre.

Zu den einzelnen Artikel dieser Ausgabe

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