Christchurch, Neuseeland. Biodynamik-Konferenz in Neuseeland.
Biodynamische Praktiken werden in der neuseeländischen Landwirtschaft seit etwa 1928 angewendet. Die Biodynamic Farming and Gardening Association wurde 1939 offiziell gegründet. Seitdem ist die Zahl der biodynamisch arbeitenden Gärtner, Landwirtinnen und Winzer in Neuseeland, das von den indigenen Māori Aotearoa genannt wird, stetig gewachsen. Einmal jährlich kommen Vertreterinnen und Vertreter, die in der Biodynamik tätig sind oder sich für eine Umstellung interessieren, bei einer Konferenz zusammen. Dieses Jahr findet das Treffen vom 29. bis 30. August statt. Der Titel ‹New Seeds: Growing the Future of Biodynamics›, deutsch: ‹Neue Saaten: Die Zukunft der Biodynamik anbauen›, weist auf die Zukunftsorientierung des Konferenzprogramms hin: Vorträge, Gesprächsrunden und Workshops sind geprägt von der Frage, wie die Biodynamik immer wieder neu gedacht und praktiziert werden kann, sodass sie einen frischen Zugang zu aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft bietet.
Bild Johanna Fischotter

