Das Thema der diesjährigen Tagung der Landwirtschaftlichen Sektion war ‹You never farm alone› (Du bist nie allein auf dem Feld), und so war auch die Veranstaltung: reich an Begegnungen, Lernerfahrungen und Inspiration. Die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Landwirte und Landwirtinnen in den Berichten erinnerte die Teilnehmenden daran, dass Landwirtschaft mehr ist als nur Land und Ernte, sondern auch aus Menschen und Gemeinschaft besteht.
Die Vormittagssitzungen widmeten sich Rudolf Steiners Michael-Brief, konzentrierter Anthroposophie, wodurch eine Atmosphäre der persönlichen Reflexion und Verbundenheit entstand. Referierende aus aller Welt stellten praktische Erfahrungen und Ideen vor und zeigten, dass Gemeinschaften oft vor ähnlichen Herausforderungen stehen, während sie lokale Lösungen entwickeln. Sie stärkten das Bewusstsein, dass in der Landwirtschaft Tätige überall Teil einer größeren Bewegung sind, wobei die Anthroposophie einen gemeinsamen Orientierungsrahmen bietet. Berichte aus verschiedenen Ländern hoben das Engagement und die Beharrlichkeit von Landwirten und Landwirtinnen hervor, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen, und schufen Raum für persönliche Reflexion. Trotz der schwierigen Bedingungen, mit denen viele landwirtschaftliche Gemeinschaften heute konfrontiert sind, beschrieben die Teilnehmenden die kollegiale Atmosphäre als inspirierend. Das Gemeinschaftsgefühl auf dem Goetheanum-Campus verlieh der Zusammenkunft Tiefe und nachhaltige Wirkung. Ich konnte sehen, dass die Teilnehmenden mit neuer Hoffnung und Inspiration zurückkehren auf ihre Höfe, zu ihrer Arbeit und zu ihren Gemeinschaften.
Bild Eindrücke von der Jahrestagung der Landwirtschaftlichen Sektion 2026, Foto: Xue Li


