Das Wort zu schöpfen und hervorzubringen, wird immer mehr Kindern unmöglich. Mit dieser beklemmenden Aussage beginnt der Beitrag ‹Sprache als Schöpfungsprozess – und warum Sprechen Kindern und Jugendlichen heute schwerfällt›. Allgegenwärtige digitale Ablenkung und gestörte Rhythmen gefährden vor allem in jungen Jahren die innere Kraft, die Sprache klar und lebendig macht. Was kann dieser Entwicklung entgegenwirken? In Waldorfschulen geben die Morgensprüche einen täglichen Impuls, der das Sprechen durch den Tag trägt. Dabei spielen nicht nur die Worte des Spruchs eine Rolle, sondern vor allem auch die damit einhergehende Verehrung, der Rhythmus und die Einbeziehung des Körpers. Der Vortrag geht darauf ein, wie Sprach- und Körperarbeit bei Kindern und Jugendlichen zu einer umfassenden Entwicklung der Ausdrucksfähigkeit beiträgt.
Aus Goetheanum.tv Sprache als Schöpfungsprozess
Bild Screenshot




