Durch die Sinne zum Geist

Durch die Sinne zum Geist

Wir haben nur nötig, die sinnliche Welt mit der geistigen zu beleuchten. Wenn wir dies tun, dann können wir auch die Bilder des Ewigen erblicken.
— Rudolf Steiner, 11. Januar 1902, GA 87, in Vorbereitung.

Erst das übersinnliche Licht des Begriffes macht die Sinneserfahrung sinnvoll, bringt in ihr Gestalt zur Erscheinung. Die Gestalt ist Beschreibung des seinerseits übersinnlichen, geistigen Lichtes. Im Entdecken des Lichtes, das in die Sinneswelt hineinleuchtet, wird diese verklärt zum Bild eines an sich Unvorstellbaren. Es ist ein transsubstanziierender Schritt von der Gegenstand- zur Bildwirklichkeit.

Hans-Christian Zehnter, Rudolf-Steiner-Archiv


Zeichnung von Philipp Tok

Leicht

Leicht

Esoterik als Resonanzbeziehung

Esoterik als Resonanzbeziehung