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Wochenschrift für Anthroposophie ‹Das Goetheanum›

Transhumanismus – Eine imaginative Herausforderung

TEXTE

Transhumanismus – Eine imaginative Herausforderung

Nathaniel Williams

Können Sie sich einen menschlichen Geist vorstellen, der seine Zeit nicht in einem Körper aus Fleisch und Blut zubringt, sondern seine Existenz in eine virtuelle Realität verlagert hat? – Weltweit arbeiten Wissenschaftler und Großunternehmen daran, solche Ziele umzusetzen. Eine Vielzahl technischer Zaubereien wird dadurch in die Welt kommen und es macht wenig Sinn, diese zu bekämpfen. Doch ist der menschliche Transformationsradius auf unsere physischen und kognitiven Fähigkeiten begrenzt? Es ist an der Zeit, den Entwicklungsbegriff, der in dieser Bewegung als Sehnsucht lebt, zu erweitern.

Mit Transhumanismus verbinden viele Menschen radikale Vorstellungen: Roboter im Nanobereich, die in das Blutsystem injiziert werden, um die Gesundheit zu verbessern; elektronische Prothesen, die mit dem Körper verbunden sind und je nach Gebrauch mit Leichtigkeit künstlich gesteuert werden; sowie eine Verknüpfung des Internets mit der menschlichen Wahrnehmung, etwa mit der Erinnerung. All dies findet enthusiastische Befürworter, aber auch heftige Kritiker.1 Kaum ein gegenwärtiger Diskurs ist mit solch einer anspruchsvollen und innovativen Aura umgeben wie der transhumanistische. Nicht weil Transhumanismus neu ist. Sondern weil es ein Diskurs ist, der von Intentionen wimmelt, das Leben und die menschliche Natur grundlegend zu reformieren.  Man kann an Plato denken – gleichwohl ein Transhumanist –, der Philosophen ermunterte, zu ‹sterben›, bevor sie den Tod erleiden. Ebenso wie Transhumanisten des 21. Jahrhunderts sich weigern, das Natürliche als ‹gut› hinzunehmen, und kühne Technologien einsetzen, um die menschliche Natur zu reformieren, so hat auch Plato die Kräfte der Konzentration und Abstraktion ergriffen und zu einer hellen Flamme gebündelt, «um die Seele weitestmöglich vom Körper zu trennen und sie daran zu gewöhnen, sich von überall her aus dem Körper zusammenzufinden und zu sammeln und nach Möglichkeit jetzt und in Zukunft allein und für sich zu leben, vom Körper befreit».2
Der Aufruf, den Menschen über sich hinauszuführen, klingt hier bereits an als eine aktiv zu erstrebende Fähigkeit. Im 20. Jahrhundert ist es etwa Gilles Deleuze, der sich auf Fichte stützend dazu aufruft, sich aus der natürlichen Individualität herauszuwagen in den geistig-kreativen Bereich des Lebens, um eine selbstbestimmte Singularität zu werden. Ist nicht auch dieser französische Philosoph ein Transhumanist?3

Vervollkommnung durch Technik

Ich möchte mit diesen Vergleichen kein groteskes Bild zeichnen. Natürlich wird Transhumanismus von den meisten Menschen mit Maschinen, Computern und Biotechnologie gleichgesetzt. Dieser Transhumanismus ist eine «locker definierte Bewegung, die sich allmählich über die beiden letzten Jahrzehnte entwickelt hat und als Auswuchs eines weltlichen Humanismus und der Aufklärung angesehen werden kann. Sie steht dafür, dass die gegenwärtige menschliche Natur durch die angewandten Wissenschaften und anderen rationalen Methoden verbesserbar ist, um die Zeitspanne menschlicher Gesundheit zu verlängern, die intellektuellen und physischen Fähigkeiten auszuweiten und uns eine gesteigerte Kontrolle über unsere mentale Verfassung und unsere Stimmungen zu geben.»1 Obwohl die transhumanistischen Bewegungen ihre eigene Genese in die jüngsten Dekaden verorten, können ihre Vorstellungen direkt aus der Aufklärung abgeleitet werden. Denn in jenem Zeitalter des ‹Enlightenment› findet sich der Beginn des reduktionistischen Materialismus. Damals wurde das Universum als gigantische Maschine konzipiert, bestehend nur aus Materie und materiellen Verhältnissen. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es viel schwieriger ist, diesen historischen Zusammenhang in seiner Deutlichkeit zu verstehen, als gewöhnlich angenommen wird.

Ideal und Erscheinung vor der Wende

Stellen sie sich vor, wie in Italien, einige Jahrhunderte vor der Aufklärung, Dante – wenn man ihn auf den Straßen sah – bezeichnet wurde: als «der Mann, der in der Hölle gewesen ist».4 Dabei ist wichtig, nachzuempfinden, dass das, was Dante künstlerisch im Verfassen der ‹Göttlichen Komödie› erlebte, für die Sensibilität seiner Zeit als Realitätserfahrung galt. Sein innerer Mensch war in den Geist der größeren Welt hineingeführt worden. Aus diesem Grund konnte man im 13. Jahrhundert von Dante – von dem wir heute behaupten, dass er lediglich über die Hölle geschrieben hat – sagen, er sei tatsächlich dort gewesen. Heute werden das viele als bloße Sprachfigur abtun. Doch vielleicht können wir begreifen, dass zwischen unserem Leben und dem alten Florenz eine ‹kopernikanische Revolution› stattgefunden hat und dass ein maßgeblicher Bestandteil davon der Erwerb des heliozentrischen Weltbildes war. Gedanken auf Erscheinungen und Phänomene anzuwenden – was wir heute als Beobachtungen bezeichnen –, wurde damals als Tätigkeit betrachtet, um ‹die Erscheinungen zu sichern›. Wahrnehmungen allein waren konsequenzlos. Alle Elemente der Konsequenzen und Wirkungen wurden geistig verortet. Tugenden wie Wahrheit und Weisheit waren Realitätsprinzipien und nur durch Kontemplation erreichbar. Erst durch die Teilnahme an einem innerlichen Leben konnte man am ‹Realen› teilhaftig werden. Um Wissen zu erlangen, war es nötig, den Geist von den Sinnen zu befreien. Die Erfahrungswelt und das Sinnesleben dagegen kamen und gingen, wuchsen und nahmen ab, wurden geborenund verschwanden. Innerhalb der Umlaufbahn des Mondes, wo das körperliche Leben auftrat, regierte ein Meer der Vergänglichkeit, die Welt der Erscheinungen. Diese war ein Ort des unendlichen Flusses, ein Ort des Wahnsinns, ‹a sphere of lunacy›.5 Erst wenn der Geist aufstieg in die planetaren Sphären über dem Mond, begegneten ihm Intelligenzen: «Charaktere, die eher aus Intuition erfasst werden müssen, als aus Konzepten entwickelt zu sein, wir müssen sie kennen, mehr als über sie Bescheid zu wissen.»4  Sind Sie misstrauisch, dass Menschen so etwas glaubten? Viele von uns sind es. Wir sind der Tatsache gegenüber blind, dass bereits unser Anteilnehmen an der Erfahrungswelt die ‹Fakten› derselben mit hervorbringt und daher mitbestimmt, was wir als so selbstevident hinnehmen. Kehren wir zu Kopernikus und der Feststellung zurück, dass ein wirklicher Wendepunkt eintrat, als Denker wie er zu verstehen begannen, dass «die heliozentrische Hypothese nicht nur die Erscheinungen erklärte, sondern sich auch im Physischen als zutreffend erwies. Es war diese Idee, dass die kopernikanische Hypothese überhaupt keine Hypothese sei, sondern die absolute Wahrheit, an sich genug, um die wissenschaftliche Revolution zu begründen.»6 Dieses Beispiel zeigt, warum diese Entdeckung nicht allein faktisch bedeutend war, sondern «warum dadurch die wissenschaftliche Welt qualitativ transformiert wurde».7 Die neue Sichtweise – die vielen im 16. Jahrhundert als wilde Spekulation erschien – veränderte qualitativ die Beziehung zur Erfahrungswelt als Ganzes. Eine Entwicklung, die nicht unbedeutend ist. Der Mensch wird als Brücke zwischen Wahrnehmung und Wahrheit sichtbar, nicht als feststehende Entität. So wird Transhumanismus historisch greifbar; wir sind nicht mehr die Gleichen wie Dante – der Mensch, der in der Hölle war.

Vektorisierte und gefärbte Federzeichnungen von Philipp Tok

Vektorisierte und gefärbte Federzeichnungen von Philipp Tok

Die Aufklärung wirkt weiter

Diejenigen, die Transhumanismus als Auswuchs der Aufklärungsideale definieren, sind präziser, als sie denken. Das Realitätsprinzip in eine bestimmte Abteilung der Welterscheinungen zu verlegen (nämlich ins Physische) und auf seine Gesetzmäßigkeiten, ist ein Kennzeichen dieses Paradigmenwechsels. Das Selbst, welches zuvor durch Philosophie vom Körper befreit werden konnte, wird zu einer Erscheinung, die auf das ‹wirkliche› Phänomen des Gehirns reduziert werden kann. Heutige Transhumanisten sind an einer Reprogrammierung des Körpers interessiert, einer Erweiterung des Gehirns durch Computer als Mittel der Selbstvervollkommnung. Zweifellos werden diese Vorstellungen und die Milliarden von us-Dollar, die zur Finanzierung bereitstehen, Früchte tragen. Aber liegt darin tatsächlich das Epizentrum eines transhumanistischen Prozesses? Die Techno-Transhumanisten verbinden sich mit einer Sensibilität, die zum Rationalismus und zur Aufklärung zurückreicht. Das ist wenig revolutionär im Vergleich zur kopernikanischen Wende. Vielleicht ist der radikale Wandel nicht mit Cyborgs und künstlicher Intelligenz zu charakterisieren, vielmehr möchte ich von einem qualitativen Sprung ausgehen.

Qualitativer Quantensprung

Das Phänomen, das Quantenverschränkung genannt wird – eine relativ alte Theorie und mittlerweile hinreichend als Tatsache bestätigt –, eröffnet fundamentale Fragen zu Zeit und Raum und dadurch zu dem Begriff der Kausalität. Partikel, die verschränkt sind, unterliegen simultan denselben Veränderungen, egal wie weit sie voneinander entfernt sind. Dieser Fakt fordert tief verankerte Denkgewohnheiten heraus. Der Versuch, den Eintritt irgendeines Ereignisses ohne die Beschränkungen von Lokalität und Folge zu denken, ist schwierig genug. «Daraus ergibt sich das Problem einer Konzeption des Universums, in dem die alten Rituale von Ursache und Wirkung grob unzulänglich sind […]- dies erfordert einen Kosmos, dessen Entfaltung auf Prinzipien beruht, die kaum eine Ähnlichkeit zum Universum des üblichen Menschenverstandes aufweisen.»8 Und weiter: «Die neuen Kosmologien eröffnen so viele Wege, das Universum neu zu betrachten, dass alle Spekulationen nun ernst zu nehmen sind. Selbst falls die meisten oder alle diese Spekulationen nur neue kühne Würfe von Möglichkeitsbeschreibungen sind, so ist diese Übung doch wertvoll und notwendig. Wir haben das Feld der Möglichkeiten für eine sehr lange Zeit in engen Definitionen gefangen gehalten und uns mit ihm; jetzt müssen wir damit rechnen, in unerwartete Lichtquellen zu blinzeln. Die neuen Kosmologien schließen fast nichts aus, außer das ‹Physische› als eine gesonderte Kategorie zu betrachten. Das Physische – von den Neurowissenschaftlern als Maß aller Dinge verankert – hat keine Objektivität, stattdessen ist es ein reines Artefakt eines Maßstabes, durch den wir und mit dessen Mitteln wir uns und unsere Instrumente wahrnehmen.»8  Von einer höheren Warte des Transhumanismus aus gesehen, ist der Wandel in diese neuen Kosmologien hinein bedeutsamer als alle Geschwindigkeit, Größe und Rechenleistung von Maschinen oder anderen Datentechnologien. Die Vision des technischen Transhumanismus richtet sich allein auf die Erfahrung und sieht die Anordnung physischer Elemente wie Teile einer Maschine an, die umgerüstet und umgenutzt werden können, um eine erhöhte Kontrolle über unsere mentalen Zustände und Stimmungen zu erlangen.

Schmerz als Biografie

Für einen Augenblick wollen wir unseren Blick auf das einzigartige Leben der Poetin und politischen Aktivistin Gloria Anzaldúa aus den usa richten. Sie wurde in eine mexikanische Familie an der Grenze von Mexiko und Texas geboren und ihr Aussehen zeigte Merkmale der Eingeborenen dieser Region. Von Geburt an hatte sie eine ungewöhnliche hormonelle Disposition, schon als kleines Kind begann sie zu menstruieren. Eine Quelle intensiven Leidens, begleitet von Schmerzen, Kopfweh und Fieber. Auch sozial kam sie dadurch ins Abseits. Da ihr gesagt wurde, sie solle es vor anderen Kindern verbergen, war sie sich früh bewusst, ‹unnormal› zu sein. Als ihr Vater starb, war sie ein Teenager. Auf dem College widmete sie sich dem Schreiben und engagierte sich in sozialen und politischen Verbänden. Sie fühlte, dass Schreiben, die Kunst und die Schönheit eine entscheidende Rolle im Gestalten einer gesunden Gesellschaft spielen. Als junge Frau erlebte sie einen gewalttätigen Überfall. Als Mexikanerin, als Ureinwohnerin, als Frau und als Lesbierin wurde sie in den usa vielfach diskriminiert. Später im Studium litt sie an den Methoden, die ihrem Gefühl nach die Kunst des Schreibens eher abtöteten, obgleich sie dort als elaborierteste Ausprägungen der Literatur vermittelt wurden. Sieben Jahre nach dem ersten erlittenen Überfall wurde sie erneut Opfer eines gewalttätigen Übergriffs. Sie hatte außerdem Diabetes und kämpfte ständig mit ihrer Gesundheit. Eines Nachts erlebte sie eine Nahtoderfahrung. Sie entschwebte ihrem kranken Körper und blickte auf ihn herab, glücklich und bereit, ihn zu verlassen, nur um einige Momente später wieder schmerzhaft in ihn einzutreten. Dabei erfuhr sie eine Erweiterung ihres Bewusstseins und nahm wahr, dass «die Natur lebendig und bewusst ist und die Welt beseelt. Du erhebst deinen Kopf in den Himmel, zum Flügelschlag der Pelikane […] du entdeckst Gesichter in den Felsen und erlaubst ihnen, dich zu sehen.»9  Ihr Leben lang litt sie an intensiven Schmerzen, an Traumata und Depressionen. Doch behauptete sie, gelernt zu haben, dass «durch immer tieferes Eintauchen in deinen Schmerz, deine Wut und Verzweiflung dich die Depression fortbewegen wird, bis auf die andere Seite, wo ihre Energie zur Heilkraft werden kann. Die Depression ist brauchbar – sie signalisiert dir, dass du Veränderungen in dein Leben bringen musst, sie fordert den Hang in dir heraus, dich selbst herauszuziehen, und ruft zum Handeln auf.»9 Ihr Essay ist ein individuelles Vermächtnis – die Erfahrung einer persönlichen Transformation, die einen gleichzeitig sozial orientiert. Anzaldúa knüpfte ihr spirituelles Erwachen essenziell an die wechselnden Zustände ihrer Depression. Mit der Zeit empfand sie empfindet sie eine Ganzheit in ihrem Schicksal und nahm in ihrem Leben, in ihrer Biografie einen «Kosmos wahr, der sich auf der Grundlage von Prinzipien entfaltet und hervortritt».9

Evolution von Erscheinung und Denken

Wie andersartig ist diese Art transhumanistischer Erfahrung im Vergleich zu der des technisierten Transhumanisten, der die «vermehrte Kontrolle über unsere eigenen geistigen Zustände und Stimmungen»1 anstrebt und der die Vergegenständlichungen der reduktionistischen materiellen Sensibilität und des Paradigmas vergangener Jahrhunderte intensivieren will. Ich habe nicht den Funken eines Zweifels, dass die technoiden Innovatoren das menschliche Leben und seine Erfahrungen radikal verändern werden – die qualitative Bedeutung dieses Wechsels ist nicht zu leugnen. Dennoch ist wichtig, darauf hinzuweisen, welche Grenzziehungen sich der Transhumanismus selbst gelegt hat. Die Schöpfungskraft, die der Mensch erreichen kann, ist
ohnegleichen. Wir sind heutzutage fähig, mit gewaltigen sichtbaren und unsichtbaren Kräften zu interagieren, doch das Gefühl von Macht, das dadurch entsteht, ist recht simpel. Ich habe versucht, andere Kräfte in den Fokus zu nehmen. Nehmen wir an, dass die Evolution der Erscheinungswelt mit der Evolution unseres Denkens verbunden ist, so sehen wir, wo der springende Punkt liegt. Die transhumanistische Herausforderung heutzutage ist eine Frage von Imaginationen. Es gilt, Bilder zu erschaffen, welche die Welt ‹qualitativ umgewandelt› darstellen können, und zwar in einer Art, die die dogmatische Natur des materialistischen Reduktionismus enthüllen kann. Dies wiederum ist nicht erstrebenswert als neues abstraktes Paradigma, sondern als nötiger Ausgleich zu dem Materialismus, welcher das Feld des Möglichen «für eine sehr lange Zeit in engen Definitionen gefangen gehalten hat und uns mit ihm».8

1 Gregory Hansell ‹Transhumanism and Its Critics› (Xlibris Corporation, 2011)  2 Plato ‹Phaedon› (Oxford University Press, 1999)  3 Gilles Deleuze ‹Two Regimes of Madness: Texts and Interviews 1975–1995› (Columbia University, 2006)  4 C.S. Lewis ‹The Discarded Image: An Introduction to Medieval and Renaissance Literature› (Cambridge University Press, 1964)  5 In einer Sphäre ‹of lunacy› zu leben, ist ein Wortspiel der englischen Sprache. ‹Lunacy› kommt von lunar oder mondenhaft. Eine Person, die ihre Gedanken nicht halten kann oder an Illusionen leidet, wird als ‹lunatic›, als Wahnsinniger, bezeichnet.  6 Owen Barfield ‹Saving the Appearances: A Study in Idolatry› (Wesleyan University Press, 1988)  7 Thomas Kuhn ‹The Structure of Scientific Revolutions› (University of Chicago Press, 1996)  8 Marilynne Robinson ‹The Givenness of Things: Essays› (Macmillan, 2015) 9 Gloria Anzaldúa and AnaLouise Keating ‹This Bridge We Call Home: Radical Visions for Transformation› (Routledge, 2013)

Nathaniel Williams arbeitet als Künstler und Theaterschaffender. Ausserdem studiert er an der Universität von Albany im Bundesstaat New York, wo er den Kreuzungspunkt zwischen Politikwissenschaft und Ästhetik untersucht.

Übersetzung aus dem Englischen von Jonas von der Gathen