Zu Lebzeiten Rudolf Steiners nicht veröffentlicht und mit dem Untertitel ‹ein Fragment› versehen, gehört das Werk ‹Anthroposophie. Ein Fragment›, bezogen auf den darin enthaltenen revolutionären Ansatz des Menschenverständnisses, zu den noch unentdeckten Schätzen der Geisteswissenschaft.
Wie entsteht ein Kunstwerk? Bietet Anthroposophie darauf eine Antwort? Die radikalste Antwort stammt wohl von ihrem bekanntesten Vertreter selbst. In seinem Vorwort zur englischen Erstausgabe von Rudolf Steiners ‹Art and...
Wenn wir versuchen, Organisationen zu strukturieren, zu lenken, dann haben wir zwei Prinzipien: als Pyramide symbolisiert, die Kultur der Empfindungsseele und die Kultur der Verstandesseele. Seit der beginnenden Neuzeit leben wir in der Kultur der Bewusstseinsseele, und so ist zu fragen, was die angemessenen Formen des Arbeitens heute sind, die den neuen Fähigkeiten der Seele entsprechen. Dem Prinzip der Empfindungsseele ordne ich die Wirksamkeit von Autoritäten von Vorbildern zu, während die Verstandesseele Regeln und Konzepten...
Die geistige Entwicklung besteht aus verschiedenen Dimensionen, die es zu unterscheiden gilt. Im folgenden Essay hebt der Autor zwei Seiten des spirituellen Weges hervor, um nicht in eine innere Sackgasse...
Digitalisierung und Beschleunigung drohen, das Leben zu entfremden, die Seele zu vereinsamen. In der Anthroposophischen Medizin liegen in der Idee des Äthers und der Wärme dafür machtvolle Werkzeuge und Perspektiven...
Zur Nähe von anthroposophischer Sinneslehre und neuerer Neuropsychologie. In seiner historisch neu entworfenen Sinneslehre gelangt Rudolf Steiner in ‹Anthroposophie. Ein Fragment› 1910 erst zu Andeutungen über den Ichsinn als den höchsten und am stärksten ins Übersinnliche weisenden Sinn. Erst 1916 in den Vorträgen über ‹Kosmische und menschliche Geschichte› und dann wieder 1919 in der ‹Allgemeinen Menschenkunde› führt er Näheres über diesen rätselhaften Sinn und nur Skizzenhaftes über das zu seiner Tätigkeit gehörende leibliche Sinnesorgan aus:...
Malerei ist nicht sichtbar, sie ‹macht› sichtbar. Diesen Zauber der Meister nutzt Jean-Michel Florin, um der Innenseite der Landschaft, ihrem inneren Leben, ihrer Seele und schließlich ihrer Persönlichkeit auf die Spur zu kommen und eine Methode vierfachen Sehens anzubieten.
Ostern hat etwas Abgründiges. Ein Abgrund, aus dem das Licht scheint. Das Zarte ist eine Möglichkeit, durch die Dunkelheit zu gehen und selbst ein kleines Licht zu werden, das die...
Das Tier ist unser Bruder, unsere Schwester, es fragt nach einer neuen Beheimatung, in die wir es führen, und es zeigt uns in seiner Vollkommenheit ein Vorbild. Diese dreifache Beziehung in ihrer Widersprüchlichkeit zu ergreifen, gibt uns menschliche Würde. Das Coronavirus scheint von Tieren zu uns Menschen gekommen zu sein. Es gibt viele Indizien für einen solchen ‹Sprung› vom Tier auf den Menschen. Damit wären die Tiere kausal-biologisch die Ursache für die Pandemie mit Covid-19....
Die Pandemie zeigt sich als globales Geschehen von erheblicher Tragweite, das Grundstrukturen unseres Verhältnisses zueinander und zur Welt freilegt. Wenn wir zunächst versuchen, dieses Geschehen selbst zu verstehen, seinen Fortgang...
Einmal im Jahr, oft an einem von Religion und Tradition bestimmten Tag, gedenkt die Gemeinschaft der Lebenden der Gemeinschaft der Toten. In vielerlei Arten wird je nach Kultur ein Totengedenken...








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