Anthroposophie als Revolution der Sinne

Anthroposophie als Revolution der Sinne

Die Sinne nicht als ein T­asten,­ ­sondern als Aktivität und Begegnungs­suche des Ich aufzufassen – nicht als ein Empfangen, sondern als ein Ausströmen von Licht –, das ist das umgekehrte Verstehen der Sinne, das ­Rudolf Steiner in seinem Buch ‹Anthro­posophie. Ein Fragment› entwirft und damit den Wesens­kern der Persönlichkeit als dialogisch zeichnet.


Der Typus eines Wahrnehmungsorgans

«An dem Ich-Erlebnis kann erkannt werden, dass das Menschenwesen aus sich heraus einen Organismus gestaltet, der in sich das Bild eines gleichen fremden Ichs gegenwärtig machen kann. Was sich als solcher Organismus gestaltet, kann als der Typus eines Wahrnehmungsorgans betrachtet werden.»

Durch diese bisher nicht angemessen beachtete Formulierung, mit der eine unvollendete Betrachtung über Hören und Sprechen beginnt (1), gibt Rudolf Steiner den entscheidenden Schlüssel zum Verstehen des Versuchs, den er in den Jahren 1909/10 durch die unvollendete Schrift ‹Anthroposophie› unternommen hatte. Wie diese Formulierung implizit zeigt, wollte er durch jenen Versuch eine Revolution der Begriffe anregen, die in der wissenschaftlichen Vertiefung der Sinne angewendet werden: Während die Sinne und der Sinnesorganismus hier ausgehend vom Ich-Erlebnis und von der Begegnung zwischen Ich-Wesen betrachtet werden, bemängelt Steiner noch im Jahr 1921 an der wissenschaftlichen Erforschung der Sinne, dass die darin angewendeten Begriffe eigentlich vom Tastsinn genommen werden.(2)

Während die gängige Betrachtung der Sinne noch heute den Sinnesorganismus prioritär als Tast- und Reflexorganismus empfindet, besteht Steiners Anliegen darin, die Dynamik dieser Betrachtung umzukehren. In dieser Umkehrung, in dieser sprichwörtlichen ‹Revolution›, offenbart sich wiederum – wie der Titel der unvollendeten Schrift zeigt – das Wesen der Anthroposophie: Anthroposophie als ‹Revolution der Sinne›!

Während die gängige Betrachtung der Sinne den Sinnesorganismus als Tast- und Reflexorganismus empfindet, besteht Steiners Anliegen darin, die Dynamik dieser Betrachtung umzukehren, eine sprichwörtliche ‹Revolution der Sinne›.

Wenn der Typus eines Wahrnehmungsorgans durch die Tätigkeit west, in sich das Bild eines gleichen fremden Ich gegenwärtig machen zu können, dann sind alle menschlichen Sinnesorgane und Sinne als Annäherungen zu dieser Tätigkeit wahrzunehmen. Sie sind folglich Metamorphosen ihrer geistigen Form in seelischen und leiblichen Modalitäten des Erscheinens. So werden der menschliche Sinnesorganismus sowie seine Organe und Wahrnehmungen nur dann verstanden werden können, wenn der Anfang des Verstehens nicht mit dem Tasten, sondern, eben die Perspektive umkehrend, mit dem Ich verbunden wird.

Weg vom atomistischen ...

Wie sollen wir das Ich denken oder uns vorstellen, das Rudolf Steiner mit dem Typus des Sinnesorgans verbindet? Bestimmt nicht als jenen atomistischen, zusammengeschrumpften Punkt, auf den Ludwig Wittgenstein als Ich des Solipsismus hinweist, und der sich als Grenze, nicht als Teil der Welt erlebt.(3) Dieser zutiefst finstere Punkt wäre nämlich nicht in der Lage, eine Begegnung mit einem anderen Ich zu erleben, die zur Vergegenwärtigung eines Bildes jenes Ich führen könnte. Dieses atomistische Ich wäre in der eigenen Innerlichkeit eingekapselt, unfähig, die Grenze zwischen sich und der Welt zu überwinden. Würden wir die atomistische Vorstellung vom Ich wirklich ernst nehmen, dann müssten wir unsre Wahrnehmungen nur als mehr oder weniger raffinierte Projektionen einer Innerlichkeit betrachten, deren Leben lediglich in der Reaktion auf äußere Reize bestehen würde. Diese Vorstellung würde also einen Typus des Wahrnehmungsorgans voraussetzen, der in krassestem Widerspruch zu Steiners Formulierung wäre. Dieser Typus wäre in der Tat ein Organ des reinen, gängig verstandenen, im Grunde solipsistischen Tastens und somit keine Voraussetzung zu einem Riechen, Schmecken, Sehen, Hören, Sprechen, Denken, Begegnen, die wir als Wirklichkeit ernst nehmen könnten; denn diese anderen Modalitäten des Wahrnehmens wären lediglich – wie es in den gängigen Forschungsparadigmen geschieht – sekundäre Emergenzen (unverstehbare Erscheinungen) aus einer an sich welt- und ichlosen Realität: Aus der Nacht, in der alle Kühe schwarz sind … wobei sowieso niemand da wäre, der die Kühe als Schwarz wahrnehmen könnte.

... hin zu einem dialogischen Ich!

Der Typus eines Wahrnehmungsorgans, auf den Steiner hinweisen wollte, setzt dagegen ein eminent ‹dialogisches› Ich, das heißt – als Vorstellung vom Ich – nicht einen finstren, sondern einen leuch­tenden, strahlenden Punkt voraus. Ein Zentrum aus geistigem Licht ist das hiermit gemeinte Ich, das augenblicklich einen gegenwärtig unendlichen Raum, eine gegenwärtig, aktuell unendliche Sphäre für die Begegnung mit anderen Wesen gebären kann und will. Und das Ich, von dem sich der Typus eines menschlichen Wahrnehmungsorgans ein Bild vergegenwärtigen kann, ist ebenso ein geistig leuchtender Punkt, ein geistiges Zentrum, das sich offenbaren will; sonst wäre es für ein anderes Ich unmöglich, sich ein Bild von ihm zu vergegenwärtigen. In anderen Worten: Die sich in der Wahrnehmung begegnenden Ich-Wesen sind hier eben gleich und fremd. Sie sind deshalb gleich, weil beide geistige Lichtzentren sind; sie sind deshalb fremd/unterschiedlich, weil sie diese Gleichheit auf unwiederholbar individuelle Art offenbart. Diese paradoxe Einheit von Gleichheit und Andersheit deutet wiederum darauf hin, dass diese Ich-Wesen sich innerhalb einer geistigen, Raum und Zeit überragenden, aktuell/gegenwärtig unendlichen Licht-Sphäre begegnen.(4) In dieser Sphäre sind alle Punkte – alle Ich-Wesen – nämlich augenblicklich Zentrum, und jeder Punkt ist in der Offenbarung seiner selbst augenblicklich, in der Gegenwart einer geistigen Unendlichkeit, die Offenbarung aller anderen Punkte sowie der Ganzheit; denn in dieser Sphäre besteht kein trennendes Dazwischen und nichts hindert die Gegenwart einer unendlichen, bewussten, geistigen Wärme- und Lichtströmung. Die durch dieses gegenwärtig unendliche Strömen geborene, augenblickliche Einheit aller Bestandteile der Sphäre kann jedoch nicht als statisch verstanden werden, was ein Verschwinden der Punkte ins Zentrum implizieren würde. Die Einheit ist hier, im Gegenteil, als zutiefst dynamisch zu begreifen, als Urbild von Rhythmus, Harmonie, Atmung. Sie ist lebendige Einheit von gegenwärtig unendlicher Konzentration/Verinnerlichung/Einatmung und gegenwärtig unendlicher Expansion/Veräußerlichung/Ausatmung, die, jenseits von innen und außen, Identischem und anderem, wiederum als Urbild jedes gemeinschaftsbildenden Zusammenklingens, jedes als stimmig erklingenden Gesprächs, jedes authentischen Verstehens wahrgenommen werden kann. Die Begegnung zwischen Ich-Wesen, die sich durch den von Steiner angedeuteten Typus eines Wahrnehmungsorgans ereignet, kann als Augenblick empfunden werden, in dem diese geistige Einheit bis ins Seelische und Leibliche des Irdischen erscheint.

Die sich in der Wahrnehmung begegnenden Ich-Wesen sind sowohl gleich als auch fremd. Sie sind gleich, weil beide geistige Licht-Zentren sind; sie sind fremd, weil sie diese Gleichheit auf unwiderholbar individuelle Art offenbaren.

Ich-Sinn und Herz

Ein anderes Ich als geistiges, das Leibliche sowie das Seelische überragendes Wesen begegnet meinem Ich von einer gegenwärtigen, geistigen Unendlichkeit her. Mein Ich kann das andere Ich so wahrnehmen, dass ein authentisches Bild von ihm in meinem Ich vergegenwärtigt wird. Die Wahrnehmung dieses Bildes überragt wiederum die Gebärden, die Worte, die Gedanken, die das andere Ich offenbaren kann. Dies deutet auf jenen Ich-Sinn hin, den Rudolf Steiner in ‹Anthroposophie› noch nicht als spezifischen Sinn erörtert, der jedoch in seinen späteren Vertiefungen des Sinnesorganismus thematisiert wird. Die Charakterisierung des Typus eines Wahrnehmungsorgans, von der diese Betrachtungen ausgegangen sind, ist jedoch schon an sich Hinweis auf die Gegenwart dieses Sinnes; sie ist nämlich allein durch eine Tätigkeit zu erklären und zu verstehen, durch die ein anderes Ich jenseits aller eigenen Erscheinungen eben als Ich wahrgenommen werden kann. Das Bild des anderen Ich, auf das jene Charakterisierung hinweist, ist wiederum nicht aufgrund des gängigen Begriffs des Bildes zu verstehen, der stets Frontalität, Grenze und Verhüllung mit einbegreift. Bild ist hier, im Gegenteil, wirkliche und wirksame Gegenwart des Ich als geistiges Kraftzentrum in einem anderen Ich. Eine Gegenwart, die, als geistige Gegenwart, keine Beschränkung der Freiheit bedeuten kann; sie betrifft nämlich nicht das psychische Selbst, das mit seinen Sympathien und Antipathien das andere Wesen bedrängen kann.

Die Gegenwart des Ich im anderen Ich wird dadurch bewirkt, dass das sie empfangende Ich sich tätig und unendlich als geistige Wärme und geistiges Licht verströmen kann, die einem anderen Ich eine bedingungslose Selbstoffenbarung ermöglichen. Das bewusste Wollen dieser Selbstverströmung und die ihr folgende Gegenwart des Bildes eines anderen Ich darf als Urbild alles schöpferischen Wahrnehmens betrachtet werden: eines Wahrnehmens, in dem ein anderes Ich sich durch mich als authentische Offenbarung, als neues und wahres Bild seines Ich-Wesens gebären kann. Dieses Wahrnehmen darf als Substanz und Wesen der Liebe betrachtet, sein Organ mit dem Herzen identifiziert werden, das durch die Bewusstwerdung seines geistigen Wesens als Typus eines Wahrnehmungsorgans empfunden werden kann. In anderen Worten: Steiners Formulierung, die hier den Anfang bildete, zeigt, dass der menschliche Sinnesorganismus durch die Tätigkeit des Ich sich hin zu einem Herzensorganismus entwickeln möchte.

Sinnesorganismus als Ich-Organismus

Die Schrift ‹Anthroposophie› darf als Versuch wahrgenommen werden, den Sinnesorganismus im Lichte einer Dynamik zu vertiefen, die das Ich als geistiges Lichtzentrum, als geistiges Herzenswesen voraussetzt. Diese Dynamik darf als im vierten Kapitel dieser Schrift implizit betrachtet werden.(5) Die Tätigkeit aller Sinne wird hier nämlich ausgehend vom Ich-Erlebnis und dem ihr zugrundeliegenden Ich als strahlendes, als Licht-Wesen wie folgt charakterisiert:

1. In den unteren/leiblichen Sinnen (Tast-, Lebens-, Eigenbewegungs-, Gleichgewichtssinn) begegnet das Ich den anderen Wesen so, dass es «seine innere physische Erfüllung» erlebt.(6) Dabei handelt es sich um eine Strahlung des Ich, die nur die Grenze zu oder die Berührung mit dem anderen Wesen erreicht, um die eigene Wesenheit zurückzustrahlen, somit eine Sinneswahrnehmung von innen bewirkend. Das Ich west hier, anders gesagt, als geistiges Lichtzentrum, das hauptsächlich sich selbst beziehungsweise das eigene Sein als Zentrum der Wahrnehmungen erlebt.

2. In den mittleren/seelischen Sinnen (Geruchs-, Geschmacks-, Seh-, Wärmesinn) ereignet sich dagegen ein «Einströmen der Außenwelt in die Ich-Erlebnisse».(7) Das Ich begegnet hier den anderen Wesen eher als passives Selbst, in das sich das andere Wesen gleichsam «hineinbohrt»(8), bis zu der Stufe des Wärmesinnes, der ein Gleichgewicht zwischen innen und außen erzeugt. In den mittleren Sinnen begegnet das Ich anderen Wesen in einer Modalität, in der die Tätigkeit der anderen Wesen überwiegt. Während das Ich durch die unteren Sinne eine innere Lichtsphäre bildet, ragen hier gleichsam äußere Lichtzentren in das Ich herein, ohne dass sich ein bewusstes Gleichgewicht, eine vollendete sphärische Dynamik bilden kann.

3. In den oberen/geistigen Sinnen (Ton-, Laut-, Begriffssinn) geschieht dagegen eine Ausbreitung des Ich in die Außenwelt, das heißt, «wie ein Verlegen der Ich-Erlebnisse nach außen».(9) Dies geschieht jedoch so, dass ein Gleichgewicht zwischen der Tätigkeit des Ich und der Tätigkeit der anderen Wesen, jenseits von innen und außen, geboren wird. Sowohl das Ich als auch die anderen Wesen können nämlich hier ihre Individualität ohne Hemmnis offenbaren. Dies ist die Ebene, auf der die Ich-Tätigkeit den anderen Wesen wie geistigen Lichtzentren in einer geistigen Lichtsphäre begegnet. Ins gegenwärtig Unendliche gesteigert, bedeutet diese Tätigkeit Ich-Begegnung als Begegnung von geistigen Wesen, die einander zum stimmigen Erscheinen als seelisch-leibliche Wesen im Irdischen verhelfen können.

Das vierte Kapitel von ‹Anthroposophie› deutet darauf hin, dass Steiner alle Sinne und Wahrnehmungen, ausgehend vom Tasten, als Annäherungen an die Begegnung zwischen Ich-Wesen betrachtet. Dies kehrt die gängigen Betrachtungsweisen um, die in Bezug auf den Sinnesorganismus das Ich mehr oder weniger bewusst als Summe von Tast-, Reiz- und Reflexerlebnissen verstehen. Anthroposophie der Sinne bedeutet Revolution der Wahrnehmung!

Welche Zukunft der Wahrnehmung?

Gerade das Unvollendete zeigt, paradoxerweise, die Brisanz des Versuchs Steiners, Anthroposophie als Übung und Erforschung der Sinneswahrnehmung im Lichte und in der Gegenwart des Ich erleben zu lassen. Wie dringend die Revolution der Sinne wäre, die durch die Schrift ‹Anthroposophie› angeregt wird, beweist die gegenwärtige Entwicklung des Digitalen. Die Modalität dieser Entwicklung bedeutet nämlich eine inzwischen rasant fortschreitende Ersetzung der menschlichen Sinneswahrnehmung und folglich der damit verbundenen Bewusstseinsform durch digitale und virtuelle Prozesse. Umso mehr kann diese Ersetzung gelingen, je mehr der Sinnesorganismus nicht als Ich-, sondern hauptsächlich als Tast-, Reiz- und Reflexorganismus verstanden wird. Die Ergebnisse dieser Ersetzung kann jeder vorurteilslose Mensch wahrnehmen: Schwächung der Willens- und Initiativkraft, Unterminierung der Ich-Gegenwart und der Freiheitsempfindung, Schwinden der Komplexität und Feinheit in den physischen und seelischen Wahrnehmungen. Der Mensch wird dadurch immer mehr in ein lediglich psychosomatisches Subjekt verwandelt, immer mehr von seinem geistigen Wesen abgekoppelt.

‹Anthroposophie› ist vielleicht die schwierigste Schrift Rudolf Steiners, und dies nicht wegen ihrer Unvollendetheit, sondern deshalb, weil der dort charakterisierte Weg allein in der Wärme und im Lichte der wirklich gewollten Ich-Gegenwart überhaupt wahrgenommen werden kann. Ihr Stil ist deshalb herausfordernd, weil jedes Wort vom Ich der Lesenden nicht nur empfangen, sondern, gleichsam in einem ‹Drama des Wahrnehmens›, auch mitgeboren, mitplastiziert, mitgestaltet werden will. Dass gerade diese Schrift mit dem Namen Anthroposophie verbunden wird, zeigt die brennende Aktualität und Dringlichkeit der Sophia, der Weisheit, auf die dieser Name hinweist. Die Dringlichkeit einer «Weisheit, die der Mensch spricht»(10), in der gewollten Gegenwart des Ich wahrnehmen wollend.

Die Schrift ‹Anthroposophie› braucht keine Vollendung; Vollendung geschieht nämlich aus Vergangenheit. Der Weg, den sie zeigt, will schöpferisch gegangen werden, als neue Geburt in jedem Augenblick der Wahrnehmung, als Gegenwart im geistigen Lichte des Ich.

Nicht eine künstliche Intelligenz, die sich nur vom Vergangenen ernähren kann, soll sprechen. Allein der Mensch kann für sich und die Erde die Sprache wirklicher Zukunft wollen und gebären!


Die vorliegende Schrift fußt auf einem Vortrag, der innerhalb der Tagung ‹Von der Metamorphose der Sinne› im Rahmen der Sektion für Schöne Wissenschaften gehalten wurde. Die Fragestellungen der Tagung werden weiterhin zusammen mit den Organisatorinnen und anderen Interessierten vertieft werden.

(1) Rudolf Steiner, Anthroposophie. Ein Fragment. GA 45, S. 186.
(2) Rudolf Steiner, Vortrag vom 22. Juli 1921, GA 206.
(3) Ludwig Wittgenstein, Tractatus Logico-philosophicus 5.64 und 5.641.
(4) Eine Erläuterung dieser Sphäre, die bisher in den betreffenden Quellen abwesend war, befindet sich in S. Lavecchia, Das Ich und das Gute. Ansätze einer Licht-Philosophie in Anknüpfung an Novalis und Platon, ‹Perspektiven der Philosophie› 40 (2014), S. 9–46.
(5) Rudolf Steiner, GA 45, S. 62–65.
(6) Ebd., S. 64.
(7) Ebd.
(8) Ebd.
(9) Ebd., S. 65.
(10) Rudolf Steiner, GA 115, Vortrag vom 23.10.1909, S. 18.

Bild: Ohne Titel, 1982, Alo Altripp, eigentlich Friedrich Schlüssel (1906–1991), malt Meditationen. Die Kreise sind nie rund, die Formen nicht geschlossen. So lässt sich die Kraft, die in ihnen wohnt, fühlen.

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