Wo die Welt wild ist

Was an Natur ganz im Menschen aufgegangen und erlöst ist, das kann verschwinden. Ist die Wildnis also wirklich ‹erledigt›? Stephan Stockmar schaut, wo die Kunst diese Frage zu beantworten sucht.

Selbstlose Aufmerksamkeit und guter Wille zur Zusammenarbeit

Rudolf Steiner hat die Mysterienschule am Goetheanum «esoterisch» genannt, und er hat dementsprechend das Leitungsgremium der Anthroposophischen Gesellschaft, als den ‹esoterischen Vorstand› bezeichnet. Dieser Tatbestand wirft Fragen auf, die heute, unter veränderten Zeitumständen, ganz anders zu beantworten sind als zur Zeit der Gründung im Jahre 1923/24.

Ein gemeinsamer Boden

Vom 6. bis 9. Februar treffen sich 700 in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der Biobranche Arbeitende und Interessierte zur Jahrestagung der Sektion für Landwirtschaft. Zum 100. Geburtstag von Rudolf Steiners Dreigliederungsgedanken ist sein Assoziatives Wirtschaften das Thema.

Michaelische Verbindlichkeit

Wie schaffen wir es, mit dem anthroposophischen Impuls uns gegenseitig zu unterstützen, um zukunftsweisende Impulse in die Welt zu bringen? Diese Frage vertiefte Fabio Brescacin in seinem Impulsbeitrag auf dem ersten öffentlichen World Goetheanum Association Forum.

Wurzel auf der anderen Seite

Die Erde ist ein Wesen, das wir nicht beliebig ausbeuten können; Wirtschaft kann man nicht ohne weltweite Brüderlichkeit denken; zur Würde des Individuums gehört, sich frei entfalten zu dürfen. Diese gesellschaftlichen Prinzipien sind fundamental und finden heute breite Resonanz.

Es malt in mir

Nach hundert Jahren erwacht eine Skizze von Rudolf Steiner zum Leben: Für die Eurythmie hatte er 1918 einen Bühnenvorhang skizziert. Jetzt hat Philip Nelson diese Skizze für einen großen Vorhang ins Bild gesetzt. Ein Gespräch mit dem Maler und Stefan Hasler zum erstmaligen Einsatz des Vorhangs.

Licht wirkt

Jedes Jahr vor Michaeli versammelt sich die Bewegung der Anthroposophischen Medizin zu ihrer Jahrestagung. War es letztes Jahr die Wärme, stand nun das Licht im Mittelpunkt. Hier die Tagung ausführlich nachgezeichnet.

Resilienz: Aus der Krise Kraft gewinnen

Wer eine Krise überwindet, den bezeichnet man als Steh-auf-Männchen. Welch falscher Vergleich! Ein Mensch kommt gestärkt und mit neuen Erfahrungen aus der Krise. Im technischen Bereich wird alles schwächer durch Benutzung, anders im lebendigen Organismus. Hier wachsen die Kräfte, wenn sie gebraucht werden.

1968

50 Jahre ist es her, dass eine Generation aufstand gegen Krieg und bürgerliche Enge, aufstand für Freiheit und Gleichberechtigung. So fragten wir einige Anthroposophen, die damals gerade erwachsen wurden, wie es war und was es bis heute bedeutet. Redaktion: Wolfgang Held

Erkennen in veränderter Zeitlage

Die Frage der Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie bleibt aktuell. Noch immer hat die Öffentlichkeit berechtigte Fragen zur Methode der Anthroposophie, die diese zu beantworten hat. Wie ist ein geistgemäßes Verhältnis des Menschen zur Welt und zur Natur zu denken? Wie ist Geist-Erkenntnis in empirisch-experimenteller Methode möglich?