Unentdecktes Zukunftspotenzial

Zu Lebzeiten Rudolf Steiners nicht veröffentlicht und mit dem Untertitel ‹ein Fragment› versehen, gehört das Werk ‹Anthroposophie. Ein Fragment›, bezogen auf den darin enthaltenen revolutionären Ansatz des Menschenverständnisses, zu den noch unentdeckten Schätzen der Geisteswissenschaft.

Brücken zwischen Leben und Tod

Aus ihrer intimen Kenntnis des nachtodlichen Lebens entwickelt Iris Paxino therapeutische Ansätze, wenn dieser Schwellenübertritt auf Schwierigkeiten stößt. Doch was bedeutet eine solche Therapie, die die Lebenden wie die Verstorbenen ergreift, fragt Ron Dunselman.

Parzivals Wandlung

Am Laut Ai entlang lassen sich Zusammenhänge der Inkarnationsfolge des Jünglings zu Nain bis zu Parzival und der Wehe- und Segensrufe im Lukasevangelium finden. Dabei fällt ein Licht darauf, wie Mitleid und Wissen sich heute verbinden können.

Land-Wirtschaften zwischen Hof und Welt

Assoziatives Wirtschaften ist nachhaltiges Wirtschaften. Aber was genau meint es? In vier Tagen, zwischen dem 6. und 9. Februar 2019, entstand ein vibrierendes Feld von Praxiserfahrungen und konkreten Gesichtern, deren Gemeinsamkeit die Liebe zum gesunden Wirtschaften mit den Früchten dieser Erde bildete.

Wo die Welt wild ist

Was an Natur ganz im Menschen aufgegangen und erlöst ist, das kann verschwinden. Ist die Wildnis also wirklich ‹erledigt›? Stephan Stockmar schaut, wo die Kunst diese Frage zu beantworten sucht.

Selbstlose Aufmerksamkeit und guter Wille zur Zusammenarbeit

Rudolf Steiner hat die Mysterienschule am Goetheanum «esoterisch» genannt, und er hat dementsprechend das Leitungsgremium der Anthroposophischen Gesellschaft, als den ‹esoterischen Vorstand› bezeichnet. Dieser Tatbestand wirft Fragen auf, die heute, unter veränderten Zeitumständen, ganz anders zu beantworten sind als zur Zeit der Gründung im Jahre 1923/24.

Ein gemeinsamer Boden

Vom 6. bis 9. Februar treffen sich 700 in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und der Biobranche Arbeitende und Interessierte zur Jahrestagung der Sektion für Landwirtschaft. Zum 100. Geburtstag von Rudolf Steiners Dreigliederungsgedanken ist sein Assoziatives Wirtschaften das Thema.

Michaelische Verbindlichkeit

Wie schaffen wir es, mit dem anthroposophischen Impuls uns gegenseitig zu unterstützen, um zukunftsweisende Impulse in die Welt zu bringen? Diese Frage vertiefte Fabio Brescacin in seinem Impulsbeitrag auf dem ersten öffentlichen World Goetheanum Association Forum.

Wurzel auf der anderen Seite

Die Erde ist ein Wesen, das wir nicht beliebig ausbeuten können; Wirtschaft kann man nicht ohne weltweite Brüderlichkeit denken; zur Würde des Individuums gehört, sich frei entfalten zu dürfen. Diese gesellschaftlichen Prinzipien sind fundamental und finden heute breite Resonanz.

Es malt in mir

Nach hundert Jahren erwacht eine Skizze von Rudolf Steiner zum Leben: Für die Eurythmie hatte er 1918 einen Bühnenvorhang skizziert. Jetzt hat Philip Nelson diese Skizze für einen großen Vorhang ins Bild gesetzt. Ein Gespräch mit dem Maler und Stefan Hasler zum erstmaligen Einsatz des Vorhangs.

Licht wirkt

Jedes Jahr vor Michaeli versammelt sich die Bewegung der Anthroposophischen Medizin zu ihrer Jahrestagung. War es letztes Jahr die Wärme, stand nun das Licht im Mittelpunkt. Hier die Tagung ausführlich nachgezeichnet.