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Wochenschrift für Anthroposophie ‹Das Goetheanum›

Seher und Maler

Hefte

Seher und Maler

Rudolf Steiner

Der Seher würde zum Maler sagen: Was in den Tiefen deiner Seele lebt, das lebt in den Dingen. Indem du durch die Dinge durchgegangen bist, lebst du mit der Seele im Geist der Dinge darinnen. Nur musst du dir – um die Kraft für das Malen zu behalten und um bewusst zu erleben, was du erlebtest, indem du draußen durch die Dinge gingst, auf dass in dir nicht ausgelöscht werde, was an die Sinne herankommt – im Unterbewussten die Impulse lebendig erhalten, welche die Malerei schaffen. – Es handelt sich darum, dass die unbewussten Impulse nun ins Bewusstsein heraufwogen. Der Seher sagt: Ich ging durch dieselbe‚Welt, gab aber acht auf das, was in dir lebt. Ich schaute das an, was bei dir im Unterbewusstsein aufging, habe das dir Unterbewusste zum Bewusstsein gebracht. (München, 5. Mai 1918,  GA 271)

 

Rückentext der Ausgabe
Das Goetheanum Nr. 46

13. November 2015

PDF

Imagination und Malerei Seite 6
Was habe ich verpasst, als ich eines der wichtigsten Kunstereignisse dieses Jahres verpasst habe? Zum Werk Zoltàn Döbrönteis. Von Zvi Szir

Geistesleben in Seenot Seite 3
Die Universität Witten/Herdecke lässt sich nicht beeindrucken und setzt sich fürForschnungs- und Meinungsfreiheit ein. Von Stephan Siber

Neue Buchseiten Seite 10
Mit einem Gespräch zum Buch von Hans Wagenmann über Eurythmie, werden unsere neuen monatlichen Buchseiten eröffnet. Von Andreas Laudert

Inhalt

Blicke Seite 2-5
Geistesleben in Seenot Stephan Siber
Gar kein Anliegen Asaf Hameiri
In den Morgenhimmel Ronald Richter
Illusion der Isolation Curro Cachinero
Herbstschwelle Renatus Derbidge
Wenn die Zukunft schwindet Wolfgang Held

Zusammenhänge Seite 6-9
Was habe ich verpasst? Zvi Szir

Gespräch Seite 10-12
Diskurs & Poesie Andreas Laudert
Daten sind das neue Erdöl Sebastian Jüngel

 

Zvi Szir: Das Figurative, das Geschichtliche und das Imaginative gehören in die kommende Kunstgeschichte, es ist Zeit, endlich ernst die Frage zu stellen: Wie soll das Bild des Geistes nach dem Ende der Moderne aussehen? Trauen wir uns, eine Antwort malend zu suchen? Bild: ‹Scythian Angel 2012› von Zoltán Döbröntei


Zvi Szir: Das Figurative, das Geschichtliche und das Imaginative gehören in die kommende Kunstgeschichte, es ist Zeit, endlich ernst die Frage zu stellen: Wie soll das Bild des Geistes nach dem Ende der Moderne aussehen? Trauen wir uns, eine Antwort malend zu suchen? Bild: ‹Scythian Angel 2012› von Zoltán Döbröntei