Richard Wagners ‹Parsifal›

Richard Wagners ‹Parsifal›

Ein Projekt des Else-Klink-Ensembles Stuttgart. Eine Wahrnehmung wird in Stuttgart am 4. und 5. Mai möglich sein, wenn – eingerahmt von begleitenden Veranstaltungen – die erste Werkstattaufführung von Bildern aus dem ersten Akt gezeigt wird.


Wagner ging von vorneherein einen selbständigen Weg in der Aufarbeitung und Gestaltung des Gralsmythos: «Man muss nur einen solchen Stoff aus den echten Zügen der Sage sich selbst so innig belebt haben, wie ich dies jetzt mit dieser Gralssage tat» (Brief an Mathilde Wesendonck vom 30.Mai 1859), um zu sehen, so fährt er sinngemäß fort, dass dieser Stoff heute anders aufgefasst werden muss, als es Wolfram von Eschenbach zu seiner Zeit möglich war. Rudolf Steiner sah, dass für Wagner ein neues Christentum nahte, in dem die, «die da geglaubt haben, auch wieder zu Schauenden werden» (Rudolf Steiner, ga 92, 19.5.1905). Vor diesem Hintergrund ist es wohl ein besonderes Ereignis, wenn das Else-Klink-Ensemble in Stuttgart unter der neuen Leitung von Severin Fraser den Mut gefasst hat, sich den ‹Parsifal› von Richard Wagner eurythmisch vorzunehmen in Sprache und Musik – ein Großprojekt, das auf mehrere Jahre angelegt ist. Eine Wahrnehmung davon wird in Stuttgart am 4. und 5. Mai möglich sein, wenn – eingerahmt von begleitenden Veranstaltungen – die erste Werkstattaufführung von Bildern aus dem ersten Akt gezeigt wird.

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