Drei Schlösser

Drei Schlösser

Im Februar-Rundbrief des Zweiges von Portland, USA, schrieb Rebecca Soloway eine Einleitung für ein Seminar mit Betty Staley von der Amerikanischen Pädagogischen Sektion, das Anfang März in der Cedarwood Waldorf School stattgefunden hat.


Das Seminar sollte für Waldorflehrer die Möglichkeit bieten, ihr spirituelles Streben als die Grundlage der pädagogischen und kollegialen Arbeit immer wieder neu zu begreifen. Bilder zu erschaffen, stellt einen Weg dar, der Realität so zu begegnen, dass ein neues Verständnis entstehen kann. Deshalb widmete sich das Seminar drei Bildern aus der mittelalterlichen ‹Parzival›-Legende. Die Burg des Königs Arthur mit seiner Tafelrunde kann ein Bild für die soziale Begegnung unter den Lehrer-Kollegen sein, in der jeder Verantwortung trägt; die Gralsburg ist ein Bild für die Reise des Individuums in die geistige Welt – der Weg hierher soll die Verbindung zum Geistigen stärken und das Denken umwandeln –, durch sie kann jeder die eigenen Taten reflektieren und bewusst üben; das Zauberschloss, in das Gawan eintritt, kann bildhaft der Ort der Bewusstseinsseele sein, in dem man sich den eigenen Schattenseiten stellt und einander in deren Überwindung durch Mitgefühl und Güte heilt.


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Die Frage ist der Gral

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Parzival als Vorbild

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